Ein Lämmchen nach ellis & higgs

Lambkinpillow

Nadra→ellis&higgs hat inzwischen einen richtig gut gefüllten Etsy-Shop mit wunderschönen Schnittmustern für Quilts und Kissen. Sie hat Applikations-Vorlagen kreiert und sogar niedlich

e Stickvorlagen geschaffen. Immer wieder mal lädt sie mich ein, ihre Schnittmuster zu testen, bevor sie in ihren Shop wandern. Kurz und knackig sind ihre Anleitungen aufgebaut, zwar in englisch, aber so viel Kenntnisse in der Sprache braucht es nicht. Anhand der Bilder sind alle Schritte ganz wunderbar nach vollziehbar.

Kissem+n mit Laemmchen nach Nadra Ridgeway

Anfang März fragt sie mich, ob ich nicht ein eines ihrer Schnitte für das Osterfest probieren möchte. Ich hatte die Auswahl zwischen Hasen und Lämmchen. Auf ihrem Instagram-Account konnte ich einen kleinen Ausschnitt von dem Muster sehen, was Nadra gerade in Arbeit hatte und ich war direkt verliebt. Es ist nicht das erste mal, dass ich für Nadra ein Muster Probe nähe, hier könnt ihr mein schönes „LoveLetters“ Kissen sehen

Schnittmuster Ellis and Higgs

Als ich das Muster sah, wusste ich direkt, welche Stoffe ich dafür nehmen würde. Ich hatte bei meiner letzten Lieferung  Streichelstöffchen von Nacy Rink, die für Marcus Fabrics Stoffe kreiert, bekommen. Sie Kollektion heisst Getting to know hue“  Eine tolle Kollektion, grafisch und schlicht in verschiedenen Grau/Beige/Weiss-Schattierungen.

Bernina Naehmaschine Stichlaenge einstellen

Um mein kleines Kissentop zu Quilten, habe ich die Stichlänge auf 3,5 mm vergrößert und ein passendes garues Quiltgarn gewählt.

Lämmchen quilten

An meinen Obertransportfuss habe ich den Abstandshalter angebracht und so in geraden Linien in beiden Richtungen (90°) gequiltet.

Lämmchen gestickte Augen

 

Die Augen werden zum Schluß mit der Hand und einem passenden Garn, bei mir grau, aufgestickt. Aufgezeichnet habe vorher mit einem Markkierstift.

 

Das fertige Kissen hat eine Grösse von 35 x 35 cm. Einen ganzen Quilt mit diesem hübschen Motiv kann ich mir sehr gut vorstellen!

 

Warum hat das Lämmchen für Ostern so eine große Bedeutung?

Schon bevor sich das Christentum verbreitete, galt das Lamm als Zeichen für Wehrlosigkeit und Unschuld. Nach den Erzählungen von Abraham und Isaak im Alten Testament galt das Lamm als Opfertier. Später ging das Symbol dann auf Jesus Christus „Das Lamm Gottes“ über, denn er hatte sich dem christlichem Glauben nach stellvertretend für die Menschheit geopfert.

verwendete Stoffe: Marcus Fabrics Nancy Rink

Unter dem #lambkinpillow könnt ihr auf Instagram noch viele andere schöne Beispiele sehen.

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Sweet Heart Mini Quilt

Eine Anleitung von Cluck Cluck Sew

Meine liebe Alex., Mitstreiterin der Modern Cologne Quilter, hatte gestern auf ihrem Instagram Account eine so süßen Miniquilt gepostet.

Es hat mich arg in den Fingern gejuckt und ich habe mich inspiriert gefühlt und ihn an meinem freien Mittwoch Nachmittag genäht. Entstanden ist ein Miniquilt mit vier Herzen aus den Stoffen von Amy Sinibaldi „Paperie“ von Art Gallery fabrics. Kombiniert mit den passenden Unis „Pure Elements“ by Pat Bravo.

In meinem letzten Newsletter hatte ich ja berichtet, dass die Kollektion, geordert in Houston bei meinem Besuch des Quilt Markets, endlich eingetroffen ist.

Die Anleitung ist kostenlos und es gibt sie *hier*

Stöbern auf dem Blog von Allison  Cluck Cluck Sew lohnt sich immer. Ich schaue gerne dort vorbei.

Schaut mal unter Tutorials auf Allisons Blog… Da gibt es reichlich Ideen zu holen!

 

 

Stoffe
Amy Sinibaldi „Paperie“ Art Gallery *klick*
Pat Bravo „Pure Elements“ Art Gallery
Verlinkt zu RUMS

 

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von Swap und Bee

Was ist ein Swap?

Im November habe ich an meinem ersten Swap auf Flickr teil genommen. Das Thema war ein weihnachtlicher Mug Rug. Mit swappen konnte ich bis dato wenig anfangen. Im Prinziep läuft das so: es gibt jemanden oder eine begeisterte Patchworkerin, die alles organisiert und zum Swappen mit einem von ihr überlegten Thema aufruft z.Bsp. auf Flickr oder auch auf Instagram. Sie sammelt in einer Liste die Daten/Adressen der Teilnehmerinnen, und lost dann aus wer für wen etwas nähen soll. Sie schreibt dann per email, oder über den Instagram-Messenger die Teilnehmerinnen an und teilt ihnen mit, für wen sie nähen soll. .Alle die mitmachen zeigen dann in der organisierten Gruppe bei Flickr oder im Instagram-Newsfeed ihre ausgesuchten Stoffe und die Mitmachenden kommentieren dann darunter, ob das Ausgesuchte ihrem Geschmack trifft oder nicht. Also würde ich selbst, bei der Teilnehmerin, die ich benähen soll, beobachten, was sie so für Stoffe zeigt. Denn ich kann ja davon ausgehen, dass es ihr eigener Geschmack ist.

