Handnähen ist Trend – Hexies nähen

Wer hätte das gedacht: eine meiner Lieblingsbeschäftigungen Nähen mit der Hand scheint im Moment das Thema zu sein auf den Social Media Kanälen. Vor allem auf Instagram habe ich das verfolgen können. Schaut euch unbedingt mal die wunderschönen Blüten von Alexandra an, die im Ganzen zu einem „La Passacaglia Quilt“ werden. Ist das nicht der helle Wahnsinn?

Englisch Paper Piecing

Toll ist, dass man Hexies und den dazu gehörigen Nähkram überall mit hinnehmen kann. In´s Schwimmbad, an den Strand beim Bahn- oder Zugfahren, im Wartezimmer …Selbst während der Autofahrt ist es möglich Hexies zu nähen, natürlich nur wenn der Gatte das Fahrzeug lenkt. Es gibt sogar Täschchen, die extra für´s Hexie nähen gemacht sind. Verena {einfach bunt Quilts} hat so eine entwickelt und verkauft sie in ihrem Shop. Die „gemeine“ Sew Together Bag“  tut´s natürlich auch.

Viel braucht es nicht um diese kleinen Hexagone herzustellen. Man kann vorgeschnittene Papierschablonen verwenden. Diese gibt es in 100er Packs aus Tonkarton zu haben. Man kann sie sich auch gut selber ausdrucken zu Hause auf dem eigenen Drucker. Auf normalem Druckerpapier ist das möglich, besser ist es aber stärkeres Papier dafür zu benutzen.

Hier und hier sind zwei deutschsprachige Seiten, wo ihr euch Vorlagen runter laden könnt. Katharina {greefietsen} und Gesine {Allie and me} haben beide kürzlich erst über das Thema Tutorials verfasst und die sind wirklich anfängerfreundlich. Auch dort bekommt ihr ganz wertvolle Tipps rund um das Thema.

Gesine und Katharina haben nun durch die Social Media Kanäle mich und nicht nur mich, sondern auch viele andere angesteckt. Na ja, sagen wir mal, wieder angesteckt. Denn ich hab jetzt längere Zeit keine Hexies mehr in der Hand gehabt. Ausserdem schlummert in der Kommode ein Top, natürlich aus Hexies, vor einigen Jahren begonnen…der Stil ist nun nicht mehr meiner und so kann ich mich nicht recht aufraffen weiter zumachen. Die Röschen in Rosa und die Tilda-Stoffe aus einem irgendwie anderen Leben passen jetzt nicht mehr so recht zu mir.

Hexagon Cotton and Steel

Allie and the Dude

Am letzten Wochenende hatte ich einen dicken Umschlag im Briefkasten. Inhalt: die neuen Paper-Piecing-Schablonen von „Allie and the Dude“, ein Gemeinschaftsprojekt von Allie and me Design und Dudestarsquiltung (Philipp, nämlich der, der unser Dreseden Plate Lineal für unseren 6Köpfe-12Blöcke Quiltalong gemacht hat). Es war eine große Freude diese tollen Dinger zu testen, sie sind rollschneidertauglich und robust! Wirklich Klasse! Davon werde ich welche bestellen, ich hoffe ich bekomme auch welchem denn sie sind heiß begehrt.

Cotton and Steel Hexies

Wer mit mir in gemütlicher Runde gerne die Technik Paper-Piecing, also nähen mit der Hand mit Hilfe von Papierschablonen erlernen möchte, ist hier herzlich eingeladen. Einen Aufruf auf Instagram hatte ich diese Tage schon gestartet und war verblüfft über die Resonanz! Das Thema kam bei euch so richtig gut an und so würde ich gern, nachdem wir zusammen Hexagone hergestellt haben einen zweiten Teil hinzufügen und euch zeigen, wie man schwebende Hexagone näht. Dazu brauchen wir dann wieder die Nähmaschine.

