Julchen näht einen schnellen Adventskalender

Heute ist Judith bei mir zu Gast. Viele von Euch kennen sie als Bloggerin von September´s Quiltdelight. Dort schreibt sie den Patchwork-Wegweiser, der manchen von Euch schon viele offenen Fragen beantwortet hat. 
Bei mir im Laden gibt sie Nähkurse für Erwachsene und Kinder, alles dabei dreht sich ums Patchworken und Quilten, ihre große Leidenschaft.


Hier ist nun ihr DIY gegen Novemberblues…

Ihr Lieben,

kennt es sicher: Weihnachten kommt immer so plötzlich! Und dann braucht man doch noch schnell einen Adventskalender oder einfach die Möglichkeit ein paar Nettigkeiten gut miteinander irgendwo zu verstauen und ein paar Lieben die Vorweihnachtszeit zu versüßen.

 

Aus diesem Grund habe ich euch heute wieder ein Tutorial mitgebracht. Für einen Turbo-Adventskalender, der ohne Tüdelü auch einfach ein Utensilo sein kann. Hierbei könnt ihr wunderbar größere Stoffrest verwerten oder mit Fat Quartern arbeiten.

Das braucht ihr:

(3) Fat Quarter oder (6) Stoffstreifen à 21 x 6 inch und einen Fat Quarter
(1) Fat Quartergroßes Stück Vlieseinlange (H640, H630, Baumwollvlies sucht euch was aus)
(2) Schrägbandstücke je 6inch lang
Garn, Bügeleisen, Nähmaschine, Schneidematte, Rollschneider und Patchwork-Lineal

So geht’s:

Nehmt euch zwei eurer Fat Quarter und schneidet aus jedem 3 Streifen à 21×6 inch. Den dritten Fat Quarter benötigen wir erst später als Rückseite des Adventskalender.

 

Drei Streifen werden nun der Länge nach im Bruch gebügelt.

 

jeder zweite Streifen ist hier bereits im Bruch gebügelt

Die anderen drei Streifen werden mit der Vlieseinlage versehen und können je nach Belieben gequiltet werden ( ist aber nicht zwingend erforderlich).

 

Nach dem Quilten werden die im Bruch gebügelten Teile auf ein gequiltetes Teil gesteckt. Mit der offenen Seite nach unten. Jeden Streifen unterteilt ihr in acht Teile, sodass beim Aufnähen auf dem
gequilteten Hintergrund acht Fächer entstehen. An der oberen (im Bruch liegenden) Kante verriegeln, damit die Täschlein sich später beim Befüllen nicht wieder lösen.

Fertig sollte es dann so aussehen:

 

Habt ihr alle drei Teile nun soweit vorbereitet, werden die ersten beiden Streifen rechts auf rechts aufeinander gelegt und an der unteren langen Kante mit 1/4 inch NZ zusammengenäht. Dabei werden in der ersten Reihe die unteren Öffnungen an euren Fächern geschlossen.

 

Anschließend entlang der Naht aufbügeln und nähfüßchenbreit ansteppen.

 

Mit dem dritten Teil ebenfalls so verfahren und annähen.

Die Vorderseite eures Adventskalenders ist nun fertig. Widmen wir uns jetzt den Schlaufen zum Aufhängen.
Dafür nehmt ihr eure beiden Schrägbandstreifen klappt sie zusammen und näht die offene Seite knappkantig zu. Die Streifen jetzt mittig falten und wie folgt an die oberen beiden Ecken eures Vorderteils stecken.

 

Den dritten, bisher unbeachteten, Fat Quarter auf  21x 17 inch zurück schneiden und rechts auf rechts auf das Vorderteil stecken. An der oberen Kante eine Wendeöffnung von 6- 8 inch lassen.

 

Näht jetzt mit einer Nahtzugabe von 1/4 inch einmal rundherum. An der Wendeöffnung verriegeln. Ecken zurückschneiden und das Ganze durch die Öffnung wenden.

 

Ecken zurück schneiden nicht vergessen

Nach dem Wenden alle Ecken schön herausarbeiten und alles gut bügeln. Die Wendeöffnung mit einer knappkantigen Naht entlang der oberen Kante schließen oder per Hand vernähen.

Jetzt könnt ihr euren Adventskalender mit Zahlen versehen. Ich habe mich für eine Variante aus ausgedruckten Adventskalenderzahlen entschieden. Natürlich kann man auch Zahlen aufmalen, aufbügeln oder sonst wie anbringen.

 

Ich hoffe mein kleines Tutorial war gut nachvollziehbar und ihr könnt etwas damit anfangen.

