St Marie-aux-Mines

Es hatte sich eine Möglichkeit ergeben nach Ste Marie-aux-Mines im Elsass mitzufahren. Gehört hatte ich schon von diesem grandiosen Patchwork-Event, eingefleischte Patchworkerinnen hatten ausführlich berichtet. Und wirklich, ein Besuch lohnt sich!

In vier Dörfern, die alle nahe beieinander liegen, findet das Event in diesem Jahr zum zwanzigsten mal statt.
Die Veranstaltung war grandios organisiert, teilweise lagen die  Ausstellungen einige Kilometer auseinander. Shuttle-Busse fuhren alle 20 min, das eigene Auto konnte man also getrost stehen lassen.

Es herrschten sommerliche Temperaturen.  Die Stimmung war entspannt, das Klima international, überall hörte man verschiedene Sprachen.
Frauen standen manchmal in Gruppen um einen Quillt herum und diskutierten drüber, wir der wohl gemacht sei.

Es war ein Genuss durch diese malerischen Dörfer zu fahren. Einige Ausstellungen fanden in den Kirchen statt, dort war das Ambiente besonders schön.

Die Dörfer waren nicht nur reichlich mit Blumen geschmückt.  Nett war auch, dass auch die Schaufenster mit Patchwork- und Quiltarbeiten geschmückt waren.

 

Hier einige Impressionen von Quilts, die mich besonders beeindruckt haben:

 

Eine Patchworkgruppe hatte zum Thema Strahlung Ihre Arbeiten in einer Ausstellung zusammen gestellt.
„Das ich erkenne was die Welt im Inneren zusammen hält“ aus Faust von Goethe
Ein Quillt aus Japan mit traditionellen Mustern mit ganz modernen Stoffen gearbeitet.
In den Ausstellungen war dar Fotografieren mit Blitz verboten um die farbintensiven Stoffe zu schützen, daher sehen alle Fotos nicht ganz optimal aus.
Hier sind nun einige Bilder aus der Ausstellung im Museum der alten Silbermiene ganz in der Nähe von Ste-Marie-aux-Mines (von der der Ort seinem Namen hat). Dort hingen immer zwei Arbeiten pro Textilkünstlern, eine zu Beginn der Karriere und eine aktuelle Arbeit. Hier sind immer die aktuelle Arbeiten zu sehen.
Dieser hier hat mich besonders beeindruckt. Als ich vor diesem Quillt stand, konnte ich nicht erkennen, wer den das sein sollte. Aber ein Blick durch die Kamera genügte dann.
Hier muss man wohl auch beim Schauen einige Meter entfernt davon stehen. Manche Quilts hingen aus Platzgründen einfach viel zu eng.
Da ist ein Quillt ohne viel Schnick-Schnack, der aber wie ich finde eine sensationelle Wirkung hat.
Der Duft der großen Blüten lag quasi im Raum. Beide Quilts stammen aus Japan.
Fleißarbeit…

…etwas aus der Ferne und ganz nah dran!

Und hier der Oberhammer!!!
Malen mit der Nähmaschine
Quilt in Ste Marie aux Mines Eslass
Elsass
Also, die weite Anreise hat sich wirklich gelohnt!
Vielleicht bin ich im nächsten Jahr wieder im Elsass dabei!
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