Schwebende Hexies

schwebende Hexies

Hier sind die Termine:

Handnähen mit Hexies: am Samstag 12.08.2017 von 14-18 Uhr  – hier weihe ich euch in die Kund des Paper Piecings ein und stellen Hexies her, die wir für den zweiten Teil des Workshops brauchen. Kosten 45 €

Wir nähen schwebende Hexies: am 19.08.2017 von 14-18 Ihr – hier zeige ich euch, wie man die Hexies aufnäht – Kosten hier auch 45 €

Beide Kursteile können gern unabhängig voneinander gebucht werden. Anmelden könnt ihr euch telefonisch oder per email: 02204-4822330; info@lalala-shop.de

 

♥Alle von mir verwendetet Stoffe sind von Cotton & Steel

 

RUMS

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Matchstick Quilting – Dresden Plate vom Instagram Nähabend

Letzten Sonntag hatte ich Monika hier zu Gast, eine der Teilnehmerinnen von 6Köpfe – 12Blöcke Quilt- Along. Sie hatte uns gezeigt, wie wir eine Projektmappe zur Aufbewahrung unserer Monatsblöcke nähen können. Ihren Einfall fand ich wirklich sehr gut und ich habe mich sehr gefreut, dass sie uns allen gezeigt hat, wie sie ihre Idee an der Nähmaschine umsetzt hat.

Unser Nähabend auf Instagram

Ihr erinnert euch bestimmt, dass wir vor zwei Wochen zum Nähabend auf Instagram aufgerufen haben. Katharina hatte vorher in unserer Facebookgruppe eine Umfrage gestartet. Das Ergebnis dieser Umfrage ergab, viele von euch haben sich nicht an den Monat April, also an den Dresden Plate Block, heran getraut. So haben wir alle sechs überlegt, wie wir euch dazu ermutigen können, es zu probieren. Einiges an Idee haben wir gesammelt, Gesine {Allie and me} hatte dann die zündende Idee einen gemeinsamen Nähabend auf Instagram. Einige von uns konnten uns erstmal wenig darunter vorstellen. Sich auf etwas neues einlassen mag ich immer besonders gern, es erweitert die Sichtweise. Es hat Spaß gemacht und ihr könnt alle Bilder unter dem Hashtag #Nähabend6KöpfeUndDu betrachten und auch alle Kommentare mit Fragen und Antworten, Tipps und Tricks, lesen.

Jetzt will ich euch aber nicht länger auf die Folter spannen und will euch zeigen, was aus meinem Block entstanden ist, den ich an diesem Abend genäht habe.

Juilee Melody Miller

Melody Miller {Cotton & Steel} hat die Kollektion „Jubilee“ entworfen und drei dieser Stoffe im Verlauf kreiert. Das Bild zeigt den Stoff in seiner vollen Breite von 1,12 cm. Mir stand also für meine 16 Blades ein kräftiges Orange, ein kräftiges Pink und ein zartes Rosé zur Verfügung. Der Stoff heißt „Confetti Pink“ und ist mit Glitzer-Gold-Konfetti bedruckt.

Dresden Plate Blades zugeschnitten

Meine Blades habe ich größer zugeschnitten, als in Andrea´s {Quiltmanufaktur} Tutorial angegeben. Unten angelegt bei 1″ und oben bei 7″. Den fertigen Block wollte ich gern auf eine 40 x 40 cm großes Stück Stoff applizieren.

Matchstick Quilting

Gequiltet habe ich den Block auf meiner Longarmmaschine BERNINA Q24. Am Tag nach dem Nähabend auf Instagram hatte ich Daniela {BlockMQuilts} bei mir zu Gast, die die Longarm angemietet und ihren eigenen Quilt darauf fertig stellen wollte. Sie nimmt an der Pantone-Quilt-Chalange (alles in Grün, die Farbe des Jahres 2017) teil und wollte gern ihren Quilt mit einem Matchstick Quilting versehen. Matchstick = Streichholz: hier werden die Quiltlinien so schmal, wie ein Streichholz eben ist, gesetzt. Daniela hat mich mit ihrem schönen und vor allem sehr modernen Miniquilt inspiriert. Dem traditionellen Dresden Plate Block steht dieses Matchstick Quilting doch ganz gut. Tradition meets modern.