Alles Liebe

euer Julchen

Infos:

Stoff: Pure Elements by Art Gallery Fabrics in Icy Mint, Fresh Water, Mirage Blue, Cozumel Blue, Tile Blue & Mediterraneo, sowie Snow 
Adventskalenderzahlen zum Ausdrucken: Small Caps Blog 

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Sandra von Coelner Liebe plottert

Liebe Dorthe,
vielen Dank für Deine Einladung, mit vielen anderen Kreativen, dem anstehenden Novemberblues den Gar aus zu machen! Ich stelle mich einfach kurz vor und dann kommt mein „DIY gegen den Novemberblues“:
Mein Name ist Sandra, ich bin 36 Jahre alt und im Osten von Köln, op d´r schäl Sick geboren und aufgewachsen. Mit meinen zwei Kiddies und meinem Mann lebe ich nun linksrheinisch zwischen Bonn und Koblenz am Rhein und lebe seit Mai 2014 meine Kreativität öffentlich in meinem Blog „CoelnerLiebe“ aus. Und dass der Name Programm ist – lach – das merkt Ihr jetzt:
Dreimol vun Hätze:
Kölle Alaaf!
Kölle Alaaf!
Kölle Alaaf!
Jedes Jahr, seit ich im „Exil“ in Bad Breisig lebe, das selbe Spiel…. Bis zum Morgen des 11.11 ist alles gut, ich freue mich auf die bevorstehende Karnevalsession, es werden kölschen Lieder gesummt und Erinnerungen kommen hoch…
Sei es im Kindergarten oder in der Grundschule, der Karneval geht an einer gebürtigen Kölnerin einfach nicht vorbei. Im Sachunterricht lernt man die Sagen von Köln, die Kölner Geschichte ist rund um das Jahr präsent, es werden in AG´s Kostüme gebastelt und die Arbeiten für die „Schul und Veedelszöch“ sind allgegenwärtig. Im Musikunterricht wir „In d´r Kayjass Nummer null“ oder „mir lose d´r Dom in Hölle  gesungen.
Der Kölner Karneval, das ist auch nicht nur eine zusätzliche Jahreszeit, das ist ein Gefühl, eine Grundeinstellung, ein Charakterzug – ich weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll.
Ich bin einfach in meine Heimatstadt und alles was dazu gehört verliebt.
„Komm ich op Kölle anjefahre“ … und sehe in der Ferne die Domspitzen, muss ich schlucken und mir steckt sprichwörtlich ein Kloß im Hals. Und gerade Ende des Jahres, wenn die Tage kürzer und dunkler werden und sich so langsam der Novemberblues einstellen will, werde ich sentimental….
Und wenn ich dann am 11.11 den Fernseher einschalte und es auf 11:11 Uhr zugeht, im WDR werden die ganzen Jecken om Aldermaat gezeigt werden  diese wuselnde, bunte Menge…. spätestens dann ist es vollkommen vorbei und ich bejenne et kriesche….
Und dieses Mal kam schon Wochen vor dem 11.11 die liebe Dorthe von lalala Patchwork auf mich zu, ob ich Spaß an einem Gastpost zum Thema „DIY gegen den Novemberblues“ hätte.
Ich habe nicht lange überlegt und zugesagt, ich wußte, irgendwann im November bin ich dran und mein Thema ist „Irgendwas mit dem Plotter„.
Lach! Kein Problem! Also ging das Kopfkino los, und mir kam die Idee dem besagten „Novemberblues“ mit Weihnachtsdeko den Gar aus zu machen. In meinem Kopf manifestierte sich das Bild eines mehrfarbig geplotteten Weihnachtsmannes. Dieser sollte auf einen Jutebeutel gebügelt, statt Geschenkpapier, meine Weihnachtsgeschenke gebührend zieren. So weit, so gut.
Dorthe schickte mir dann irgendwann meinen Termin zu und versetzte damit dem armen Weihnachtsmann urplötzlich einen Schups in den „Warteordner“ auf meinem PC *lach*
Der 11.11 sollte es sein!  
Von wegen Novemberblues! Den wird es hier dieses Jahr nicht geben! Meine Gedanken sprudelten über! Ich möchte eine Köln-Serie machen. Für den Plotter. Also um genau zu sein, Grafiken rund um das Thema Köln, das kölschen Lebensgefühl und die Lebensart, na halt für die Jecken, die sich in Köln und im Kölner Umland so tummeln.
Also ging es an den PC und ich habe einige Grafiken für das EBook „Köln.“ erstellt. Die beiden Domspitzen „Peter und Paul“, den Schriftzug Köln mit den Domspitzen als I-Pünktchen, den Dom im Herzen eines jeden Kölners, und auch was für den „Jeck im Kopp“ und den „Deuvel im Boot“ und das „Engelche im Hätz“.
Das erste fertiggestellte Projekt sind zwei gekaufte Longsleeve für meine Kleine.
Köln. Ist ein Statement *lach*. Und ich freue mich, dass mein Mann und ich das unseren Kindern auch so vermitteln und weitergeben können. „D´r kölsche Jung“ und „Et Meyers Kättche'“ werden hier genauso geträllert wie die Titelmelodien von „Benjamin Blümchen“ oder „Heidi“. Und das ist auch gut so!
Ich hoffe, dass ich mit meinem Beitrag den Novemberblues ein bisschen im Weg stehe.
Ich wünsche Euch eine tolle Karnevalssession! Feiert! Habt Spaß! Und „Kölle Alaaf!“
In den nächsten Tagen kommen noch einige interessante Beiträge  zum Thema
Eure Sandra
fertige Bügelbilder: von CoelnerLiebe über www.Plottliesl.de
EBook mit Plottermotiven : Von CoelnerLiebe über www.Plottliesl.de  oder Strandgutraeuber / Dawanda
Mit dabei bei Dorthes Aktion sind :
06.11. Jule chaosandqueen
11.11. Sandra sandravoncoelnerliebe
13.11. Judith julchennaeht
16.11. Martina qcm-quiltcollection
18.11. Mareike http://rundherumblog.de/
20.11. Christiane simplethingsbymisssewing
23.11. Andrea quiltmanufaktur
25.11. Moni pgrenouille
27.11. Dorthe lalala-shop

