Nadelkissen Rolling Stone

Katarina → Greenfitsen zeigte letztens dieses süße Nadelkissen aus dem verkleinerten Churn Dash Block, den sich Nadra → ellis&higgs für den Monat Februar ausgesucht hatte. In unserer Facebookgruppe, die ganz leise auf 1800 angewachsen ist, ist ein Nadelkissen-Fieber ausgebrochen. Dass das dieses (Patchwork) Fieber immer weiter um sich greift, sieht man daran, dass auch Ende Februar immer noch neue Mitstreiterinnen zu unserem Quilt-Along 6Köpfe-12Blöcke dazu stossen. Auch im Februar sahen wir nicht nur den Churn-Dash-Block, sondern auch noch viele neue Rolling-Stone-Blöcke.

Ein Nadelkissen wird auch hier und heute im Beitrag Thema sein. Für euch habe ich ein Tutorial vorbereitet für meinen für Januar ausgesuchten Rolling-Stone-Block, was ein wenig abweicht von dem, wie ich es euch gezeigt hatte. Ich hatte von beiden genähten Monatsblöcken Reste übrig, die ich gut im Nadelkissen verarbeiten konnte und somit ist einfach der Zuschnitt anders ausgefallen. Der fertige Block für die neue Stecknadel-Herberge hat eine Größe von 4,5 Inch, fertig gestellt sind es dann 4 Inch.

Hier ist der Zuschnitt für das Nadelkissen

Für meinen kleinen Block habe ich nur zwei verschiedene Stoffe verwendet, die ich hier mit hell und dunkel nenne.

Hell:

  • 8 Quadrate 1,5 x 1,5″
  • 4 Rechtecke 1 1/8 x 1 7/8

Dunkel:

  • 4 Quadrate 1,5 x 1,5″
  • 1 Quadrat 1 7/8 x 1 7/8″
  • 4 Rechtecke 1 1/8 x 1 7/8″

für die Seiten des Nadelkissens:

  • 4 Rechtecke 2,5 x 4,5″

und den Boden:

  • ein Quadrat 4,5 x 4,5″

Der Block ist recht kleinteilig. Wenn ihr aber Nadra´s → ellis&higgs Tipps mit der Sprühstärke befolgt, sind Zuschnitt und auch das Nähen der kleinen Teile sehr gut zu bewerkstelligen.

So wird genäht

Ihr fügt jeweils ein helles und ein dunkles Rechteck an der Längsseite zusammen. Die kleinen Blöcke an der Ecken, Square in Square (Quadrat in Quadrat) genannt werden etwas anders genäht als in meinem Tutorial gezeigt.

  1. Wir brauchen 8 Quadrate mit der Größe von 1,5 x 1,5″
  2. Die Quadrate schneidet ihr diagonal einmal durch, so dass zwei Dreiecke entstehen.
  3. Jetzt kommen die vier dunklen Quadrate ins Spiel, die auch eine Größe von 1,5 x 1,5″ haben. Jeweils gegenüberliegend werden die Dreiecke angenäht.
  4. So dass dann ein Square in Square entsteht, der dann zum rollenden Stein in den Ecken des kleinen Blockes wird.

Hier ist noch mal ein Bild aus meinem Tutorial im Januar, damit ihr sehen könnt, wie der Rolling Stone Block zusammen gesetzt wird.

Die Seitenteile

An den Aussenkanten der Seitenteile habe ich mir eine Markierung für die Nahtzugabe von einem ¼ Inch angebracht.

Um das besser demonstrieren zu können, habe ich ausnahmsweise mal ein pinkes Nähgarn statt meinem üblichen grau gewählt. Ich lege also das erste Seitenteil auf den fertig genähten Block und beginne ab der Markierung bis vor die Markierung auf der anderen Seite zu nähen. Es bleibt also links und rechts ein ¼ Inch ungenäht.

Das mache ihr nun mit allen vier Seitenteilen. Als nächstes wird nun der Boden angenäht, nach dem gleichen Prinzip.

Jetzt macht ihr euch daran die Seitenteile zu schliessen. Dabei beginnt ihr wieder ab der Markierung und näht bis zur Markierung.

So werden drei Seiten geschlossen und durch die vierte noch offene wird gewendet.

Nadelkissen mit Füllwatte stopfen

Die letzte Öffnung wird per Hand mit Nadel und Faden geschlossen.

Hier ist noch einmal mein fertiges Nadelkissen mit dem 4 x 4 Inch großen Rolling-Stone-Bock.

Der Februar hat nur noch ein paar Tage.

Und kommenden Mittwoch? Ja, das ist ja schon März! Verena→Einfach bunt zeigt den neuen Block!