Matchstick Quilting

Und nun bekomme ich auch wieder die Kurve zu Monikas Projektmappe. Mein Dresden Plate Block, der bei unserem Nähabend entstanden ist, soll eine eben solche schmücken. In der unserer Facebookgruppe kam mal die Frage auf: Wie bewahrt ihr eigentlich eure Monatsblöcke auf? – als Antwort ist mir eine ausgediente Pizzaschachtel in Erinnerung geblieben. Diese Möglichkeit klappt sicher auch – aber es geht doch ein bisschen eleganter.

Auf der linke Seite meiner Mappe kann man die Anleitungen für die Monate sammeln, oder wie bei mir, die Ausmalbilder. Nadra {ellis&higgs} macht uns anderen fünf monatlich ein neues Bild. Damit ihr alle, mit Buntstiften bewaffnet, euch der Farbgestaltung eurer Blöcke widmen könnt.

Auf der rechten Seite werden all meine Blöcke von einem Bändchen gehalten.

Durch das dicht gesetzten Quiltlinien, dem Matchstick Quilting, bekommt die Mappe eine ordentliche Festigkeit und eine gewisse Steifheit.

Matchstick Quilting

#Nähabend6KöpfeUndDu

Andrea {Quiltmanufaktur} hat einen Dresden Plate Babyquilt genäht. Bei Gesine {allie and me} gab es ein Wandbild zu sehen, Katharina {greenfietsen} hat noch einmal Schritt für Schritt den Dresden Plate beschrieben.

Auf Instagram könnt ihr unseren Nähabend unter #Nähabend6KöpfeUndDu verfolgen. Oder ihr schaut direkt unter: @greenfietsen  @ellisandhiggs @quiltmanufaktur @einfachbunt @allie.and.me.design @lalala_patchwork

Verlinkt zu Dienstagsdinge und zu HOT

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Dresden Plate aus Resten – scrappy

Als euch am ersten diesen Monats Andra {Quiltmanufaktur} den Monatsblock für April, den Dresden Plate, vorgestellt hat, waren viele von euch sehr überrascht. Dieser Block ist doch so ganz anders als die Blöcke davor. Also ich selber war auf die Reaktionen sehr gespannt. Es sind ja eine ganze Menge Anfänger dabei und auch die haben sich nicht davor gefürchtet die Sache anzupacken. Andreas Tutorial war ja auch wieder gründlich erklärt und mit vielen Tipps gespickt. Als ich meinen Dresden Plate Block hier im Blog gezeigt habe, erwähnte ich ja, dass wir in diesem Monat April einige Variationen dieses Blockes zeigen möchten. Denn um euch das Zuschneiden zu erleichtern, haben wir ein Lineal, natürlich mit dem 6Köpfe-12Blöcke-Logo versehen, herstellen lassen. Einige von euch besitzen es ja schon, wie ich in unserer Facebookgruppe oder via Instagram sehen konnte.

Wir alle haben uns eine Variationsmöglichkeit für euch überlegt und ich werde heute mit meinem Vorschlag beginnen: Dresden Plate srcappy

Ihr kennt das ja bestimmt, wir, die so gern nähen und Stoffe sammeln, verfügen über ein Überangebot von bunten Stoffresten (scrappy). Von keinen, auch noch so kleinem Stück mag man sich trennen. So häufen sich die Teilchen und man ist froh, mal ein paar Reste abzubauen.

Mein Block, den ich euch heute hier zeige besteht nur aus Resten.

Was ihr braucht:

Eure Reste sollten so groß sein, dass ihr daraus Streifen in der Breite von 1,5 x 6 bis 6,5 Inch Länge schneiden könnt. Seit ihr euch mit der Farbwahl unsicher, dann schaut doch mal bei Sew do I vorbei. Nico schreibt über das Zusammenstellen von Farben. Ihren Beitrag „Farbe bekennen“ hatte ich schon in unsere Facebookgruppe geteilt. Sollte jemand von euch noch nicht gelesen haben, bitte tut das, es lohnt sich.