Ich fand das super spannend mitzumachen. Auf dem Weg lernt man vor allen so viele Gleichgesinnte kennen und kann sich eine ordentliche Portion Inspiration holen.

Man tritt der Gruppe auf Flickr bei und es werden immer wieder Swaps veranstaltet zu verschiedenen Themen. Manchmal ist es ein Kissen, manchmal ein Miniquilt. Die Teilnehmerinnen kennen sich oft nur über das Internet und sind dort vernetzt.

 

mein Mug Rug für Katrin aus Berlin

Hier ist mein Mug Rug, den ich für Katrin aus Berlin genäht habe. Sie wünschte sich eine klassische rot/grün Kombination mit ein bisschen Gold dabei.

 

Swappen auf deutsch
Swappen auf Deutsch: Mug Rug

Ich habe zum ersten mal versucht mit einem Metallfaden zu quilten und das hat super gut geklappt. Die Nähgeschwindigkeit habe ich auf ganz langsam gestellt, damit sich der Faden nicht so heftig reibt und reißen oder aufdröseln kann.
Auf Pinterest habe ich eine inzwischen sehr umfangreiche Sammlung von Anleitungen zusammen getragen und dort auch eine Pinnwand zum Thema Fondation Paper Piecing (Nähen auf Papier) angelegt.
Auf dem Blog von Cath Hall gibt es Sterne, Sterne, Sterne… Meinen genähten Stern habe fort gefunden.
Und nun zeige ich Euch was ich von der lieben Eva, die mich als Partnerin ausgelost bekam, bekommen habe:
Swappen auf deutsch
Mein Mug Rug von Eva in Grau und Türkis und ein weißer Hintergrund. Und dann noch meine Lieblinge: Flying-Geese! Ich liebe dieses Patchworkmuster ganz besonders! Die Farben der Stoffe hatte ich mir auch genauso gewünscht!
Ausserdem gab es noch dieses Geschenk hier:
Ein Miniquilt…wieder Lieblingsgänse und Lieblingsfarben! Ich war so überrascht und habe mich riesig gefreut!

Habt noch eine schöne Vorweihnachtszeit!

Herzlichst
Dorthe

Verlinkt zu:

Dienstagsdinge
Handmade on Thuesday
Quilt Collection
Creadienstag
Weihnachtszauber

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Tischset für die Adventszeit

Wenn die Weihnachtzeit beginnt, genießt man ganz besonders die Adventssonntage mit der Familie. Es duftet in der Küche nach selbst gebackenen Plätzchen und frisch gekochtem Kaffee oder Tee.
Tischsets für die Adventszeit

Wie wäre es mit einem Set für die Adventszeit? Etwas, um die Zeit
beim Advents-Kaffee zu verschönern? Dann sind doch diese hier absolut
perfekt!

Man nehme ein 9 Grad-Lineal (oder den Dresden-Ruler) und schneide Streifen in einer beliebigen Länge. Meine sind hier 20 cm oder 8 Inch lang.

 

Die Nahtzugabe ist im Lineal eingezeichnet
Zuschnitt von den Keilen oder Tortenstücken

 

füsschenbreit zusammen genäht

Je nach Geschmack werden die Stücke nun sortiert. Die Abschnitte werden aufeinander gelegt und Füßchen breit zusammen genäht. Hier kann mit einem
Inch-Fuß aber auch mit einem normalen Nähmaschinenfuß gearbeitet werden. Es werden so viele Streifen zusammen gefügt, bis man eine Breite von  45
cm oder 19-20 Inches Breite erreicht hat. Denn das Tischset soll ja eine ordentliche Größe bekommen.

So sieht nun mein Streifen aus den Tortenstücken fertig genäht aus. Er ist nun gebügelt und begradigt.

 

Als Maß für die Breite habe ich ein anderes Set genommen

Dannach werden die Stoffe angesetzt, die
oben und unten das Set abschließen sollen. Hier habe ich ca. 8 cm (3 Inch) oben
angesetzt und 15 cm (6 Inch) unten. Insgesamt ergibt das ein Set von ca. 36 cm (15,5 Inch) mal 45 cm (18 Inch). Aber die Streifenbreite kann ganz
nach Geschmack gewählt werden. Möglich wäre hier sicher auch einen ganzen Tischläufer daraus zu machen!

Jetzt wird noch der Rückseitenstoff zugeschnitten (ca 2,5 cm oder 1 Inch größer als die
Vorderseite),. Mein Plan ist nämlich die Rückseite direkt als Binding zu verwenden in dem ich es einfach von hinten nach vorne
umschlage.

Nun wird das Vlies (bei mir H630) aufgebügelt.

 

Rückseite zuschneiden

Nun kann gequiltet werden.
Ich habe hier einfach an dem Mittelteil die Keile in der Naht abgesteppt und unten und beide Streifen oberhalb und unterhalb der Keile füßchenbreit gequiltet. Zum Quilten gerader Linien eignet sich immer der Obertransportfuß perfekt.