 

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Birgit von der Modewerkstatt – Schrägband

Heute ist Birgit bei mir zu Gast. Sie ist Damenschneidermeisterin und Schnitttechnikerin und hat bei mir im Lädchen schon einige Kurse gegeben für Kinder. Im Nachbarort Forsbach, was postalisch zu Rösrath gehört (auch im Kölner Umland liegend) hat sie eine eigene Modewerkstatt. Dort fertigt sie nach Wunsch Kleidung und nimmt auch Änderungen vor. Heute zeigt sie uns, wie einfach es sein kann, Schrägband zu verarbeiten. Wer von uns hat nicht schon mit Schrägband gekämpft?

Hallo, ich bin Birgit von der Modewerkstatt in Rösrath. Regelmäßig zeige ich kleinen Damen, wie man aus der riesigen Auswahl an Patchworkstoffen in Dorthes Laden tolle Kleidungsstücke näht, dabei kommt häufig Schrägband zum Einfassen von Ausschnitt, Taschen- und Saumabschlüßen zum Einsatz.Ich möchte euch heute zeigen, wie ihr Stoff-Rundungen optimal einfasst. Als Beispiel dienen der Halsausschnitt und eine runde Decke.

Das doppelt gebügelte Schrägband wird auf dem jeweiligen Teil in Form gebügelt.
Das bedeutet, du bügelst den Schrägstreifen „auf“ deinem Halsausschnitt oder Decke in die fertige Rundung.
So beugst du kleine Fältchen oder Wellen am Stoffteil vor.Variante 1 am Halsausschnitt eines Oberteils:

Variante 2 an der Rundund einer Decke:

 

 

Wie ihr seht, habe ich den Schrägband- Streifen großzügig zugeschnitten, so dass ein Ende deutlich länger bleibt.

Nun kann der Schrägstreifen in einem Arbeitsgang / mit einer Naht, angenäht werden. Damit nichts verruscht, könnt ihr das in Form gebügelte Schrägband an euer Teil feststecken, mit Nadeln oder Wonderclips.
Um die beiden Enden des Schrägbands zu verbinden, faltet ihr bei beiden Enden auf und näht sie rechts auf rechts aufeinander. Vorher die beiden Stücke gegeneinander bügeln, damit sie passgenau auf dem Teil, was ihr einfassen wollt liegen und später keine Wellen schlagen.
Ich hoffe, der kleine Tipp kann dir ein bisschen helfen, in Zukunft schwungvoll das Schrägband anzubringen.
Wünsche euch eine gute Zeit und lasst euch nicht vom Novemberblues erwischen –
🙂 Birgit
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Chaos and Queen backt Salzteig

Hinter dem Blog ChaosandQueen Steckt Jule und sie ist heute bei mir zu Gast. Jule ist Mitte 30 und Mutter eines zweijährigen Mädchens. Sie wohnt wie ich in Bensberg (Bergisch Gladbach) und wir sind uns zum ersten Mal in meinem Laden begegnet. Die Chemie zwischen uns stimmte sofort und so war es eine Leichtigkeit sie für mein Projekt zu gewinnen!


Hier ist nun ihr DIY gegen Novemberblues:

Die Herbst und Winterzeit beginnt oder ist bereits in vollem Gange. Zeit, sich mit Kindern immer wieder zu überlegen, wie man die Zeit verbringt. An manchen Tagen regnet oder schneit es so doll, dass man das Haus am Liebsten nicht verlassen möchte. Eine schöne Beschäftigung für Alle ist das Arbeiten mit Salzteig.

Ich kann mich gar nicht erinnern, wann ich das letzte Mal Salzteig gemacht habe. Vermutlich war ich da selber noch im Kindergarten. Also musste ich ein wenig nachlesen und ausprobieren, bis ich die richtige Rezeptur gefunden habe. Man findet doch allerlei.

Die einfachste Zubereitung ist (meiner Meinung nach) diese:

 

2 Tassen Mehl

1 Tasse Salz

Wasser nach Gefühl

 

Das Ganze wird zusammengemischt und geknetet, bis ein glatter Teig entsteht. Das Wasser dabei immer schrittweise hinzugießen.