 

Januar und Juli; Dorthe lalala-patchwork

Februar und August; Nadra Ellis and Higgs

März und September; Verena einfach bunt

 April und Oktober: Andrea Quiltmanufaktur

Mai und November; Katharina greenfietsen

Juni und Dezember; Gesine Allie and Me Design

 

Meine vernähten Stoffe sind von Heather Jones für Robert Kaufman Fabrics aus der Kollektion „Color Dash“

Verlinkt zu Freutag

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Kölle Alaaf – die Narrenkappe

Den kommenden Samstag machen mein Mann und ich einen Kurztrip zum Bodensee, wir sind dort zu einer Karnevalsparty eingeladen. Erst diese Woche fing ich nun an mir Gedanken um ein Kostüm zu machen, denn es besteht Kostümzwang mit einem Motto. In der Einladung steht: Ideenbehinderte setzten sich bitte eine Narrenkappe auf. Mit meiner Narrenkappe komme ich an das Motto bei Weitem nicht heran. Egal, ich habe etwas Buntes auf meinem Kopf und freue mich einfach an den Kostümen der anderen.

Hier ist die Skizze mit den Maßen meiner Narrenkappe

Zuerst habe ich meinen Kopfumfang ausgemessen, es sind 57 cm. Der Umfang von 60 cm enthält die Nahtzugabe von einem Zentimeter auf jeder Seite. Einen Zentimeter habe ich Luft gelassen, denn die Kappe habe ich gefüttert und das Futter nimmt ja etwa vom Umfang weg. Sie passt jetzt perfekt auf meinen Kopf.

Ihr braucht

  • mindestens zwei verschieden Stoffe
  • einen Stoff für das Futter
  • verschiedene Bänder und Borten
  • S320

Beim Futter habe ich in der Höhe 2 cm dazugegeben, damit ich die Kappe unten an der Kante direkt einfassen konnte. Als Verstärkung fand ich das S320 super, es stärkt und ist dabei nicht zu starr. Ich überlegte erst, es mit H630 zu versuchen, habe mich aber dann dagegen entschieden und S320 aufgebügelt.

Die beiden Stoffe für die Kappe kann man zugeschnitten direkt auf das S320 aufbügeln und dann ein Zierband darüber nähen so sind dann die offenen Kanten gesichert.

Die Narrenkappe kann man so richtig bunt gestalten, mit Borten und Bändern kann man sie verzieren. Hier und dort sogar Glitzer und Bling-Bling anbringen. So ein paar Swarovskis kann ich mir gut vorstellen.

Hier kann man sich so richtig austoben!

Die liebe Anne von cut sew love nimmt oft an meinem mittwöchentlichen Nähtreff von 10-13 Uhr teil und wir haben rasch ein paar Bilder geschossen.

Anne von vorn. Ein Bisschen schief sieht es witziger aus. Schnell noch den Zopf gerichtet und freundlich in die Kamera gelächelt!

Von der Seite sieht man gut: die Kappe ist vorn etwas höher geschnitten.

Ein paar Tage sind für euch noch Zeit um die Narrenkappe zu nähen! Ran an die Nähmaschine!

Kölle Alaaf!

 

 

Verlinkt zu Freutag!

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Der Churn Dash und mein Freund der Nahttrenner

Unseren Sew-Along 6Köpfe-12Blöcke haben wir im Dezember geplant, so wusste ich der Churn Dash, ausgesucht von Nadra, ist im Februar an der Reihe und ich hatte ihn schon vor einiger Zeit genäht. Nun lag der Block auf meinem Arbeitstisch und irgendwie habe ich ihn immerzu betrachtet und gedacht: „Irgendetwas stimmt hier nicht“  Grundsätzlich mache ich von allen meinen genähten Blöcken Bilder, zücke fix das Handy und knipse. Dann sehe ich mir das Bild an und es springt mir sofort ins Auge. Wir kommen sich noch am Ende des Jahres auf das Thema mit dem Fotografieren. Wenn ich auf den fertigen Block gucke, sehe ich nicht sofort was hier falsch ist. Schaue ich auf das Foto, schreit der Fehler förmlich!

Irgendetwas stimmt hier nicht…

Der Musterverlauf stimmt nicht. Bei dem grauen Stoff mit den Tupfen links oben und unten verlaufen die Tupfen nicht in die Richtung wie sie sollen. Nadra schreibt ja in ihrer Anleitung, wie sie aus zwei großen Quadraten vier Half Square Triangle macht. Hab ich brav auch gemacht und hatte dann einen Knoten im Kopf, als ich meinen fertigen Block sah. Das kennt ihr bestimmt: Mädchen können ja nicht so gut räumlich denken und diese Geometrie ist schwierig für Mädchen-Köpfe und rechnen ist auch nicht, dass was wir gut können. Natürlich gibt es Ausnahmen, unsere Verena ein Kopf von uns und Stoffladenbesitzerin aus Herrsching am Ammersee scheint ein Mathegenie zu sein. In ihrem Blogartikel erklärt sie uns verschiedene Methoden ums HST´s herzustellen und zeigt uns Formeln,  die ich nicht nachvollziehen kann. Dafür nutze ich aber gerne die Tabellen, die sie für uns alle zusammengestellt hat. Danke an Verena!