 

Quilten

Nach dem Steppen wird der Rückseitenstoff  auf 2 cm (=ca 3/4 Inch) zurückgeschnitten, dann zur Hälfte um gebügelt und anschließend zur Vorderseite umgeschlagen und
festgesteckt. Die Ecken habe ich briefeckenartig gefaltet. Nun kommt noch eine Naht rundherum und damit auch das Binding befestigt ist.

Den Rückseitenstoff zurechtschneiden

Man
könnte auch die Rückseite genauso groß wie die Vorderseite zuschneiden,
absteppen und mit einem klassischen Binding einfassen. Eine Anleitung für ein
Binding-Annähen gibt es bei Julchen näht. Sie hat auf ihrem Blog mehrere Posts zu diesem Thema geschrieben.

Das könnten gut Weihnachtsbäume sein.

 

Die Keile kann man auch rund legen, so entsteht der Dresden Plate.

Und jetzt fehlt nur noch der duftenden frische Kaffee….

 

Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass sich diese Sets auch ohne weihnachtlichen Stoffe gut das ganze Jahr über auf dem Tisch machen!

Viel Freude damit!

Eure Dorthe

Das war  und der letzte Post zu DIY gegen Novemberblues. Bestimmt habt ihr die ein oder anderen Anregung mit nehmen können. Alle Party-Teilnehmerinnen hoffen, dass sie mit ihrer DIY-Idee Euch inspirieren konnten. Es sind nun auch noch ein paar Tage Zeit, zu Basteln, zu Nähen, sich aus zubrobieren bis das Fest ganz nah ist.

Wir wünschen Euch eine gesegnete Vorweihnachtszeit und ein fröhliches Weihnachtsfest!

 

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Quiltmanufaktur: Andrea und ein Miniquilt

Andrea habe ich auf Facebook kennen gelernt, wir haben uns immer wieder Nachrichten geschrieben und eines Tage auch persönlich getroffen. Sie ist Inhaberin der Quiltmanufaktur im Brückenviertel von Frankfurt/Main. Sie eröffnetet ihr Geschäft im Frühjahr 2014 und schreibt als Expertin für das moderne Patchwork auf dem Bernina-Blog.
Während ich hier sitze und diesen Post schreibe, ist es draußen wirklich mieses Wetter und mir ist kalt – mein Vermieter hat wohl nicht damit gerechnete, dass es im Herbst kalt werden könnte…. Da helfen ein paar warme Gedanken! Die habe ich mir über die letzten Tage reichlich gemacht, nachdem mich Dorthe zu dieser schönen Idee mit der Blog-Party einlud.
Da ich schon voll in den Weihnachtvorbereitungen, bzw.- Dekoideen für meinen Laden stecke, war das ein wunderbarer Grund, über einen weiteren Quilt nachzudenken. Wandbehänge sind ja sonst nicht so meins, aber da ich nun mal diese fantastische Nische neben dem Eingang habe, bietet es sich eben an….Normaler Weise hängen dort Babyquilts – aber kennt jemand von euch einen Babyweihnachtsquilt?! Ich zumindest nicht….
Also habe ich ein altbekanntes Muster – den Swoonstar – ausgepackt und dazu zwei schöne Charmpacks „Aspen Frost“ von Moda genommen und noch etwas Kona Cotton Snow hinzugefügt – et voilà:
DER CHRISTMAS SWOONSTAR!
Diese Idee und das Muster habe ich schon sehr lange mit mir rumgetragen, zumal es wunderschöne große Single-Swoonstar Quilts gibt.
Ich habe mir vor langer Zeit ein Layout konstruiert und danach Kissen genäht. Für die Kissen habe ich Jelly Rolls verwendet, für diesen Wandbehang jetzt Charmpacks, also statt 2,5″ Inch Quadraten in diesem Fall 5″ Inch Quadrate.
Die fertige Größe des Quilts ist 90 cm x 90 cm.
Für das Quilttop benötigt man 2 Charmpacks und ca. 55 cm Hintergrundstoff.
Auf den Quadraten habe ich mit einem Stift eine Diagonale gezeichnet. Anschließend habe ich 1/4″ Inch neben dem Strich entlang das Quadrat durchgeschnitten. Oben links im Bild sieht man, wie zwei ungleiche Dreiecke entstanden sind. Das kleiner Dreieck benötigt man für dieses Projekt nicht – ab in die Kiste damit….
Ich weiß: man könnte die HST auch schneller nähen, indem man zwei Quadrate übereinander legt, dann links und rechts von der Diagonalen entlang näht und zum Schluss die Diagonale mit dem Rollschneider durchschneidet. Dann kommt man allerdings auf ein kleineres Gesamtmaß – das wollte ich hier aber nicht!
Insgesamt benötigt man 68 Dreiecke und 4 Quadrate aus den beiden Charmpacks (es bleiben einige Quadrate übrig).
Die Zuschneiderei habe ich noch im Geschäft gemacht, dann habe ich die Teile mit nach Hause genommen und – wie immer – auf dem Boden ausgelegt, um zu schauen, wie die Teile am Besten verteilt werden. Manchmal dauert das Tage und ich laufe immer mal wieder „vorbei“ und lege Schnittteile um. Um ehrlich zu sein ist die erste Variante dann immer die beste….
Frau B. ist in diesem Prozess nicht immer wirklich hilfreich – sie liebt es, sich auf dem Layout breit zu machen, wobei dann immer gerne die Teile durcheinander kommen. Aus diesem Grund mache ich immer – wirklich immer – Bilder mit dem Handy, um später nachvollziehen zu können, wie ich mir das so gedacht habe.
Um den Hintergrundstoff zu schneiden, benötigt ihr erst mal 2 Streifen a` 5 3/8″ Inch. Aus diesen schneidet ihr 14 Quadrate 5 3/8″ Inch. Diese werden dann einmal diagonal durchgeschnitten und man erhält so 28 Dreiecke. Aus zwei weiteren Streifen a` 5″ Inch schneidet ihr 4 Quadrate a` 5″ Inch und 4 Rechtecke 5″ x 9 1/2″ Inch aus.
Bevor es mit dem Nähen losgehen kann, habe ich die Teile incl. des weißen Hintergrunds ausgelegt. Wie ihr seht, habe ich dabei mein Handybild zur Hilfe genommen. Begonnen habe ich mit der einen Hälfte des Sterns, da mein Tisch nicht groß genug ist….