Also wir haben jetzt Streifen geschnitten. Unser Dresen-Plate-Ruler hat 22,5°. Das heisst, wenn die Teile zu einem Teller werden sollen, brauchen wir 16 Stück. In meinem Beispiel habe ich fünf Streifen zusammen genäht mit der üblichen Nahtzugabe von 1/4 Inch. Daraus konnte ich zwei Blades schneiden. Acht dieser kleinen Streifen-Blöcke habe ich genäht um dann 16 Teile zu erhalten. Angelegt habe ich das Lineal, so wie im Bild zu sehen, mit der 3″-Linie am unterem Streifen.

Dresden Plate Ruler anlegen

Dresden Plate Teile ausschneiden

Wie Andrea es in ihrem Tutorial gezeigt hat, habe ich die Aussenkanten des Dresdner Tellers zu Spitzen genäht.

Dresden Plate Teile

Teile zusammen naehen Dresden Plate scrappy

applizieren per Hand

Ich bin bekennender Gerne-Hand-Näher und freue mich immer, wenn ich einen Quilt zu Ende mache, auf das Binding-per-Hand-nähen. Dabei stört es mich überhaupt nicht, dass so viele Meter vor mir liegen. Diese Handarbeit ist für mich pure Meditation und ich tauche in eine andere Welt ein und hänge dabei meinen Gedanken nach. So auch hier: den Dresdner Teller habe ich per Hand appliziert.

Dresden Plate Scrappy fertiger Teller

Gequiltet habe ich ein viertel Inch breit neben den Nähten. Der Kreis in der Mitte ist 4,5 Inch groß und er ist nach dem Tutorial von Andrea gemacht im Blog von BERNINA. Wir beide freuen uns total, dass so viele von euch sich haben infizieren lassen und auch dort unser beider Medaillon-Quilt-Along mitmachen. Und der ist bei weitem nicht anfängerfreundlich!Dresden Plate Ausschnitt

Den Mittelkreis habe ich noch mit einem zusätzlichen rund ausgeschnittenen Vliesstück unterlegt. Er sollte schön plastisch als Blütenstempel hervortreten. Das ist mein fertiges Dresden Plate scrappy. Das ich allerdings Resteabbau damit betrieben habe, kann ich jetzt nicht behaupten…

Samstag Allie and me

Am kommenden Samstag 22.04., lohnt es sich bei Gesine {Alli and me} vorbei zu schauen und sie wird euch auch eine schöne Variante mit unserem Lineal zeigen. Der Dresden Plate Block ist so wandlungsfähig, man kann eine ganze Menge mit ihm anstellen. Traut euch einfach ein bisschen mit dem Lineal zu spielen: denn es gibt so viele Möglichkeiten.

Hier sind die Lineale zu bekommen:

im Onlineshop von Verena: Einfach bunt Quits

im Shop von Andrea: Quiltmanufaktur

und bei lalala patchwork

Und da ich das Kissen für mich ganz allein genäht habe, verlinke ich es bei RUMS!

 

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6Köpfe-12Blöcke – April – Dresden Plate

 

Dresden Plate, unser Block für April, hat eine schöne Geschichte. Andrea {Quiltmanufaktur} hat davon erzählt und hat ein wunderbares Tutorial gezeigt. Es ist ein toller Block, den man sehr vielfältig gestalten kann. Im Laufe des Monats werden wir euch nicht nur unsere Blöcke zeigen! Wir werden euch auch zeigen, wie wandelbar der Block ist. Einige schöne Ideen haben wir uns für euch ausgesucht. Für euch zur Inspiration lohnt sich ein Blick auf mein Pinterest-Board zum Thema Dresden Plate.

Dresden Plate Ruler

Ihr habt es bestimmt schon entdeckt, für diesen Block haben wir ein Lineal anfertigen lassen. Sogar unser Logo vom Quilt-Along ist darauf, wir sechs Köpfe sind alle mächtig stolz. Die Schablone aus Acryl erleichtert erheblich den Zuschnitt der 16 Teile für den Dresden Plate. Dabei ist sie Rollschneider-tauglich!

