kleiner Patchwork-Shopper

In meinem Kreativbaum, der in meinem Schaufenster steht, hängt eine neue Tasche genäht aus einem Charm Pack. In einem Päckchen sind 42 Quadrate enthalten in einer Größe von 12, 5 x 12, 5 cm. Alle Stoffe sind aufeinander abgestimmt und passen gut zusammen, da sie aus einer Kollektion stammen. Viele Hersteller bieten solche Packs an. Meins ist von Moda. Von Moda gibt es zu jeder neuen Kollektion die passenden Charm Packs oder Jelly Rolls.
Vorder- und Rückenteil sind aus 12 Quadraten zusammen gesetzt, drei in der Höhe, vier in der Breite. Die Anordnung der gemusterten Quadrate fand ich so am schönsten.

Die beiden aus Quadraten zusammen gesetzten Rechtecke habe ich dann mit einem leichten Volumenvlies unterlegt. Ich hatte noch Reste, die ich verwertet habe. Möglich ist aber auch aufbügelbares Vlies, etwa H 630 oder H640 von Freudenberg.
Dann wurde gequiltet, füßchenbreit, so enge Quiltnähte mag ich am liebsten. Hier ist wieder der Obertransportfuß zum Einsatz gekommen.
Die Taschennhenkel sind Gurtbänder aus Baumwolle von 40 cm Länge und 2,5 cm Breite.

Bei Kreativlabor Berlin gibt es den Sommerbeutel, den man sich kostenlos herunter laden kann. Dort ist eine Anleitung enthalten. Ebenso bei Pattydoo.
Meine Tasche hier hat einfach nur ein anderes Format und ich habe sie „frei Hand“ genäht. Breit ist sie etwa 43 cm und hoch 33 cm.
Meine Kundinnen sollen sich nun von meiner Näherei inspirieren lassen, oft kommt es vor, dass so ein Täschchen nicht lange im Kreativbaum im Schaufenster hängen bleibt…

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Workshop bei Esther Miller

Mehr als ein halbes Jahr habe ich mich auf diese vier Tage in Töpchin südlich von Berlin gefreut. Töpchin kennt keine Sau, ich vorher auch nicht. Ein verschlafener Ort nahe des Motzener Sees umgeben von Kiefernwäldern.
Hier ist das Refugium von Esther, sie ist in den USA in einer Amish-Gemeinde aufgewachsen, aber lebt nun schon einige Jahrzehnte in Deutschland.
Das ist sie! Esther Miller.
Unsere Fotografin Carmen sagt, diese schöne Frau strahle von innen.
Acht Teilnehmerinnen waren wir. Von weit her kamen die Damen, ich aus Bergisch Gladbach, selbst aus der Schweiz und aus England kamen sie eingeflogen!
Tja , wir waren alles sehr gespannt, was uns erwarten würde. Wir alle waren schon einmal hier, denn für diesen Kurs war die Vorraussetzung Teil 1 „Handquilten“. Dieses Top wurde uns nun präsentiert. Genäht von einer Fremden, sollten wir nun ein Muster entwerfen und auf den Stoff übertragen. Acht Personen, acht Meinungen! Aber wir waren uns schnell einig und kamen zu einem Ergebnis. Offensichtlich lagen wir alle auf einer Wellenlinie und hatten uns hier in Töpchin gefunden.

Esther hat diesen Quilts ‚GONE WITH THE WIND‘ genannt. Wir entwarfen also Wellenlinien die wir mit den Flying Geest (Fliegende Gänse) in Verbindung brachten, ausserdem Luftwirbel und Strömungslinien.
Auch die Windmühlen haben wir integriert.

Das sind die Luftverwirbelungen die später auf unser Top übertragen wurden. Freihandzeichnen mit Hilfe von Karopapier.
Das ist unser Entwurf für den Rand. Den haben wir erstmal aufgesteckt an die Designwand um zu sehen, wie er wirkt. Wir haben den Entwurf für gut befunden.
Ein Propeller soll Schwerpunkt unseres Quilts werden. Hier sieht man auch, dass wir auch mit Hilfe von selbst gemachten Schablonen das Muster übertragen haben.
Mit Hilfe einer Lichtbox haben wir die Muster auf den Stoff übertragen. Eine segensreiche Erfindung!
Bei Esthers Sohn Angelo kann man sie im A3 Format bestellen.