Jede Reihe wird einzeln gearbeitet, also erst mal alle Dreiecke zusammennähen und dann die so entstandenen Quadrate zusammenfügen. Die Nahtzugaben bügle ich immer auseinander und die überstehenden Nahtzugaben schneide ich vor dem Zusammennähen der Quadrate weg.

 

Wenn ihr die beiden obersten Reihen fertig genäht habt, müsst ihr die zwei Rechtecke rechts und links anfügen. Erst dann könnt ihr die beiden restlichen Reihen annähen.

 

Damit die Schnittpunkte immer aufeinander passen, stecke ich mir
Stecknadeln quer zum Nahtverlauf und durch die Nahtlinien hindurch.

 

Diese kann man beim Nähen im Stoff stecken lassen und einfach darüber
nähen. Ich nähe mit gleichbleibender Geschwindigkeit über die Nadeln
hinweg.

 

… und ruck-zuck ist die eine Hälfte des Sterns fertig!
Die zweite Hälfte wird genauso gearbeitet und zum Schluss beide Hälften vereinigt.

Um den Quilt fertig zu machen, bildet ihr ein Quiltsandwich aus dem Top, dem dünnen Vlies und dem Rückseitenstoff. Gequiltet habe ich mit geraden Linien und mit Hilfe des Obertransportfußes erst zweimal diagonal durch das Quiltquadrat und von dann ab immer V-förmig im füsschenbreiten Abstand zu der vorherigen Quiltlinie.

Ich hoffe, euch mit diesem weihnachtlichen Miniquilt etwas den Herbstblues vertrieben -und schon für etwas Vorfreude auf Weihnachten gesorgt zu haben 🙂

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Ines vom Blog Nähzimmerplaudereien

Die liebe Ines vom Blog Nähzimmerplaudereinen macht heute den Anfang zu meiner Blogparty „DIY gegen Novemberblues“.
Ines ist 40+, hat vier Söhne, kommt aus dem Schwabenländle und spricht auch so!

Heute beginnt die tolle Blogparty von Dorthe „DIY gegen Novemberblues“ und ich darf den Anfang machen!! Um den düsteren November etwas fröhlicher zu gestalten, veranstaltet Dorthe den ganzen November eine Blogparty mit lauter fröhlichen hellen DIYs gegen den Novemberblues. Da findet Ihr in den nächsten Wochen immer montags, mittwochs und freitags eine Nachmachidee – Ihr dürft gespannt sein.

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Inspiriert vom „Goody Goody Binding Bag“ von „Lella Boutique“ habe ich ein „Nähtäschle“ genäht, in das verschiedene Nähutensilien verstaut werden können, damit man unterwegs nähen kann und seine Sachen besser mitnehmen kann.

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Gegenüber der urspünglichen englischsprachigen Anleitung in inch habe ich die Maße verändert, eine andere Aufteilung innen und noch so manches andere geändert. Und damit Ihr das Nähtäsche nachnähen könnt – vielleicht auch als Weihnachstgeschenk für andere Nähnerds- und euch damit die dusteren Novembertage etwas erhellen könnt, habe ich für Euch eine Anleitung geschrieben.

 

Allgemeine Hinweise

Das Nähtäschle besteht aus drei Abschnitten:
1. Fadenspulen- und Scherenaufbewahrung (links)
2. Reißverschlusstasche zum Verstauen von z.B. WonderClips (Mitte)
3. Steckfächer für Stift, Handmaß und einer weiteren Einstecktasche (rechts).
Ihr könnt die Aufteilung auch verändern und Euren Nähgewohnheiten anpassen. Dies hier soll als Grundidee dienen und Spaß machen, sich ein Täschle ganz nach eigenem Belieben zu nähen.
Ich habe hier die Idee einer sicheren Scherenaufbewahrung verwirklicht:
Eine Tasche auf der linken Seite ist die Scherenaufbewahrung. Die Schwere wird in die Tasche gesteckt und leicht geöffnet. Zwischen den zwei Schenkeln der Schere wird der Druckknopf geschlossen, dadurch wird die Schere am Herausfallen gehindert.
Die Tasche hat eine Höhe von ca. 24 cm. D.h., wenn beim Stoffzuschnitt 24 cm angegeben sind, entspricht dies der Höhe der Tasche. Falls Ihr ein Muster habt, das Ihr in einer bestimmten Richtung verwenden wollt, müsst Ihr da aufpassen.
Ihr verwendet am besten Baumwollstoffe, die gut miteinander harmonieren. Vielleicht habt Ihr noch Stoffreste… Für die Außenhülle könnt Ihr Euch mit einer Patchwork- und Quiltarbeit verkünsteln, es tut aber ebenso ein ganz normales Stück Stoff.
Die Nahtzugabe beträgt überall 1 cm.
Zur Orientierung: Als Untergrundstoff habe ich den hellblauen Stoff mit den weißen Blümchen genommen.