Die Anschaffung lohnt, denn es gibt viele schöne Dinge, die man damit zuschneiden kann…aber wie schon erwähnt, dazu mehr im Laufe des April. Zu bekommen ist es im Onlineshop von Andrea, von Verena und in meinem!

Hier ist nun mein Block Dresden Plate mit meinen Stoffen. Grau mit Tupfen und Schwarz mit Pfeilen stammen aus der Kollektion von Heather Jones „Color Dash“ der fast schon Neongelbe ist ein schöner Basic von Cotton&Steel.

Mein Mittelkreis ist aufgenäht 4″ groß. Hier kann man auch variieren, den Mittelpunkt der Blüte größer oder kleiner machen. Ein Glas oder ein kleiner Teller kann als Vorlage für die Kreisschablone dienen. Meinen Dresdener Teller habe ich auch per Hand appliziert.

Erinnerungen aus der Kindheit

Als wir im letzten Dezember all unsere zwölf Blöcke für den Quilt-Along 6Köpfe-12Blöcke zusammen gestellt haben, habe mich mich sehr über Andreas Wahl, den Dresden Plate  dazu zunehmen, gefreut. Dresden verbinde ich mit meiner Kindheit. Obwohl in Mecklenburg geboren, bin ich später in der Nähe von Dresden aufgewachsen. Damals war die Stadt nicht ganz so schön wie zur heutiger Zeit. Die Frauenkirche war Ruine, vom Schloß standen nur einige Reste der Aussenmauern. So wie die Trümmer nach dem zweiten Weltkrieg lagen, ist es viele Jahre geblieben. Alles war nur mit einem Bauzaun abgesperrt. Inzwischen ist alles wieder aufgebaut. Heute erstrahlt die Stadt und es lohnt sich wirklich eine Reise dorthin.

Inzwischen lebe ich in der Nähe von Köln und bin nur noch selten dort. Und wenn ich in der Stadt bin, lasse ich mich gerne durch die Strassen treiben und schwelge in schönen Erinnerungen.

Dresden Bilder und Erinnerungen - Dresden Plate
links oben: der Fürstenzug, bestehend aus Porzellankacheln natürlich aus Meissen und rechts die Frauenkirche

Dieser Springbrunnen ist Form von Pusteblumen steht heute immer noch am selben Ort auf der Prager Strasse. Sicher ist er inzwischen erneuert worden. Meine jüngere Schwester und ich waren immer besonders fasziniert von diesen wassersprühenden Blumen. Wenn ich dort bin, bleibe ich einige Minuten davor stehen und betrachte das Farbenspiel, wenn sich das Licht im Wasserspiel bricht.

 

Der Monat April ist erst ein paar Tage alt und in unserer Facebookgruppe und in der Gruppe bei Flickr haben wir die ersten Dresden Plate Blumen bewundert. Bis Mai ist sind es noch einige Tage hin und dann wird Katharina {Greenfietsen} uns ihren Block zeigen.

 

Januar / Dorthe – Lalala Patchwork: Rolling Stone
Februar / Nadra – ellis & higgs: Churn Dash
März / Verena – einfach bunt: Broken dishes
April / Andrea – Quiltmanufaktur: Dresden Plate
Mai / Katharina – greenfietsen
Juni / Gesine – allie and me design
Juli / Dorthe – Lalala Patchwork
August / Nadra – ellis & higgs
September / Andrea – Quiltmanufaktur
Oktober / Verena – einfach bunt
November / Katharina – greenfietsen
Dezember / Gesine – allie and me design

 

Verlinkt zur Dresden Plate Linkparty bei der Quiltmanufaktur, bei HOT

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Tutorial Applikation und ein Freebie

 

Geschirrtücher kann man immer brauchen, ob für sich selber oder als Geschenk. Sind wir bei lieben Freunden zum Essen eingeladen, dann freut sich die Gastgeberin sehr über so ein selbstgenähtes Mitbringsel.

