Das Herz – Kette nähen

Das Herz ist ja unser Thema und somit erster Block im Quiltalong 6Köpfe-12Blöcke. Ich bin wirklich froh, dass wir uns für diesen Block entschieden haben. Und dass wir sechs Köpfe auch entschieden haben mit dem Herz im neuen Jahr zu beginnen.

Mein Herz für diesen Monat hatte ich euch ja schon gezeigt. Dieser süsse kleine Block hat mir so sehr gefallen, dass ich die Idee für ein Kissen hatte. Ein Geschenk für einen Menschen, der mir sehr am Herzen liegt.

Wir hatten ja schon oft in einer unserer Tutorials erwähnt, wie praktisch es ist „Kette“ zu nähen. Verena ist im Besonderen darauf eingegangen. Auch Katharina hat es erwähnt, als die ihr hübsches Täschchen mit Herz zeigte. Inspiriert hat dabei mein Broken Dishes-Täschchen.

Nicht nur die kleinen Quadrate lassen sich mit dieser Technik rascher auf nähen. Die Blockteile schiebe ich einfach immer nach und nähe weiter. Dabei wird die Naht nicht verriegelt, weil die Nähte beim Zusammensetzen der Blockteile automatisch wieder übernähe und somit gesichert werden.

Kette

Auch die Zwischenstreifen zwischen den Herzen kann man mit „Kette nähen“ fixer anbringen. Die Herzchen für mein Kissen haben nur einen Quer- und Längsstreifen bekommen. Hierfür habe ich mir Streifen über die gesamte Stoffbreite geschnitten. Die Herzen selber sind nach Gesines Tutorial entstanden.

Streifen-an-Herzen

Die fertigen Hetzen hab ich unter die Nähmaschine gelegt, den Streifen oben auf und genäht. Etwas einen viertel Inch habe ich zwischen den Herzen Platz gelassen und dort dann später durch geschnitten. So bekommen die Herzen per Kette nähen ihre Seitenstreifen verpasst. Wie ihr seht, verzichte ich hier auf Stecknadeln. Ich lege beide Teile ganz gerade aufeinander und halte beim Nähen, deshalb brauche ich keine Stecknadeln. Auf Wonderclips verzichte ich beim Patchworken ganz, die empfinde ich eher als störend, weil sie so voluminös sind.

Herzen gequiltet

Gequiltet Habe ich diagonal und mich dabei an den unteren Kanten der Herzen orientiert. Den Stich habe ich etwas größer gestellt, nämlich auf 3,5. Die Quiltlinien sind recht eng gesetzt, einen halben Inch breit.

Kissen Herz

Das Kissen hat auf seiner Rückseite einen Hotelverschluss. Den mag ich liebsten, geht schnell zu machen und ist schön weich. Ohne das Knöpfe oder ein Reissverschluss drücken oder kratzen. Das fertige Kissen hat eine Größe von 18 x 18 Inch. Das sind etwa 46 x 46 cm. Ein Kisseninlay von 50 x 50 cm hat auch bequem drin Platz und macht das Kissen schön prall.

.Eingefasst habe ich mein Herz-Kissen mit einem Binding. Genäht habe ich mit Resten. Leider ist die Restekiste nach dieser Näh-Aktion nicht merklich kleiner geworden. Die Herzen sind aus der älteren Kollektion „Flow“ von Zenchic für Moda entstanden.

Herzchen überall

Nadra Ridgeway Herz

Für Nadra von ellis&higgs nähe ich ja immer wieder mal Probe. Sie hat eine kleine Schnittmuster-Kollektion für den Valentinstag in Arbeit. Nächste Woche schon könnt ihr sie in ihrem Eatsy-Shop kaufen! Auf Instagram könnt ihr unter den Hashtags #loveisallaroundpattern #ellisandhiggspattern schon mal weitere Blöcke, Kissen usw. im Work in Progress sehen.