 

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Die linke Seite (Fadenspulen und Schere)

Dazu benötigt Ihr :
Stoff: 16 cm x 24 cm für den Untergrund
Stoff: 18 cm x 24 cm für den Fadenspuleneinschub
Stoff: 4 cm x 24 cm für das Binding (oder fertiges Schrägband)
Decovil light (oder ähnliches): 2 mal 2 cm x 2 cm
1 Druckknopf

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Den Stoff für die Einschubtasche hälftig links auf links (9 cm x 24 cm) falten, bügeln und die späteren Absteppungen jeweils alle 6 cm mit einem Markierstift markieren, die Falzkante liegt rechts:

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DecovilLight zur Verstärkung des Druckknopfes auf die linke Stoffseite aufbügeln:
a) am Untergrundstoff nach 8 cm von unten und 5 cm vom rechten Stoffrand entfernt
b) am Einschubtaschenstoff nach 8 cm von unten und bündig mit der Bügelfalte.

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Die Vorderkante der Einschubtasche mit dem Streifen versäubern. Dazu wird auf der linken Seite des gefalteten Stoffstreien der 4 cm breite Streifen mit etwas weniger als 1 cm Nahtzugabe aufgenäht.

 

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Den Streifen umbügeln und auf die Vorderseite falten. Die Nahtzugabe von 1 cm einbügeln und den Streifen von rechts knappkantig absteppen.

 

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Das Einschubteil auf den Untergrundstoff linksbündig auflegen und mit Stecknadeln fixieren. Darauf achten, dass die beiden aufgebügelten DecovilLight-Stücke übereinander liegen.

 

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Nun auf den markierten Linien mit farblich passendem Garn absteppen und den Druckknopf nach Herstellerangaben so anbringen, daß das Oberteil im Einschubtaschenteil und das Unterteil im Untergrundstoff befestigt ist.

 

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Die Mitte (Reißverschluss)

Dazu benötigt Ihr :
Stoff: 14 cm x 24 cm für den Untergrund
Stoff: 4 mal 8 cm x 24 cm für die Reißverschlusstasche
Endlosreißverschluss ca. 28 cm plus passenden Schieber

 

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Einen Stoffstreifen mit der rechten Seite nach oben vor Euch hinlegen, eine Seite des geteilten Reißverschlusses mit dem Nahtband nach oben darauf fixieren. Darauf kommt dann ein weiterer Stoffstreifen mit der linken Seite nach oben.
Ob die Zähnchen des Reißverschlusses nach oben oder unten zeigen ist egal, wenn hier für Innen und Außen der Reißverschlusstasche den gleichen Stoff verwendet. Ansonsten darauf achten, dass die Zähnchen beider Reißverschlussstreifen immer entweder zum Futterstoff oder zum Außensttoff zeigen.
Am Bild habe ich die linke Kante ein wenig verschoben, damit man die einzelnen Lagen besser erkennen kann. Diese muss natürlich bündig sein.

 

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Knappkantig mit dem Reißverschlussfuß absteppen.

 

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So sollte das dann an beiden Teilen aussehen:

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Nun beide Stoffstreifen umschlagen und vorsichtig vom Reißverschluss weg bügeln (Kunststoffreißverschlusszähnchen können schmelzen!) und knappkantig absteppen.

 

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Nun den Schieber auf die Reißverschlussteile auffädeln und mit dem Reißverschluss nach oben auf die rechte Seite des Untegrundstoffes legen und mit Stecknadeln fixieren. Auf dem Bild seht Ihr die Unterseite: das Reißverschlussteil ist etwas breiter als der Untergrundstoff.

 

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Innerhalb der Nahtzugabe (also so ca. 0,5 cm breit) einmal außenrum zusammennähen – von der Rückseite aus – und die längeren Seitenteile des Reißverschlussteils sowie die Reißverschlussenden zurückschneiden. Wenn es über den Reißverschluss geht, könnt Ihr diese Stelle durch Rückwärtsnähen zusätzlich sichern. So sollte das fertige Mittelteil nun aussehen:

 

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Die rechte Seite (Steckfächer und Einschubtasche)

Dazu benötigt Ihr :
Stoff: 15 cm x 24 cm für den Untergrund
Stoff: 25 cm x 24 cm für die untere Einschubtasche
Stoff: 12 cm x 24 cm für das obere Steckfach
Stoff: 4 cm x 24 cm für das Binding der unteren Einsschubtasche
Stoff: 4 cm x 12 cm für das Binding des oberen Steckfaches (fehlt auf dem Bild)
Filz: 4 cm x 8 cm (fehlt auf dem Bild)

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Für das obere Steckfach wird das Stoffstück (12 cm x 24 cm hälftig gefaltet und gebügelt und mit einem Binding (s. „linke Seite“) versehen.