Seit meiner Kindheit liegt mir das Zeichnen. Das habe ich immer sehr gemocht und noch heute skizziere ich und halte ein Idee mit Stiften und Papier fest. Meistens finde ich dazu eine freie Seite in meinem Kalender, den ich immer in meiner Nähe habe. Passend zum Thema Kochen und Küche habe ich auf meine Geschirrtücher Küchenmotive appliziert.

Geschirrtücher: was Ihr braucht:

  • für zwei Geschirrtücher braucht Ihr 50 cm Baumwoll/Leinengemisch bei einer Stoffbreite von 150 cm (hier würde ich den Stoff vorwaschen, evtl. wird er etwas einlaufen)
  • Stoffreste
  • Vlisofix (bei mir ist es das amerikanisch …. da löst sich nicht so leicht die Klebeschicht)
  • schwarzes Nähgarn für den Oberfaden
  • passendes Nähgarn für den Saum und Unterfaden
  • Bänder für die Haken
  • Bleistift
  • ausgedruckte Vorlage für die Applikation (Euer Drucker sollte auf 100% eingestellt sein)

Meine handgezeichneten Vorlagen habe ich für Euch hier zum Download

Und so wird´s gemacht

Mit dem Bleistift paust Ihr auf die Papierseite des Vlisofixes von der ausgedruckten Vorlage ab.

Vorlage abpausen auf Vlisofix

Das Motiv könnt Ihr nun großzügig ausschneiden und mit der Klebeseite auf die linke Seite des Stoffes aufbügeln. Auf die linke Stoffseite aufgebügelt ist nun der Zeitpunkt gekommen, wo Ihr das Motiv mit all seinen Feinheiten sauber ausschneidet. Ist das Vlisofix aufgebügelt lasst Ihr es abkühlen, denn dann läßt sich das Papier gut abziehen ohne dass die Klebeschicht mit abgerissen wird.

Papier abreißen

Positioniert nun alle Teile mit der Klebeseite nach unten auf das Stoffstück, was bald Euer Geschirrtuch sein wird und bügelt es auf.

Teile ausschneiden

 

Applizieren Freebie Dorthe Niemann Tasse

Um einen ganz sauberen Anfang der Naht zu bekommen, hole ich den Faden hoch. Meine Maschine verfügt über eine Verriegelungsfunktion, sie vernäht den Faden auf eine Stelle. Ohne diese tolle Funktion bekommt man es sicher auch sauber hin, in dem man normal verriegelt und dabei ein, zwei Stiche zurück näht.

faden-hoch-holen

Jetzt wird mit schwarzem Nähgarn alles appliziert. Die Stichlänge habe ich hier auf 1,5 gestellt und jedes Teilchen zwei mal mit Geradstich umnäht. Hier bleibt es Euch ganz überlassen, ob Ihr lieber einen feinen kleinen Zick-Zack-Stich wählt oder evtl. sogar einen Zierstich.

Applizieren und Stichgröße verkleinern

Sind alle Teile appliziert und die Fädchen versäubert wird der Saum unseres Stoffstückes umgenäht. Dabei könnt Ihr an der linken oberen Ecke ein Stück Band mit fassen, damit man die Geschirrtücher auch an einem Haken aufhängen kann.

Haken am Geschirrtuch anbringen

Und so sehen nun meine beiden Geschirrhandtücher fertig aus. Ich finde, sie können sich durchaus sehen lassen. Selten nähe ich mal etwas für mich. Also behalte ich die beiden und benutze sie in meiner eigenen Küche. Sind die Tücher dann oft gewaschen worden, werden sie immer saugfähiger werden und das Geschirr blitzeblank polieren.

Applikation Geschirrtücher

schnelles Weihnachtsgeschenk

Ein Geschirrtuch ist sicher an einem Abend zu schaffen. Heute ist Nikolaustag und damit ist noch etwas Zeit ein schnelles Geschenk bis Weihnachten fertig zu haben.