Damit ich diese so hilfreichen Formeln schnell wieder finden kann, habe ich mir einen Button in die Sidebar meines Blogs gestellt, damit ich direkt zu Verena und ihren Tabellen finde….nehmt ihn mit, wenn ihr möchtet…

Ganz wichtig bei Nadra´s Churn Dash ist der Schritt 7 (HST´s trimmen), auch zu diesem Thema hat Verena ein Tutorial geschrieben!

Das Trennen

Wenn mich etwas an meinem genähten Block stört und ich das Gefühl habe, dass ich damit nicht so gut leben kann, dann trenne ich und mache neu. Hier stelle ich euch allen meine besten Freunde vor.
 
Nahttrenner
 
Wie ihr seht, habe ich gleich mehrere beste Freunde. Meine Freunde haben nämlich Beine und verstecken sich manchmal vor mir. Deshalb habe ich mehrere um immer mindestens einen griffbereit zu haben.
Wichtig ist, dass der Nahttrenner gut in der Hand liegt. Eine Schutzkappe ist sehr hilfreich, weil so das Messer so geschützt ist.
 
 
Tipp: Beim Auftrennen bewegt Ihr den Nahttrenner immer von Körper weg. So lassen sich Verletzung vermeiden.
 
Nahttrenner Skalpell
 
Diesen Nahtretter in Form eine Skalpells nutze ich nicht, aber ich will ihn euch trotzdem zeigen. Ja, ihr seht richtig, Tula Pink hat ihn entworfen. Er wurde mir für das Fotoshooting geliehen.
 
 
Also habe ich meine beiden Schwachstellen getrennt und neu genäht.
 
 
 
Hier zeige ich euch, wie ich das Trennen handhabe. Zuerst durchtrenne ich die oben liegende Naht etwa alle drei Stiche. Dann ziehe ich ganz vorsichtig die beiden Teile auseinander wirklich ganz sachte und helfe mit dem Trenner lieber noch einmal nach. Besonders vorsichtig solltet ihr beim Trennen sein, wenn ihr vorher gegen den Fadenlauf genäht habt (wie bei Nadra´s Tutorial aus eins macht vier), auf keinen Fall zerren und ziehen! Beim Patchworken wird ja grundsätzlich nicht verriegelt, also ist beim Auftrennen auch an den Quernähten (wie rechts im Bild) Vorsicht geboten.
Für das Trennen habe ich schon die lustigsten Namen gehört: Zurücknähen, Entnähen, Rückwärtsnähen und es gibt sicher noch viel mehr.
Ich greife dann noch einmal zum Bügeleisen. nachdem ich all die Fädchen entfernt habe, und glätte die Säume noch einmal. Danach nähe ich alles neu zusammen.
 

Churn Dash

Letztendlich ist mein Butterfass doch noch richtig schön geworden und nun stimmt auch der Musterverlauf. Die dunklen Tupfen laufen um den Block, so wie sie sollen.
 
Chur Dash Block 6Köpfe-12Blöcke
 
Die beiden geben ja schon mal ein sehr schönes Paar ab.
 
Chur Dash Block 6Köpfe-12Blöcke
 
 
Hier ist das Ausmalblatt für den Churn Dash
 
zeigt ihr eure Blöcke auf Instagram dann nutzt ihr bitte: 6köpfe12blöcke #12blöckefebruar
 
 findet ihr im Menü alle wichtigen Tipps und Tricks unseres Quilt-Alongs 6Köpfe – 12Blöcke.
 
 
In der Facebookgruppe sind all unsere Links zu Anleitungen und Tipps und Tricks unter den Dateien zu finden.
 
Noch eine Anmerkung: Wir lesen immer wieder in unserer Facebookgruppe von dem Wunsch für ein PDF unserer Anleitungen. Ihr könnt euch ganz leicht selbst darum kümmern; der Tipp kommt von Manuela R. (DANKE!) https://www.printfriendly.com/
PS: Nadra von ellis&higgs gibt jetzt auch Kurse bei mir im Laden!
 
Februar/August: Nadra von ellis & higgs 
März/Oktober: Verena einfach bunt…
April/September: Andrea Quiltmanufaktur
Mai/November: Katharina greenfietsen
Juni/Dezember: Gesine Allie and me
 
 Mein Churn Dash wandert zur Linkparty bei ellis&higgs
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