 

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Für Kinder ist die Matscherei oft ein absolutes Tageshighlight. Das Chaosmädchen mag das. Weiterer Vorteil: In der Regel wird der Teig nicht gegessen, weil es einfach nicht schmeckt…:-)

 

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…obwohl…probieren wird ihn vermutlich FAST jedes Kind 🙂

 

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Es muss in jedem Fall ordentlich geknetet werden.

 

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Der Teig muss ausgerollt werden. So dick bzw. dünn, dass man eine Hand problemlos eindrücken kann, ohne gleich durch zu drücken.

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Das Beispiel in diesem Bild ist etwas zu dick geworden:

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Alternativ lässt sich der Teig natürlich auch großflächig ausrollen.

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Dann lassen sich ganz unterschiedliche Formen ausstechen. Wir haben dafür einfach unsere Plätzchenausstecher genommen. Denkt daran, dass ihr vor dem Backen Löcher zum Aufhängen hineinmacht, wenn ihr das später aufhängen möchtet. Bei manchen Teilen haben wir das leider vergessen.

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Ihr könnt auch eine Hand abdrücken und direkt ausschneiden, statt einen Kreis herum zu ziehen.

Die fertigen Formen haben wir aufs Backblech gelegt und 50-60 Minuten bei 150 Grad im Ofen gelassen. Danach musste es noch mindestens einen Tag an der Luft trocknen. Im internet findet man da ganz viele verschiedene Angaben. Ich bin mit dieser Variante gut gefahren, das Trocknen dauert natürlich länger, wenn der Teig dicker ist.

Wenn die Sachen trocken sind, lassen sie sich wunderbar anmalen. Auch hier findet man im Netz unterschiedliche Informationen, welche Farbe man nehmen sollte. Wir haben nur Wasserfarbe und weisse Acrylfarbe genommen. Wie das Ganze in 10 Jahren aussieht weiss ich natürlich nicht, aber bisher hat es gehalten.
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Früher fand ich diese Abdrücke an der Wand meiner Eltern echt hässlich. Komischerweise finde ich sie heute ziemlich süß.

Mein persönlicher Favorit sind aber die Weihnachtsbaumanhänger aus einem Handabdruck. Die Idee habe ich auf Pinterest gefunden.
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Ich finde das eine wunderbare Kleinigkeit zum Verschenken für Nikolaus oder Weihnachten. Als Geschenkanhänger oder als Schmuck für den Weihnachtsbaum.

Für Kinder ist das Malen mit Wasserfarbe sowieso immer ein toll und ich finde, wenn man sie einfach machen lässt (auch wenn sie eigentlich alles anpinseln), dann macht es wirklich Spaß.
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Natürlich müssen wir Erwachsenen uns von dem Gedanken verabschieden, dass bestimmte Tiere oder Pflanzen auch bestimmte Farben haben. Den Kindern ist das egal und das ist auch gut so.

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Ich hoffe, der kleine Basteltag hat Euch gefallen. Viel Spaß beim Nachmachen!

 

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Die Welt der SWAPS – Iris

Heute ist Iris vom Blog crazydutchbirdquilts bei mir zu Gast. Sie ist Mitglied der Quiltgruppe Modern Cologne Quilter, lebt mit Mann, drei Kindern und Hund in Rösrath. Iris kommt aus den Niederlanden und hat lange in England gelebt, daher schreibt sie ihren Blog in Englisch.
Vor einiger Zeit diskutierten wir in einem unserer Nähabende über das Thema Swap und fragten uns dabei, ob denn alle wissen, was das wohl ist. Iris wird uns heute erklären, wie das genau funktioniert! Und glaubt mir, auch ich habe wieder etwas dazu gelernt!

Heute will ich mit Euch mein „DIY gegen November blues“ teilen. Ich liebe es beschenkt zu werden und ich liebe die Erfüllung die quick finishes mit sich mitbringen.

Deshalb teile ich mit Euch meine Erfahrungen über Swaps.

An mir ist es nun über das Thema „Swaps“ zu schreiben. Ich habe in letzter Zeit an so einigen Swaps teilgenommen.
Um den Text ein wenig aufzulockern, habe ich euch Bilder meiner Swapergebnisse und getauschten Swapwerke mitgebracht. Unter jedem Bild findet ihr das Swap- Thema wozu gearbeitet wurde.
Recieved= erhalten, send= von mir verschickt

 

Handpiecedmini-Swap received
handpiecedmini-Swap send

Was ist ein Swap?

Ein Swap ist ein Tausch von Nähergebnissen zu einem vorher festgelegten Thema. Es kann ein Mini-Quilt sein, eine Tasche oder Kissen.

Wie nehme ich teil?

Die meisten Swaps an denen ich teilnehme, finde ich über Instagram. Eine Person koordiniert einen Swap,  sie ist eine sogenannte Swapmama. Sie stellt ein Formular zusammen, dass man ausfüllt.
In dieses Formular trägt man seine Vorlieben ein, wie etwa; Lieblingsfarbe, Stoffe, Muster und Farben. Dazu auch mögliche Dinge, die einem nicht so gut gefallen.
Selbstverständlich gibt man seine eigene Blogadresse, Instagram- Name oder Flickr- Account an, damit der (geheime) Swappartner etwas über dich herausfinden kann.