Mit Nadra zusammen habe ich auch ein kleines gemeinschaftliches Projekt auf dem BERNINA-Blog gemacht. Wir haben beide Tutorials geschrieben zum Thema Nähmaschinen-Hülle. Unsere Hüllen können auch benutzt werden, wenn der Anschiebetisch aufgesteckt, oder sogar der große Plexiglas-Anschiebetisch benutzt wird.

Nähmaschinen-Huelle

Von mir gibt es noch einen kleinen Zuschlag. Ich zeige euch, wie ihr ein praktisches Nadelkissen nähen könnt, was zu eurer Nähmaschinen-Hülle passt.

Hier sind noch einmal die Links zu den Anleitungen:

Nadra Tutorial Nähmaschinen-Hülle

Dorthe: Tutorial Nähmaschinen-Hülle

Dorthe: Nadelkissen

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Zick-Zack von zenchic

Wie ich Zenchic alias Brigitte Heitland und Avantgarde von Katarina Roccella zusammen gebracht habe

Brigitte Heitland hat auf ihrem Instgram-Account Zenchic einen Link für diese Anleitung gepostet.
Zenchic Brigitte Heitland
Zenchic Brigitte Heitland
Das Pattern hatte ich mir vor Monaten schon einmal angesehen, sogar auf meinem Laptop gespeichert, aber mich jetzt erst wieder daran erinnert.
Ich habe große Kissenpläne, denn im neuen Lädchen soll eine weiße Holzbank zum Ausruhen einladen oder als Parkbank für mitgebrachte Männer, Einzug finden. Die nackte Bank soll mit vielen gemütlichen und bunten Kissen ausgestattet werden. Denn Frau braucht ja zum Stoffe streicheln etwas länger und Man(n) soll es gemütlich haben.
Letzte Woche sind diese wunderschönen Stoffe von Katarina Roccella aus der nagelneuen Kollektion“Avantgarde“ geliefert worden. Einfach eine richtig schöne Kollektion, wie es der Name schon sagt: avantgardistisch.
Ich bin ein Fan von ihren Stoffen und lasse nur selten eine Kollektion von ihr aus.
Kurzerhand habe ich Zick-Zack von Brigitte Heitland und Avantgarde von Katarina Roccella zusammen gebracht.
Und so wird´s gemacht:
Vier verschiedene Stoffe für das Kissen brauchst Du.
Du schneidest jeweils zwei Streifen von allen vier Stoffen in Breite von 2,5″ über die gesamte Stoffbreite zu, also insgesamt acht Stück.
Zwei Streifen werden jeweils rechts auf rechts aufeinander gelegt und mit einer Nahtzugabe von 1/4 “ links und rechts zusammen genäht. Quasi nähst Du einen Schlauch.
Streifen zusammen nähen mit einer Nahtzugabe von 2,5″

Mit Hilfe von Washi-Tape klebst Du Dir Dein Lineal zum Zuschneiden ab. Wir brauchen ein gleichschenkliges Dreieck mit der Kantenlänge von 2,5″.
ein gleichschenkliges Dreieck abkleben

Das Lineal legst Du nun mit der abgeklebten Linie an die Naht an und schneidest aus den zusammen genähten Streifen Dreiecke aus, die ausgeklappt und die Naht auseinander gebügelt, Half-Squere-Triangle (HST) ergeben.

 

Die Naht ist nun auseinander gebügelt und die HST werden nun getrimmt (nachgeschnitten) auf 2,5″. Du brauchst dazu nicht zwingend ein Quadrat mit der Kantenlänge von 2,5″, so wie ich es benutzt habe. Ein größeres tut es auch. Dabei achtest Du beim Anlegen immer auf die Diagonale und schneidest damit auch die Ecken weg. Wie man auf dem Foto sehen kann, geht es hier nur um Millimeterchen. Das ist aufwändig, trotzdem lohnt sich das Trimmen immer, denn man näht bei korrektem Einhalten der Nahtzugabe von 1/4″ einfach genauer.