Für´s Nachnähen wünsche ich Euch ganz viel Spaß und hoffe sehr, ich konnte Euch inspirieren!

 

Verlinkt zu Creadienstag und Handmade on Tuesday

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Christiane und ihr Mug Rug – dazu einen Tee?

Christiane alias simplethingsbymisssewing ist mir bei Instagram über den Weg gelaufen. Sie schrieb immer so schöne Bemerkungen unter meine Posts und eines Tage kündigte sie an, mich im Laden zu besuchen. Und sie kam, am gleichen Tag noch. So lernten wir uns kennen und kamen intensiv in´s Gespräch und sie bekundete großes Interesse an unserer neuen kleinen Gemeinschaft „Modern Cologne Quilter“. Außerdem hat sie einen sehr schönen Bericht über meinen bunten Stoffladen verfasst, was mich ganz besonders gefreut hat. Christiane lebt mit Mann und Kind auf einem Hof im Kölner Umland.
Und hier ist nun ihr DIY gegen Novemberblues:
Seit ich meine Freude am Nähen und Selbermachen wiederentdeckt habe, ist der legendäre ‚Novemberblues‘ kein Thema mehr! Deshalb musste ich keine Sekunde überlegen, als mich die liebe Dorthe von lalala patchwomisserk & more fragte, ob ich Lust hätte beim ‚DIY gegen Novemberblues‘ mitzumachen. Na klar! Habe ich!
Vielleicht geht es Euch ja wie mir: wenn’s draußen kalt und ungemütlich wird, hilft drinnen ein knisterndes Kaminfeuer und eine schöne Tasse heißen Tee!  Dazu noch ein selbst gemachter Mug Rug und schon frag ich mich – welcher Novemberblues?
Eigentlich ist Holly Holdermann’s Tea Cup Block, den ich bei McCallsQuilting als Freebook entdeckt hatte, für einen Quilt gedacht. Aber kurzum hatte ich aus dem Block ein Mug Rug gezaubert. Die Kurzanleitung mit den entsprechenden Templates könnt Ihr hier als PDF runterladen und ausdrucken.
Gerade bei kleinen Teilen zum Ausschneiden, finde ich es immer wichtig den Ausschnitt und das Muster genau sehen zu können. Deshalb bin ich ein Fan von durchsichtigen Folien-Templates, die ich mir mit Hilfe der PDF Vorlage mit einem wasserfesten Stift kopiert und ausgeschnitten hatte.

Nachdem ich die Stoffteile mit Vliesofix ausgeschnitten hatte, habe ich sie der Reihenfolge nach aufgelegt und auf die Unterlage (hier Naturleinen) gebügelt. Danach habe ich einen ‚Stick-ähnlichen‘ Stich gewählt und mit der Nähmaschine einzeln umrandet.

Die schönen ‚Dampf-Wolken‘ habe ich mit Perlgarn aufgestickt. Besonders gern nehme ich dazu ein Perlgarn mit Verlauf. Hier habe ein Standard Perl-Stickgarn von Buttinette genommen. Zum Schluss noch das Binding angebracht. Und Tadaaa – nach zwei Stunden fertig!

 

Bestimmt wird das nicht mein letztes Mug Rug werden und Weihnachten steht ja auch bald vor der Türe…
Hier noch ein Rezept für selbstgemachten Apfelpunsch: 1 Liter Apfelsaft in einem Topf erhitzen und einen Beutel Glühweingewürz (Glühfix) hinzufügen und 10 Minuten ziehen lassen. Statt einen Glühweingewürz-Beutel könnt Ihr auch 3-4 Päckchen Vanillezucker, je eine Prise Zimt, Muskatnuss und Nelke nach Geschmack hinzufügen, aufkochen. Fertig!
Wer noch weitere Rezepte und Anregungen gegen Novemberblues braucht, der schaut mal bei den anderen vorbei. Danach kann es eigentlich nur noch heißen: welcher Novemberblues?
Nä(h) was schön!
Eure Christiane

 

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Eine Leinwand und viele Stoffreste