UK-mini-Swap send
UK-mini-swap received

Swap Partner

Nach der Partnerzuteilung, ist es notwendig sich auf den unterschiedlichen Socialmedia- Plattformen des Partner umzuschauen, um sich ein wenig über die Vorlieben und bisherigen Werke zu informieren und sein Gegenüber bessern kennen zulernen.
Es ist oft so, dass der Swap ‚threewayblind is‘. Das heisst, dass derjenige, für den ich nähe NICHT für mich näht. So soll nie einer wissen, wer für wen näht.

Lori-Holt-mini-Swap send

Warum nehme ich gerne an Swaps teil?

Ich nehme gerne an solchen Aktionen teil, weil ich die unterschiedliche Themen als Herausforderungen mag. Manchmal ist es ein sogar ein Designer von Patchwork-Stoffkollektionen, der den Swap bestimmt, wie bei dem Lori-Holt-Swap, oder es ist die Art des Stoffes, der genutzt werden soll, z.B. beim Textmeminiswap, oder eine bestimmte Tasche, wie bei dem Dumplingpouchswap. Ein Swap setzt einen gewissen kreativen Kader voraus, lässt aber genug Raum um sich selbst zu verwirklichen.

Textmeminiquiltswap send
Textmeminiswap received

Swap- Regeln:

Oft werden bei Swaps Extras mitgegeben. Das kann was Selbstgenähtes sein, FatQuarters oder Nahtauftrenner. Die Zugabe dieser Dinge ist oft freiwillig. Es liegt im eigenen Ermessen, ob man zusätzlich zum eigentlichen Swap-Projekt etwas verschenken möchte und wenn ja wie viel man geben möchte.
Als persönliche Richtlinie halte ich es so: Ich gebe nur etwas, wenn ich überzeugt bin dem Gegenüber in jedem Fall eine Freude zu machen und weiß dass ich mit dem Extra seinen Geschmack treffen werde. Dabei nehme ich häufig das mitgeschickte Formular zur Hilfe.

Extras: I send with one of my swaps
Extras: send with UK-Mini-Swap

Ich hoffe, ich konnte Licht hinter das Geheimnis Swap bringen und habe Euch inspiriert auch mal an einem Swap teil zunehmen!

 

Swaps, Ich kann sie wirklich nur von ganzem Herzen empfehlen, wagt Euch!
Liebe Grüße,

 

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Ines vom Blog Nähzimmerplaudereien

Die liebe Ines vom Blog Nähzimmerplaudereinen macht heute den Anfang zu meiner Blogparty „DIY gegen Novemberblues“.
Ines ist 40+, hat vier Söhne, kommt aus dem Schwabenländle und spricht auch so!

Heute beginnt die tolle Blogparty von Dorthe „DIY gegen Novemberblues“ und ich darf den Anfang machen!! Um den düsteren November etwas fröhlicher zu gestalten, veranstaltet Dorthe den ganzen November eine Blogparty mit lauter fröhlichen hellen DIYs gegen den Novemberblues. Da findet Ihr in den nächsten Wochen immer montags, mittwochs und freitags eine Nachmachidee – Ihr dürft gespannt sein.

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Inspiriert vom „Goody Goody Binding Bag“ von „Lella Boutique“ habe ich ein „Nähtäschle“ genäht, in das verschiedene Nähutensilien verstaut werden können, damit man unterwegs nähen kann und seine Sachen besser mitnehmen kann.

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Gegenüber der urspünglichen englischsprachigen Anleitung in inch habe ich die Maße verändert, eine andere Aufteilung innen und noch so manches andere geändert. Und damit Ihr das Nähtäsche nachnähen könnt – vielleicht auch als Weihnachstgeschenk für andere Nähnerds- und euch damit die dusteren Novembertage etwas erhellen könnt, habe ich für Euch eine Anleitung geschrieben.

 

Allgemeine Hinweise

Das Nähtäschle besteht aus drei Abschnitten:
1. Fadenspulen- und Scherenaufbewahrung (links)
2. Reißverschlusstasche zum Verstauen von z.B. WonderClips (Mitte)
3. Steckfächer für Stift, Handmaß und einer weiteren Einstecktasche (rechts).
Ihr könnt die Aufteilung auch verändern und Euren Nähgewohnheiten anpassen. Dies hier soll als Grundidee dienen und Spaß machen, sich ein Täschle ganz nach eigenem Belieben zu nähen.
Ich habe hier die Idee einer sicheren Scherenaufbewahrung verwirklicht:
Eine Tasche auf der linken Seite ist die Scherenaufbewahrung. Die Schwere wird in die Tasche gesteckt und leicht geöffnet. Zwischen den zwei Schenkeln der Schere wird der Druckknopf geschlossen, dadurch wird die Schere am Herausfallen gehindert.
Die Tasche hat eine Höhe von ca. 24 cm. D.h., wenn beim Stoffzuschnitt 24 cm angegeben sind, entspricht dies der Höhe der Tasche. Falls Ihr ein Muster habt, das Ihr in einer bestimmten Richtung verwenden wollt, müsst Ihr da aufpassen.
Ihr verwendet am besten Baumwollstoffe, die gut miteinander harmonieren. Vielleicht habt Ihr noch Stoffreste… Für die Außenhülle könnt Ihr Euch mit einer Patchwork- und Quiltarbeit verkünsteln, es tut aber ebenso ein ganz normales Stück Stoff.
Die Nahtzugabe beträgt überall 1 cm.
Zur Orientierung: Als Untergrundstoff habe ich den hellblauen Stoff mit den weißen Blümchen genommen.