So werden nun die HST ausgelegt. In die Obere Reihe neun Stück, in der nächsten Reihe acht. In der dritten Reihe wieder neun, in der vierten acht usw.  Dabei versetzt Du die Reihen, so kommt das Zick-Zack-Muster zu Stande.
So wie in der Grafik zu sehen.

Du nähst Reihe für Reihe quer die HST zusammen. Ist das erledigt nähst Du die HST-Streifen versetzt aneinander. Die Nahtzugaben bügelst Du wieder auseinander.

Sind alle Streifen vernäht, setzt Du Dir ein Sandwich zusammen, Rückseite, Volumenvlies und Dein fertiges Top. Dabei sollten wie üblich Rückseite und Vlies größer zugeschnitten sein, als die Oberseite, also das Top.
Zum Heften benutze ich immer die gebogenen Sicherheitsnadeln. Sprühkleber vermeide ich, meine Nähmaschine dankt es mir und die Umwelt auch.
Gequiltet habe ich im Zick-Zack um das Patchwork-Muster noch zu unterstreichen.
Zick-Zack Quilting
Fertig gequiltet
Nun schneidest Du die Oberseite von Deinem Kissen auf 16″ zu. Dabei werden am Rand die halben HST´s bei den Neuner-Reihen mit weggeschnitten.

Auf die Rückseite vom Kissen will ich hier nicht näher drauf eingehen. Möglichkeiten gibt es viele. Ich bevorzuge der Einfachheit halber den Hotelverschluss.
Für meine Kissenparade auf meiner weißen „Parkbank“ will ich verschiede Möglichkeiten für die jeweiligen Kissen nähen, damit ich den Kundinnen immer am Beispiel alle Möglichkeiten zeigen kann.

Und nun mach ich mich auf nach Köln zur H&H um neue spannenden Dinge zu entdecken!

Stoffe von Katarina Rocella „Avantgarde“ gibt es *hier*

Das ist mein Beitrag für die Linkparty Modern Patch Monday am Montag. Hier ist der Button zum Mitnehmen!
Und auf gehts zu Kissenparty!

Grab button for modern patch monday

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</div>
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In der Welt des BOM

BOM – Block of the Month

Block des Monats

Im Netz gibt es eine Menge von Blogs von —— die richtig schöne Blöcke, oft sogar kostenlos zur Verfügung stellen. Man bekommt sogar eine detaillierte Anleitung dazu. In diesem Jahr habe ich mich intensiv damit beschäftigt um neuen Input zu bekommen und mich inspirieren zu lassen. Für einen BOM habe ich mich nun entschieden, da hat der Bauch quasi JA geschrien!

 zwölf Blöcke für zwölf Monate

Alle Blöcke werden auf Papier – das Foundation Paper Piecing (FPP) –  , inzwischen habe ich diese Technik richtig lieb gewonnen, weil man sehr genau näht und am Ende alle Teile perfekt passen.
Bei diesem BOM reitzt mich auch die Anordnung der Blöcke. Zum Anderen hat Diane Bohn genau meinen Farbgeschmack getroffen. Die Blöcke hätte sie anders einfärben können, hat sie aber nicht. Und so kribbelt es mir in den Fingern…Noch muss ich warten, den ersten Blog wird sie erst am 20.01. zeigen.
Das Schnittmuster ist hier allerdings nur käuflich zu erwerben. Was ich sehr gern tue, denn für mich ist es besonders und ich weiß, dass Diane viele Stunden Arbeit in diesen Entwurf gesteckt hat.
Bildrechte: Diane Bohne

Bei Brigitte Heitland auf der Webseite Quilter´s Garden, wird auch ein Block of the Month angeboten. Für 4,99 € im Monat kann man hier seinen Monatsblock erhalten und sich rege im dazu gehörigen Forum beteiligen und Tipps und Tricks mit anderen Teilnehmern austauschen. Zusätzlich gibt es immer wieder for free Anregungen und Anleitungen gratis dazu.
*Hier* geht es zum Quilter´s Garden.