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Das Steckfach auf dem hältig gefalteten unteren Einschubfach (hat dann 12,5 cm x 24 cm) fixieren und die Abtrennung markieren. Habt Ihr ein ähnliches Handmaß wie ich: 7 cm vom rechten Rand entfernt die Linie ziehen. Auf der Linie eine Steppnaht nähen.

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Das so vorbereitete obere Einschubfach nun an der linken Seite mit einem Binding versehen. Darauf achten, daß beide Teile – oberes Steckfach und unteres Einschubfach – erfasst werden.

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Nun das Filzstück auf die obere Hälfte des unteren Einschubfaches nähen – ich habe das hier vergessen, daher fehlt es auf den Bildern. Auf den Bildern weiter unten seht Ihr es dann.
Das so vorbereitete Teil auf den Untergrundstoff legen und oben, seitlich rechts und unten mit ca. 0,5 cm Randabstand absteppen. Dadurch werden die Lagen aufeinander fixiert.

 

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Zusammensetzen der Innentasche

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Nun liegen alle drei Teile vor Euch.
Diese werden nun an den langen Seiten zusammengenäht, rechts auf rechts.

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Die Nahtzugaben werden in Richtung Außenteile gebügelt.

 

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Der Außenstoff

Die Außenhülle des Nähtäschle könnt Ihr beliebig gestalten: Eine Patchworkarbeit (mit einer Technik, die Ihr immer schon ausprobieren wolltet) oder ein dazu passendes Stück Stoff.
Dazu benötigt Ihr :
Stoff: 48 cm x 28 cm (entweder einfach ein Stück Stoff oder Eure Patchworkarbeit)
Vlies: 48 cm x 28 cm x 24 cm für den Fadenspuleneinschub
Hier könnt Ihr wunderbar die Vliesreste von größeren Quilten verwenden.

 

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Eueren Außenstoff legt Ihr mit der rechten Seite nach oben auf das Vlies und näht/quiltet ein beliebiges Muster, dadurch wird der Stoff mit dem Vlies verbunden. Ihr könnt gerade Linien der Höhe oder Breite nach nähen, Euch im Freihandquilten ausprobieren oder was Euch sonst noch einfällt. Ich habe mich für eine nicht mittig gesetzte Spirale entschieden.

 

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Schneidet das überstehende Vlies ab und schneidet Eure beiden Teile (Außenstoff inkl. Vlies und das Innentaschenteil) auf die gleiche Größe. Am besten geht das, wenn Ihr das Außentaschenteil mit der Außenseite vor euch hinlegt, das Innentaschenteil mit der rechten Seite darauf:

 

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und dann die Kanten des Außenteil auf die Größe des Innenteils zurückschneidet.

 

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Legt die beiden Teile wieder auseinander.
Auf dem Außenstoff wird nun mittig ein Bändel angebracht, mit dem das Nähtäschle verschlossen wird.
Dafür benötigt Ihr einen Streifen Stoff 4 cm x 85 cm (der auch zusammengesetzt sein kann).

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Dieser Streifen wird der Länge nach gebügelt (dann sind das 2 cm x 85 cm).
Wieder auseinander falten und die kurzen Seiten 1 cm breit nach innen bügeln.
Die Innenkanten der langen Seiten bis zur Bügelfalte umfalten und bügeln.
Den so entstandenen 1 cm breiten und 83 cm langen Streifen knappkantig absteppen.

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Den Mittelpunkt des Außenstoffes festlegen. Dort den Bändel mit ein paar Stichen festnähen – siehe Pfeil. Durch Rückwärtsnähen die Nahtenden sichern!

 

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Insgesamt sollte der Außenstoff nun so vorbereitet vor Euch liegen:

 

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Die Taschenteile mit einem „Binding“ verbinden

Dazu benötigt Ihr:
einen Streifen Stoff: 6,5 cm x 150 cm
Diesen Streifen müsst Ihr im Normalfall zusammensetzen. Damit es keine Knubbel gibt, werden die einzelnen Streifen schräg zusammengenäht.
Dazu werden die Einzelstreifen der Länge nach hälftig gebügelt und im rechten Winkel rechts auf rechts zusammengelegt:

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und auf der schrägen Linie zusammengenäht, hier schon mit auf 1 cm gekürzter Nahtzugabe:
Nahtzugabe auseinanderbügeln und die überstehenden Dreiecke abschneiden. So könnt Ihr Euren Streifen bis auf 150 cm Länge bringen.
Am Anfang bügelt Ihr nun den schräg abgeschnittenen Streifen 1 cm breit um.
Legt Eure Innentasche links auf links auf die Außentasche. Ich verbinde das so entstandene Sandwich gerne mit Sprühkleber, Quiltsicherheitsnadeln gehen auch.
Faltet das Band an der Bügelkante und steckt es mit der offenen Kante auf der Außenseite, nicht zu nah an einer Ecke fest. Näht nun das Einfassband fest, den Anfang ca. 8 cm lang nicht annähen. Die Nahtzugabe kann hier etwas weniger (ca. 0,6 cm) betragen.
Im Netz findet Ihr viele Anleitungen, wie die Ecken genäht werden. Wenn ich mit 0,6 cm Nahtzugabe das Band annähe, ende ich auch 0,6 cm vor der Ecke und nähe schräg genau ins Eck, nähe ein paar Stiche rückwärts und nehme die Arbeit von der Maschine. Das Band nun im 45-Grad-Winkel nach oben schlagen, an der Kante entlang wieder zurück zur nächsten Kante. Dort 0,6 cm vom Eck enfernt anfangen zu nähen usw. Am Ende wird das Band in den Anfang gesteckt, bei Bedarf evtl. gekürzt und abgeschrägt.
Achtet vor allem darauf, das Bindeband nicht festzunähen. Fertig sollte das nun so aussehen:
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Nun das Einfaßband umbügeln, nach innen falten – an den Ecken ergibt das schöne Briefecken – und mit Stecknadeln oder WonderClips feststecken.
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Von Hand den Einfaßstreifen innen annähen und FERTIG!
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Jetzt könnt Ihr Euer Nähtäschle füllen und verreisen!
Ich habe hier noch ein Beispiel für ein Nähtäschle mit einfachem Stoff als Außenseite. Hier habe ich unregelmäßige Wellenlinien gequiltet, um die aufgedruckten Pflanzen plastisch hervorzuheben-
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Die Stoffe stammen aus einer wunderschönen Moda-Kollektion. Im Inneren ist hier noch ein Nadelkissen eingebaut und der Nadelfilz ist an einer anderen Stelle. Probiert aus, was zu Euch passt, Ihr könnt Euch da nach Belieben austoben.
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Wichtig ist, dass Euer Nadelfilz immer der Länge nach befestigt wird und nicht wie hier der Breite. Beim Zusammenlegen des Nähtäschles pikst diese Nadel nach außen!
Jetzt hoffe ich, diese Anleitung animiert Euch, ein Nähtäschle zu nähen, der nächste Nähtreff oder Nähkurs kommt bestimmt. Und wenn Ihr fröhliche, schöne Stoffe nehmt, wird der November sicher ein bißchen heller.
Am Mittwoch geht es bei Dorthe weiter mit der Blogparty „DIY gegen Novemberblues“.
Sie hat sehr interessante Blogger eingeladen und es gibt sicher tolle DIY-Ideen zum Nachmachen.

Liebe Grüße
Ines

 
 
Stoffe:
buntes Nähtäschle: „Poppy Go Lucky“ von jolijou
(aus dem örtlichen Stoffladen)
Blaues Nähtäschle: „More hearty Good Wishes“ von Moda
(von Lalala-Shop)
Schnitt:
inspiriert vom Goody Goody Binding Bag
selbst weiterentwickelt und geändert

 

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Christmas Tree QAL

Vor einigen Monaten habe ich mich mich mit Flickr vertraut gemacht, bisher war dieser Social Media Kanal für mich ein Böhmisches Dorf.

Aber ich habe mich durchgebissen und verstanden, wie das dort alles so funktioniert. Dort finden immer wieder diese QAL´s statt. Aber was ist das eigentlich? Die drei Buchstaben bedeuten Quilt a long, es ist ein gemeinsames virtuelles Nähen, wobei ein Thema vorgegeben wird, dabei werden Tipps zur Stoffauswahl gegeben und es wird ein Zeitrahmen fest gelegt.

Aylin aus Berlin hat eine wirklich schöne Anleitung geschrieben um einen weihnachtlichen Quilt zu nähen. Von ihr finden sich auch schon einige Tutorials in den hiesigen Patchworkzeitschriften.

Hier in Deutschland ist sie mir als einzige bekannt, die Schnitte für´s Patchworken entwirft. Sicher gibt es andere auch, die sind mir nur bisher nicht begegnet.

Kurz und gut, ab dem 08.10. wird dieser besagte QAL gestartet. Unterstützt wird Aylin durch Sandra, alias Hohenbrunnerquilterin. Sandra´s Blog kenne ich, weil ich damals den Tula Pink Citysampler genäht hatte und sie und Eva damals den QAL organisiert hatten.

Genäht werden jede Woche zwei Sterne, bleibt man in diesem Rhythmus, dann ist der Quilt auch pünktlich zu Weinachten fertig. Zwei Sterne pro Woche sollten doch zu schaffen sein.

So sieht Aylins Quilt aus! Ein Traum in Rot!

 

Fotorechte: Aylin Öztürk

Anmelden um dabei zu sein, kannst Du Dich *hier* . In der Flickr-Gruppe werden dann die Fotos von den jeweiligen Teilnehmern gezeigt und man kann sich untereinander austauschen. Auch wenn ein Stern vielleicht nicht so fluffig von der Hand geht, werden Aylin und Sandra Hilfestellung leisten.

 

Wollt Ihr dabei sein? noch ist es Zeit sich anzumelden! Um mitzumachen brauchst Du Schnittmuster und Anleitung!
Die gibt es *hier*

Die Liebe Christiane hat auf ihrem Blog einen schönen Bericht über meinen Laden veröffentlicht. Ich freue mich sehr!

Danke liebe Christiane!!!