 

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Die linke Seite (Fadenspulen und Schere)

Dazu benötigt Ihr :
Stoff: 16 cm x 24 cm für den Untergrund
Stoff: 18 cm x 24 cm für den Fadenspuleneinschub
Stoff: 4 cm x 24 cm für das Binding (oder fertiges Schrägband)
Decovil light (oder ähnliches): 2 mal 2 cm x 2 cm
1 Druckknopf

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Den Stoff für die Einschubtasche hälftig links auf links (9 cm x 24 cm) falten, bügeln und die späteren Absteppungen jeweils alle 6 cm mit einem Markierstift markieren, die Falzkante liegt rechts:

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DecovilLight zur Verstärkung des Druckknopfes auf die linke Stoffseite aufbügeln:
a) am Untergrundstoff nach 8 cm von unten und 5 cm vom rechten Stoffrand entfernt
b) am Einschubtaschenstoff nach 8 cm von unten und bündig mit der Bügelfalte.

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Die Vorderkante der Einschubtasche mit dem Streifen versäubern. Dazu wird auf der linken Seite des gefalteten Stoffstreien der 4 cm breite Streifen mit etwas weniger als 1 cm Nahtzugabe aufgenäht.

 

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Den Streifen umbügeln und auf die Vorderseite falten. Die Nahtzugabe von 1 cm einbügeln und den Streifen von rechts knappkantig absteppen.

 

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Das Einschubteil auf den Untergrundstoff linksbündig auflegen und mit Stecknadeln fixieren. Darauf achten, dass die beiden aufgebügelten DecovilLight-Stücke übereinander liegen.

 

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Nun auf den markierten Linien mit farblich passendem Garn absteppen und den Druckknopf nach Herstellerangaben so anbringen, daß das Oberteil im Einschubtaschenteil und das Unterteil im Untergrundstoff befestigt ist.

 

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Die Mitte (Reißverschluss)

Dazu benötigt Ihr :
Stoff: 14 cm x 24 cm für den Untergrund
Stoff: 4 mal 8 cm x 24 cm für die Reißverschlusstasche
Endlosreißverschluss ca. 28 cm plus passenden Schieber

 

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Einen Stoffstreifen mit der rechten Seite nach oben vor Euch hinlegen, eine Seite des geteilten Reißverschlusses mit dem Nahtband nach oben darauf fixieren. Darauf kommt dann ein weiterer Stoffstreifen mit der linken Seite nach oben.
Ob die Zähnchen des Reißverschlusses nach oben oder unten zeigen ist egal, wenn hier für Innen und Außen der Reißverschlusstasche den gleichen Stoff verwendet. Ansonsten darauf achten, dass die Zähnchen beider Reißverschlussstreifen immer entweder zum Futterstoff oder zum Außensttoff zeigen.
Am Bild habe ich die linke Kante ein wenig verschoben, damit man die einzelnen Lagen besser erkennen kann. Diese muss natürlich bündig sein.

 

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Knappkantig mit dem Reißverschlussfuß absteppen.

 

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So sollte das dann an beiden Teilen aussehen:

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Nun beide Stoffstreifen umschlagen und vorsichtig vom Reißverschluss weg bügeln (Kunststoffreißverschlusszähnchen können schmelzen!) und knappkantig absteppen.

 

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Nun den Schieber auf die Reißverschlussteile auffädeln und mit dem Reißverschluss nach oben auf die rechte Seite des Untegrundstoffes legen und mit Stecknadeln fixieren. Auf dem Bild seht Ihr die Unterseite: das Reißverschlussteil ist etwas breiter als der Untergrundstoff.

 

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Innerhalb der Nahtzugabe (also so ca. 0,5 cm breit) einmal außenrum zusammennähen – von der Rückseite aus – und die längeren Seitenteile des Reißverschlussteils sowie die Reißverschlussenden zurückschneiden. Wenn es über den Reißverschluss geht, könnt Ihr diese Stelle durch Rückwärtsnähen zusätzlich sichern. So sollte das fertige Mittelteil nun aussehen:

 

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Die rechte Seite (Steckfächer und Einschubtasche)

Dazu benötigt Ihr :
Stoff: 15 cm x 24 cm für den Untergrund
Stoff: 25 cm x 24 cm für die untere Einschubtasche
Stoff: 12 cm x 24 cm für das obere Steckfach
Stoff: 4 cm x 24 cm für das Binding der unteren Einsschubtasche
Stoff: 4 cm x 12 cm für das Binding des oberen Steckfaches (fehlt auf dem Bild)
Filz: 4 cm x 8 cm (fehlt auf dem Bild)

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Für das obere Steckfach wird das Stoffstück (12 cm x 24 cm hälftig gefaltet und gebügelt und mit einem Binding (s. „linke Seite“) versehen.