Zum Thema BOM möchte ich Euch noch ein paar Beispiele anbringen, die mir gefallen haben. Es gibt sicher noch viiiiiele andere!

 Alle Monatsblöcke kann man kostenlos herunterladen.

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Ein gesundes neues und vor allem kreatives Jahr 2015

Ganz lieben Dank an alle, die hier lesen. Vor allem gilt mein Dank an alle stillen Mitleser.
Gefreut habe ich mich über viele liebe Kommentare zu meinen Blogposts.

Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende.

Meine Highlights waren:

– der Workshop bei Pia Welsch in Homburg 
– der Workshop mit Brigitte Heitland
– die Gründung der Modern Cologne Quilter
– der Besuch beim Quilt-Market in Houston

Ab sofort wird es einen Newsletter geben und Ihr dürft Euch gerne dazu eintragen! In der rechten Sidebar findet ihr das Feld!

Unter anderem habe ich so viele neue Techniken ausprobiert, das erste mal an einem Swap und an einem Quilt-Along teilgenommen und im nächsten Jahr kommen viele neue Dinge, auf die ich mich jetzt schon sehr freue!

Ich wünsche Euch allen ein fröhliches Miteinander und vor allem beste Gesundheit, wohl das Wichtigste, für 2016!

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Cross it – Brigitte Heitland

Im Juni fand in Troisdorf bei Bonn der Workshop mit Brigitte Heitland statt. Ich war ziemlich froh dabei sein zu können, denn meine Teilnahme dort hatte sich durch Zufall ergeben.

Martina, hatte mich dazu eingeladen. Ich hatte sie bei einem anderen Kurs *hier* kennen gelernt. Auch Brigitte kannte ich schon, sie hatte mir gezeigt, wie man Kreise einnäht.

Das Thema vom Workshop war Cross-it. Ein sehr moderner Quilt von Brigitte entworfen. Auf Pinterest habe ich einige schöne Quilts von Brigitte gesammelt.

Erst dachte ich, ach die paar Streifen einnähen…pah, schaffe ich mit links. Denkste…da gab es doch ein paar Hürden…

Da sich die Streifen immer überschneiden, gibt es einen Trick, damit alle Streifen gerade weiter verlaufen und keinen Sprung machen…ich sage nur so viel…es ist der Opferschnitt. Dieser Begriff wurde im Kurs zum geflügelten Wort.

Ich hatte mir an Stoffen nur Uni´s ausgeguckt und mit dieser Entscheidung bin ich heute auch immer noch glücklich. Im Fundus tat sich eine Jelly Roll in Uni auf. Damit die Farben besser „knallen“ habe ich als Hintergrund lichtgrau gewählt.

Steifen eingenäht mit ein viertel inch Nahtzugabe

 

Drei/Vier  Streifen sind schon eingenäht. Die nächsten hab ich immer wieder aufgelegt, um mir der Wirkung sicher zu sein.

 

 

Ich war so glücklich, als Marttina mir angeboten hat, meinen Cross-it auf ihrer Longarm-Quilmaschine zu quilten. Ich wollte gerade Linien die Streifen entlang über den grauen Rand hinaus. Sie hat es so gemacht und es war eine Herausforderung, denn gerade die Geraden Linien sind gar nicht so einfach auch gerade hinzubekommen! Aber es ist toll geworden!

 

Das Fotoshooting war recht lustig. Vier Arme brauchte es um diesen Riesenquilt (2,25 x 2,25 cm) einigermassen straff zu halten um ein brauchbares Foto hinzubekommen. mit etwas Strecken haben wir es geschafft.
Das sieht doch ziemlich perfekt aus!

Verlinkt zu Freutag und The Quilt Collection

 

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