Meine Markttasche

Andrea von der Quiltmanufaktur aus Frankfurt zeigte in ihrem Blog eine Markttasche, in der sie viele Streifen und Reste verarbeitet hat. Auf ihrem Blog erklärt sie wunderbar bebildert, wie die Tasche entstanden ist.
Das hat mir so gut gefallen, dass ich mir auch so eine, oder ähnliche Tasche genäht habe. Es ist viel mehr ein großer Beutel mit viel Stauraum. Den Beutel kann man schon klein zusammen falten und er verschwinden in der Handtasche und man ist immer gut ausgerüstet bei einem Bummel durch die Stadt oder auf einem Besuch auf dem Wochenmarkt.
Ich habe hier verschiedene Streifen aus Stoffen in Schwarz und Weiss zusammen gestellt. Als Eyecatcher kam dann noch ein ein Streifen Pink hinzu.
 meine Markttasche

Das untere Stück ist Uni Schwarz geworden, dass passt wunderbar zu meinen schwarz-weissen Stoffen. Wenn ich die volle Tasche irgendwo abstellen muss, sieht man den Schmutz nicht so leicht.

Das Innenfutter ist weiß, damit man schnell findet was man sucht. Am Rand ist meine Tasche mit einer Ziernaht eingefaßt. Hier ist kein Volumenvlies eingebügelt worden, damit man sie schön klein falten kann.
Schnittmuster und eine Anleitung etwas anders
 sind auf dem amerikanischen Bernina-Blog zu finden.
Viel Spaß beim Nachnähen!!!

 

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Besuch von Julia, Tilda und Judith

Heute trafen sich meine beiden lieben Bloggerinnen und Kundinnen der ersten Stunde bei mir im Laden.
Sie haben sich durch meine Facebookfanseite kennengelernt und sich heute zum ersten mal Auge in Auge gegenüber gestanden.
Julia von Chaos & Queen mit Tilda (links im Bild)
und
Judith von Julchen näht (rechts)
Wir haben Schokomuffins, natürlich selbst gebacken, geschlemmt und dazu lecker Kaffee getrunken.
Die beiden sind seit einiger Zeit vom Patchwork- und Quiltfieber infiziert.
Judith hatte auf Ihrem Blog eine Verlosung zu ihrem ersten Bloggeburtstag gestartet.
Julia hatte gewonnen.
Der Gewinn wurde hier im Laden übergeben!
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Noch was schnelles für Ostern – Osterkorb

Hier ist eine schön beschriebene Anleitung für Stoffkörbe, die man wenden kann.
Die würden sich doch wunderbar für Osternester machen.
Und wenn Ostern verflogen ist, werden es Brötchenkörbe oder man stellt sie ins Bad oder, oder, oder…

 

Im Internet habe ich nach einer Formel gesucht um den Umfang eines Kreises zu berechnen. In der Schule habe ich das sicher gelernt aber längst wieder vergessen. Mathematik war keineswegs einer meiner Lieblingsfächer.
Für den Boden meiner Körbchen, brauche ich Kreise. Dafür habe ich einen Blick in meinen Küchenschrank geworfen. Ein Frühstücksteller mit einem Durchmesser von 20 cm hab ich mir zu Hilfe genommen.

20 cm Durchmesser x ∏ (Pi) 3,1415 = 62,8 Umfang + Nahtzugabe. Schön fluffig wird es, wenn Volumenvlies rein gebügelt wird. Dafür habe ich mich für H640 entschieden.

Die Körbe kann man also unterschiedlich groß nähen. Hat man einen Kreisschneider, sind die Möglichkeiten umfangreicher.
Der Stoff mit den bunten Schnuten ist von Alexander Henry Fabrics und heißt „smoochi“.
Orange mit ovalen Dots: Art Gallery „Oval Elements“
Pink: Moda „Ticklish“
Viel Spaß beim Nachnähen!


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Mein neues Ladenlokal

Vor etwas mehr als sieben Monaten habe ich eröffnet. Die Zeit ist verflogen.

Meine Entscheidung habe ich bis heute nicht bereut.Ich selber habe erst vor etwa fünf Jahren mit Patchworken und Quilten angefangen. Immer auf der Suche nach schönen Stoffen bin ich nie so richtig fündig geworden. Viele Kilometer habe ich zurück gelegt, nur um einen halben Meter Stoff zu kaufen.

So sieht es heute aus

Es ist paradiesisch Stoffe aus Kollektionen auszuwählen. Die Vertreter der Hersteller kommen kofferweise mit Kollektionen . Noch bin ich am Anfang und muss sortieren, noch schaue ich mir alle Kollektionen an, um ein Gefühl für all die verschiedenen Herszeller zu bekommen. Beim Aussuchen der Stoffe lasse ich immer meinen Bauch entscheiden.
Nun wird es auch nicht mehr lange dauern und ich bekomme einen eigenen Onlineshop. Stunden über Stunden haben wir daran gearbeitet.
Tausendmal geärgert, weil wir ziemlich unwissend waren. Hoffentlich wird sich am  Ende der ganze Aufwand gelohnt haben.

Bilder von den Bauarbeiten vom Ladenlokal

Hier sind ein paar Bilder, wie alles angefangen hat. Unser Ladenlokal hatte zwei Jahre im Leerstand verbracht. Zuvor war ein Versicherungsunternehmen 25 Jahre lang Mieter. So alt waren auch der Teppich auf dem Boden und die Tapete an der Wand. Die Toilette und der kleine Lagerraum waren ebenso im alten Zustand. Die Bauarbeiten haben sich natürlich, wie immer, verzögert.
Front und Eingangsbereich vom Ladenlokal
Die Aussenfassade noch ziemlich schmucklos. Wegen der Bauarbeiten im Inneren sind die Fenster mit Folie verhangen um sie ein wenig zu schützen.
Bauarbeiten im Ladenlokal
 Der uralte Ventialtor wurde von der Decke demontiert und entsorgt.
Hier ist der neue Boden drin. Ausgesucht habe ich mit Industrielaminat in Eiche gekälkt. Laut Hersteller soll das Material, mit dem der Boden verlegt wurde extrem abriebfest sein.  Der Der Raum hat eine Aussenwand, die nun zusätzlich isoliert wurde.
Der große Tisch 2,60 x 1,2 Meter stand vorher in meinem Wohnzimmer. Hier macht er sich sehr gut und hat Platz zum Atmen. Für zu Hause muss nun ein neuer her, aber noch hat der Laden Vorrang. Die Schranke sind schon an den Wänden verteilt und wirken so ganz ohne Inhalt ganz verloren.
Ladenlokal mit Lampen von geliebte Möbel
Zwischen den beiden Säulen ist Platz für die Theke mit der Kasse. An der Wand hinter den Säulen stehen meine beiden Schmuckstücke. Die beiden Lampen hängen nun über dem großen Tisch. Sie stammen von „Geliebte Möbel“
Ein Laden in einem Hinterhof am Stadtrand von Köln. Zwei Jungs arbeiten Möbel auf, die aus den fünfziger und sechziger Jahren stammen. Der Laden ist ein Eldorado für´s Auge!
Nun bin ich mit dem Ergebnis sehr glücklich und freue mich jeden Tag auf meinen schönen Arbeitsplatz.
„Wer liebt, was er tut, braucht im Leben mehr mehr zu arbeiten“. Der Satz stammt von Konfuzius.
Inzwischen stehen fast 700 verschiedenen Stoffballen in den Regalen in meinem neuen Ladenlokal!

 

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