Herzlichst
Dorthe

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ein Quilt in türkis

Im Mai hat in Karlsruhe die „Nadelwelt“ statt gefunden. Ich bin hingefahren, viel Spannendes zu sehen gab es für mich nicht. Das liegt sicher daran, dass ich sehr verwöhnt bin und durch viele Messen, Ausstellungen und Schulungen schon allerhand gesehen habe.
Aber mein Aufenthalt in Karlsruhe war nicht umsonst, denn ich habe einen Tageskus bei der Textilkünstlerin Pia Welsch mitgemacht.
Sie ist gestaltet oft Quilts mit Verschnitttechnik und quiltet und bestickt sehr aufwändig mit der Maschine.
Auf ihrer Internetseite kann man sich ein Bild von ihrer Arbeit machen. Ihre Arbeiten, so sagt sie selber, hängen an der Wand und werden nicht für´s Sofa benutzt. Kein Wunder, sie macht ja auch richtige Kunstwerke und die werden sogar weltweit ausgestellt.
Quilts an der Wand ist nicht mein Fall. Ich möchte sie benutzen und gebrauchen.
Und freue mich, wenn Menschen, denen ich damit eine Freude mache, das Gleiche tun.
Ich habe nur Unistoffe verwendet, ein helles und ein dunkleres Türkis. Die schmalen weißen Streifen kamen dann später hinzu.
Zuerst wurden Quadrate geschnitten 30 x 30 cm und zwar von den beiden Farben gleich viel, sechs von jeder Farbe.
Ich habe mir eine Schablone zugeschnitten, die gleiche Größe, wie die Quadrate in Türkis.
Die habe ich zerschnitten, in vier verschieden große Rechtecke. Mit Hilfe der Schablone konnte ich dann die Stoff-Rechtecke  exakt zuschneiden.
Da mir beide Farben zu wenig waren, kamen dann die weißen Akzente dazu. Die hab ich ganz nach Gefühl und meinem Gefallen plaziert.

Nun hat das Top einige Monate im Dukeln in einer Kiste verbracht, weil mir keine passende Idee kam, wie ich denn und ob überhaupt, das Ganze quilten sollte.
Na ja, wie das so ist, man hat eben plötzlich eine Eingebung und holt das Angefangene hervor. Ich mache das jedenfalls so und fange direkt an, nur keine Zeit verlieren ist dann meine Devise. Als würde die Idee, die ich gerade so toll fand, sich ganz plötzlich wieder in Luft auflösen.
Gequiltet habe ich mit Verlaufsgarn in verschiehiedenen Blautönen von Aurifil. Hier habe ich schon mal einen Post dazu geschrieben.
Hier ist nun das Ergebnis.

 

 

 

Hier ist noch ein Bild von der Rückseite.
Mein Quilt hat eine fertige Größe von 1,05 x1,05 m, ein ein Kleinkind reicht es allemal. Nimmt man ein paar Quadrate dazu kann es ein großes Teil zum Einkuscheln werden.
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Eine Idee springt in den Kopf

Ich bezeichne mich nach einigen Jahren Patchworken und Quilten noch immer als Anfänger. Das Fieber hat mich gepackt aber irgendwie sträube ich mich gegen dieses ganz genaue und exakte Nähen, obwohl ich das wohl automatisch mache nach 35 Jahren an der Nähmaschine. 
Ich mache das oft so: mir springt eine Idee in den Kopf oder ich werde inspiriert und es fängt an zu kribbeln. Ich will dann unbedingt anfangen jetzt und sofort.

Bei diesem Projekt war es auch so.

Der Quilt hat eine Größe von 140 x 190 cm.

Die Streifen sind 20 cm breit geschnitten, diese wurden dann auf dem Boden ausgelegt und dann passend in Rechtecke geschnittenden. Die Farben habe ich dabei immer wieder umsortiert bis es sich gut angefühlt hat. Irgendwie füht sich dann alles zusammen.

Eine traditionelle Patchworkerin macht das ganz anders, sie machte einen Plan. Eine Zeichnung. Rechnet die Nahtzugaben. Wälzt Bücher. Arbeitet Muster aus. Näht Blöcke.

 Alle Stoffe von Stof Kollektion „Uno Style“

Und hier gibt es noch mehr Äpfel!

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Das schöne Verlaufsgarn von Aurifil

Von Aurifil aus Italien gibt es Verlaufsgarn ist ganz stillen und auch lauten Farben.
Damit erzielt man ganz tolle Effekte gerade beim Quilten. Das Garn gibt es in unterschiedlichen Stärken, je dicker das Garn umso effektvoller wirkt es auf dem Stoff.
Selbstredend kann man auch Uni-Töne in reicher Auswahl haben.
Qualität hat ihren Preis. Wie ärgerlich ist es beim Nähen wenn der Faden reißt. Weil man sparen will hat man sich beim Discounter mit Garn eingedeckt.
Günstige Garne sind alles anderes als regelmäßig gesponnen und setzten sich aus kurzen Baumwollfasern zusammen. Beim genauen Hinsehen kann man Unregelmäßigkeiten entdecken. An manchen Stellen ist es dicker oder dünner und kann deshalb schnell reißen.
Aurifli Garn gibt es aus Wolle und Baumwolle. Mit dem Garn aus Wolle kann man sehr gut handquilten oder mit der Hand applizieren.Das Baumwollgarn ist zum Nähen mit der Maschine und Maschinenquilten geeignet dabei hat es einen schönen Glanz.

 

Tischsets mit Stoffen aus der Kollektion „modern home“ von monaluna

 

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