Die Wellenlinien für die Fliegenden Gänse kann man hier super sehen. Diese Wellen waren zu Hauf zu übertragen, es war als wollte es kein Ende nehmen.
Drei Tage waren wir beschäftigt um das Quillt-Muster zu entwerfen und zu übertragen, am letzten Tag kamen wir nun endlich zum Quilten.
Jeder von uns hatte seine Schätze mitgebracht, den Fingerhut von Roxanne und den Nadelgleiter, den Ted Storm entwickelt hat. Beide sollten gut passen. Bei Esther kann man verschiedene Größen probieren. Den Fingerhut gibt es in Edelstahl, Sterlingsilber oder sogar vergoldet. Der Nadelgleiter ist aus Porzellan, man sichert ihn besser mit einer Kordel am Handgelenk.
Wie es bei den Amish Brauch ist haben wir alle um einen Großen Rahmen gesessen und gemeinsam jeder an seinem Platz gequiltet. Auf diesen Tag haben wir uns alle gefreut, denn es ist gesellig so zusammen zu sitzen.
Es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis der Quilt fertig ist. Wir wollen uns in der Schweiz treffen und weiter daran arbeiten. Im Moment ist unser Quilt auf Reisen in die Schweiz und wird dort weiter verschönert von Elsbeth.
Wenn unser Schmuckstück fertig ist, wir er für einen guten Zweck versteigert!
Auf keinen Fall darf ich vergessen zu erwähnen, dass wir ständig etwas zu essen bekamen. Für uns wurde gekocht und gebacken. Die Kalorien haben wir, so hoffen wir alle, wieder verbrannt beim zeichnen und quilten.
Danke für die schönen Tage Esther!

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Häuserkissen von Kreativlabor Berlin

Im letzten Nähkurs für Kinder sind lustige, bunte Häuserkissen entstanden. Sechs Mädchen, 11 und 12 Jahre alt, haben sich kreativ ausgetobt. Ganz bunte und sehr schöne Kissen sind entstanden.
Strahlende Kinderaugen als es dem Ende zu ging! Alles haben dann ganz stolz ihre Näherfolge gezeigt!

 Hier sind alle sechs unterschiedliche Ergebnisse zu sehen.
  
Auf unserem großem Arbeitstisch stand ein großer Korb mit lauter Resten, jedes Mädchen hat mehrere Stücke beigesteuert.

  
Ein Webband mit Dackeln wurde zur Dachrinne.
  
Ein kleiner Rest Bommelborte ist zur Fensterbank geworden!
 
Hier wird der Anfangsbuchstabe des Vornamens appliziert.
  
Irgendwie lieben doch alle Mädchen Eulen.
Es war herrlich wie die sechs kleinen Damen immer kreativer wurden und sich untereinander angesteckt haben. 
Einige haben auf ihre Kissen noch bunte Knöpfe aufgenäht.
Den Kurs hat Biggi Irin von der Bergisch PatchWekstatt mit viel Geduld, Motivation und immer mit ganz viel Lachen geleitet.

Die Anleitung hat Julia von Kreativlabor Berlin entwickelt. Kauft man sich das e-Book, dann hat man die Möglichkeit drei unterschiedliche Kissen zu kreieren, verschiedene Dächer stehen zur Auswahl und man kann alles munter mischen.

Das Schnittmuster kann man sich ausdrucken und dann ausschneiden. Dazu gibt es eine ausführliche Erklärung, wie man die Häuserkissen zusammensetzt und gestalten kann. 

Persönlich hätte ich nichts dagegen, wenn diese Kissen für immer meinen bunten Stoffladen zieren würden. Aber keins der Häuser ist hier geblieben, die sind in Kinderzimmer gezogen und kuscheln sich auf weichen Betten.

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