Seit einiger Zeit schwirrte mir diese Idee mit Vliesofix zu arbeiten im Kopf herum. Kennt Ihr das, wenn man noch nicht so recht weiß, was daraus wird und sich so langsam Bilder im Kopf festigen. Manchmal kann ich dann die Bilder noch nicht so recht deuten, es fühlt sich dann noch nicht richtig an und es braucht dann noch  Zeit und Ruhe um zu reifen. Ich nenne das dann gern: Auf einer „Idee drauf herumdenken“. Lustiger Ausdruck, ich weiß! Aber es trifft die Sache auf den Punkt!
Und irgendwann fängt man einfach an.

Keisschablonen von Clover

Eine Kundin kam vor einiger Zeit zu mir in den Laden, schwer bepackt. Sie hatte Leinwände gekauft. Darüber kamen wir ins Gespräch. Sie hatte sich die Leinwände besorgt um mit Farben, genauer gesagt Acryl-Farben, kreativ zu werden. Sie erzählte von ihrem Plan verschieden Spachtel- und Mal-Techniken zu probieren und somit ihr eingeschlafenes Hobby wieder aufleben zu lassen.
Das brachte ich dann einige Tage später auf die Idee… Wieder das „Darauf Herum Denken“…
Von Clover gibt es Kreisschablonen, die einem das Nähen von Patchworkblöcken erleichtern. Natürlich können sie noch mehr. Diese Praktischen Dinger hatte ich schon des öfteren in der Hand und wollte sie unbedingt ausprobieren. Eine Packung enthält sieben Schablonen aus biegsamen Material. Winkel und Durchmesser in Zentimeter sind aufgedruckt.

 

Für meine Zwecke habe ich diese Kreise aus Plastik einfach als Schablonen benutzt. Wofür? Natürlich für Kreise, ist doch klar!

Aufgezeichnet auf der Papierseite vom Vliesofix, ausgeschnitten und ….
…mit den rauen Seite des Vliesofix von Freudenberg auf den Stoff aufgebügelt und dann den Stoffkreis wieder ausgeschnitten.

Das Ausschneiden ist echte Fleißarbeit, aber kann auch sehr entspannend sein. Man kann doch gut Abschalten. Hier ist ein Filmchen, was wunderbar zeigt, wie man mit diesem Zauberzeug umgeht.

Mein Hintergrundstoff ist hier altes Leinen. Die grobe Struktur mag ich einfach sehr. Vor einigen Jahren bekam ich ein ganzes Bündel davon geschenkt. Bei einer Haushaltsauflösung würde das Leinen in einer Truhe gefunden und keine wusste etwas damit anzufangen! Ich hab mich sehr gefreut, als es in meine Hände gelangte. Denn ich konnte etwas damit anfangen!

Applizieren mit Vliesofix und nicht so streng sein

Die ausgeschnittenen Kreise werden nun auf den Hintergrund arrangiert. Tausende Möglichkeiten gibt es, für eine entscheidet man sich dann. Das Papier wird auf der Rückseite der Kreise abgezogen und die Klebeschicht ist nun auf den Stoff, somit können der Stoff nun durch das Bügeln fixiert werden.
Letztendlich wird alles aufgenäht, vielmehr appliziert. Ich habe mich für die moderne Variante entschieden. Mit einem dickeren schwarzen Garn habe ich um den Kreis mehre Runden gedreht, ohne dabei zu streng zu sein. Ganz locker und nicht auf gerade nähen zu achten, habe ich alle bunten Kreise appliziert.

 

Mein fertigen Kreise auf dem alten Leinen habe ich auf eine Leinwand aufgespannt und dabei den Stoff mit Reißnägeln befestigt. Ich wollte mir die Möglichkeit bewahren, es ganz leicht wieder vom Rahmen abnehmen zu können!

Fertiges Bild Kreise applizieren mit Vliesofix

Mir gefällt es. Meine Kreise sehen aus wie Seifenblasen, die nach oben Aufsteigen. Mein neues Bild wird nun mein Schaufenster schmücken. Hübsch, nicht?
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