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Das Steckfach auf dem hältig gefalteten unteren Einschubfach (hat dann 12,5 cm x 24 cm) fixieren und die Abtrennung markieren. Habt Ihr ein ähnliches Handmaß wie ich: 7 cm vom rechten Rand entfernt die Linie ziehen. Auf der Linie eine Steppnaht nähen.

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Das so vorbereitete obere Einschubfach nun an der linken Seite mit einem Binding versehen. Darauf achten, daß beide Teile – oberes Steckfach und unteres Einschubfach – erfasst werden.

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Nun das Filzstück auf die obere Hälfte des unteren Einschubfaches nähen – ich habe das hier vergessen, daher fehlt es auf den Bildern. Auf den Bildern weiter unten seht Ihr es dann.
Das so vorbereitete Teil auf den Untergrundstoff legen und oben, seitlich rechts und unten mit ca. 0,5 cm Randabstand absteppen. Dadurch werden die Lagen aufeinander fixiert.

 

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Zusammensetzen der Innentasche

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Nun liegen alle drei Teile vor Euch.
Diese werden nun an den langen Seiten zusammengenäht, rechts auf rechts.

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Die Nahtzugaben werden in Richtung Außenteile gebügelt.

 

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Der Außenstoff

Die Außenhülle des Nähtäschle könnt Ihr beliebig gestalten: Eine Patchworkarbeit (mit einer Technik, die Ihr immer schon ausprobieren wolltet) oder ein dazu passendes Stück Stoff.
Dazu benötigt Ihr :
Stoff: 48 cm x 28 cm (entweder einfach ein Stück Stoff oder Eure Patchworkarbeit)
Vlies: 48 cm x 28 cm x 24 cm für den Fadenspuleneinschub
Hier könnt Ihr wunderbar die Vliesreste von größeren Quilten verwenden.

 

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Eueren Außenstoff legt Ihr mit der rechten Seite nach oben auf das Vlies und näht/quiltet ein beliebiges Muster, dadurch wird der Stoff mit dem Vlies verbunden. Ihr könnt gerade Linien der Höhe oder Breite nach nähen, Euch im Freihandquilten ausprobieren oder was Euch sonst noch einfällt. Ich habe mich für eine nicht mittig gesetzte Spirale entschieden.

 

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Schneidet das überstehende Vlies ab und schneidet Eure beiden Teile (Außenstoff inkl. Vlies und das Innentaschenteil) auf die gleiche Größe. Am besten geht das, wenn Ihr das Außentaschenteil mit der Außenseite vor euch hinlegt, das Innentaschenteil mit der rechten Seite darauf:

 

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und dann die Kanten des Außenteil auf die Größe des Innenteils zurückschneidet.

 

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Legt die beiden Teile wieder auseinander.
Auf dem Außenstoff wird nun mittig ein Bändel angebracht, mit dem das Nähtäschle verschlossen wird.
Dafür benötigt Ihr einen Streifen Stoff 4 cm x 85 cm (der auch zusammengesetzt sein kann).

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Dieser Streifen wird der Länge nach gebügelt (dann sind das 2 cm x 85 cm).
Wieder auseinander falten und die kurzen Seiten 1 cm breit nach innen bügeln.
Die Innenkanten der langen Seiten bis zur Bügelfalte umfalten und bügeln.
Den so entstandenen 1 cm breiten und 83 cm langen Streifen knappkantig absteppen.

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Den Mittelpunkt des Außenstoffes festlegen. Dort den Bändel mit ein paar Stichen festnähen – siehe Pfeil. Durch Rückwärtsnähen die Nahtenden sichern!

 

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Insgesamt sollte der Außenstoff nun so vorbereitet vor Euch liegen:

 

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Die Taschenteile mit einem „Binding“ verbinden

Dazu benötigt Ihr:
einen Streifen Stoff: 6,5 cm x 150 cm
Diesen Streifen müsst Ihr im Normalfall zusammensetzen. Damit es keine Knubbel gibt, werden die einzelnen Streifen schräg zusammengenäht.
Dazu werden die Einzelstreifen der Länge nach hälftig gebügelt und im rechten Winkel rechts auf rechts zusammengelegt:

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und auf der schrägen Linie zusammengenäht, hier schon mit auf 1 cm gekürzter Nahtzugabe:
Nahtzugabe auseinanderbügeln und die überstehenden Dreiecke abschneiden. So könnt Ihr Euren Streifen bis auf 150 cm Länge bringen.
Am Anfang bügelt Ihr nun den schräg abgeschnittenen Streifen 1 cm breit um.
Legt Eure Innentasche links auf links auf die Außentasche. Ich verbinde das so entstandene Sandwich gerne mit Sprühkleber, Quiltsicherheitsnadeln gehen auch.
Faltet das Band an der Bügelkante und steckt es mit der offenen Kante auf der Außenseite, nicht zu nah an einer Ecke fest. Näht nun das Einfassband fest, den Anfang ca. 8 cm lang nicht annähen. Die Nahtzugabe kann hier etwas weniger (ca. 0,6 cm) betragen.
Im Netz findet Ihr viele Anleitungen, wie die Ecken genäht werden. Wenn ich mit 0,6 cm Nahtzugabe das Band annähe, ende ich auch 0,6 cm vor der Ecke und nähe schräg genau ins Eck, nähe ein paar Stiche rückwärts und nehme die Arbeit von der Maschine. Das Band nun im 45-Grad-Winkel nach oben schlagen, an der Kante entlang wieder zurück zur nächsten Kante. Dort 0,6 cm vom Eck enfernt anfangen zu nähen usw. Am Ende wird das Band in den Anfang gesteckt, bei Bedarf evtl. gekürzt und abgeschrägt.
Achtet vor allem darauf, das Bindeband nicht festzunähen. Fertig sollte das nun so aussehen:
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Nun das Einfaßband umbügeln, nach innen falten – an den Ecken ergibt das schöne Briefecken – und mit Stecknadeln oder WonderClips feststecken.
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Von Hand den Einfaßstreifen innen annähen und FERTIG!
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Jetzt könnt Ihr Euer Nähtäschle füllen und verreisen!
Ich habe hier noch ein Beispiel für ein Nähtäschle mit einfachem Stoff als Außenseite. Hier habe ich unregelmäßige Wellenlinien gequiltet, um die aufgedruckten Pflanzen plastisch hervorzuheben-
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Die Stoffe stammen aus einer wunderschönen Moda-Kollektion. Im Inneren ist hier noch ein Nadelkissen eingebaut und der Nadelfilz ist an einer anderen Stelle. Probiert aus, was zu Euch passt, Ihr könnt Euch da nach Belieben austoben.
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Wichtig ist, dass Euer Nadelfilz immer der Länge nach befestigt wird und nicht wie hier der Breite. Beim Zusammenlegen des Nähtäschles pikst diese Nadel nach außen!
Jetzt hoffe ich, diese Anleitung animiert Euch, ein Nähtäschle zu nähen, der nächste Nähtreff oder Nähkurs kommt bestimmt. Und wenn Ihr fröhliche, schöne Stoffe nehmt, wird der November sicher ein bißchen heller.
Am Mittwoch geht es bei Dorthe weiter mit der Blogparty „DIY gegen Novemberblues“.
Sie hat sehr interessante Blogger eingeladen und es gibt sicher tolle DIY-Ideen zum Nachmachen.

Liebe Grüße
Ines

 
 
Stoffe:
buntes Nähtäschle: „Poppy Go Lucky“ von jolijou
(aus dem örtlichen Stoffladen)
Blaues Nähtäschle: „More hearty Good Wishes“ von Moda
(von Lalala-Shop)
Schnitt:
inspiriert vom Goody Goody Binding Bag
selbst weiterentwickelt und geändert

 

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DIY gegen Novemberblues

Im November wollen wir hier auf meinem Blog eine DIY-Party feiern um dem grauen November viel Farbe und Freude einzuhauchen. Zwölf kreative Frauen werden Euch ihre Ideen präsentieren, viele davon werden sie auch dazu eignen, sich für das ein oder andere selbstgemachte Weihnachtsgeschenk inspirieren zu lassen.

Viele von den hier Mitmachenden haben eigene Blogs, aber einige nicht. Auch denen soll die Gelegenheit gegeben werden, hier ihre Idee und Tipps vorzustellen.

In jeder Novemberwoche, immer montags, mittwochs und freitags, wird es drei Blogposts zum Thema Do it yourself geben. Dabei wollen wir uns aber nicht nur auf die Nähmaschine konzentrieren!

Hier ist ein Überblick für Euch.

 

Hier sind noch einmal alle teilnehmenden Blogs verlinkt:
06.11. Jule chaosandqueen
11.11. Sandra sandravoncoelnerliebe
13.11. Judith julchennaeht
16.11. Martina qcm-quiltcollection
18.11. Mareike http://rundherumblog.de/
20.11. Christiane simplethingsbymisssewing
23.11. Andrea quiltmanufaktur
25.11. Moni pgrenouille
27.11. Dorthe lalala-shop
Es werden viele schöne Ideen gezeigt und ganz bestimmt ist für jeden von Euch etwas dabei. Ich bin ganz hin und weg von den vielen Tutoials und Tipps, die Ihr hier bald zu sehen bekommt.
Einen herzlichen Dank schön jetzt, an alle die an meiner Party „Dyi gegen Novemberblues“ teilnehmen.
Hier ist ein Button für Euch, den Ihr gerne mitnehmen dürft!
Herzlichst
Dorthe

 

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