Ein Einblick in unseren mittwöchlichen Nähtreff

Mittwochs rattern hier die Nähmaschinen: Nähtreff

Meine liebe Kundin Ute probiert immer gern neue Dinge aus. Ihr letzte neue Errungenschaft war das Buch von Noodlehead. Sie ist ganz begeistert, vom Inhalt des Buches so wie ich auch. Nicht nur dieser Korb aus dem Buch ist sehr schön. Nein, es finden sich noch andere stylische Anleitungen, sogar für mich, als Nicht-Taschen-Näher, sind dort Taschen-Schnittmuster zu finden, die genau meinen Geschmack treffen.
Ausserdem finden sich dort auch sehr schöne ganz moderne Quilts.

Im Buch ist die tolle Anleitung eines Korbes der einen super schönen Stand hat.
Was ist das für einen Einlage, die dem Korb so einen festen Stand verleiht?
Angegeben im Buch ist Soft&Stable.
Inzwischen gibt es auch von Freudenberg diese Einlage, bei unserem Quiltertreffen der ModernCologneQuilter hier im Laden wurde mir das Style-VIL quasi aus den Händen gerissen, die ganze Rolle war plötzlich leer. Inzwischen ist aber wieder ein guter Vorrat angelegt.
Judith hat beide Einlagen *hier* verglichen.

Bei einem unserer Mittwochsnähtreffen hat Ute diesen schönen Korb genäht, für ihre Freundin, eine Paris-Liebhaberin.

Der Paris-Stoff stammt von Moda fabrics.

 

Hier darf jeder mitmachen, der mittwochs von 10-13 Uhr Zeit findet um mit uns zu nähen.
In unseren Treffen sind schon so einige Quilts genäht worden. Viele Taschen und Täschchen sind entstanden. Wir haben neue und Techniken ausprobiert. Und die Damen inspirieren sich immerzu gegenseitig. Ganz oft liegt viel Kreativität und gute Energie in der Luft. Mir ist es immer eine Freude dabei zu sein.

Für des ModernPatchMonday
möchte ich Euch ein Bild zeigen, woran ich gerade nähe.
Viel will ich dazu nicht verraten.
Nur soviel: Ich wurde eingeladen, für Nadra von Ellis&Higgs aus ihrer neuen Stoffkollektion, die sie für Riley Blake entworfen hat, etwa zu nähen. Am 30.04. bin ich zu ihrer „Backyard Roses“, so der Name ihrer neuen Kollektion, Blog-Tour eingeladen. Bis dahin hier ein Bild…
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Quilters Planner 2016

Der Qilters-Planner und ob man den unbedingt haben muss

Anfang November bin ich im Netzt über den Quilters Planner gestolpert. Für die Bestellung konnte ich schnell alle meine Mitstreiterinnen der Modern Cologne Quilter gewinnen, alle wollten einen haben.
Ihr kennt das sicher, es gibt Dinge, die muss man unbedingt haben!

Die Bestellung wurde aufgeteilt in zwei Teile, den Gesamtpreis Kalender+Versand+Zoll mag ich hier gar nicht erwähnen…
Judith hat auf ihrem Blog schon darüber berichtet.

Ursprünglich wollte ich für meinen Kalender keine Hülle nähen. Ich bin so gar kein Taschen, Täschchen und Hüllen Näher. Zum Verschenken nähe ich solche Dinge gern, für mich selber: nein.
Der Kalender besteht aus dünner Pappe, die leicht knickt. Eingepackt war er in dicker Luftpolsterfolie, trotzdem hatte er schon Eselsohren, als ich ihn auspackte.

Die Kalenderhülle

Also musste so eine Kalenderhülle her. Dazu wollte ich gern das Style-VIL von Freudenberg ausprobieren. Das habe ich also in die Oberseite eingenäht und es ließ sich sehr gut verarbeiten. Skepsis hatte ich ja, wegen des Schaumstoffkerns. Aber mein Quilters Planner ist nun sehr gut geschützt!
Die  Oberseite meiner Hülle besteht aus einem Baumwoll-Leinengemisch von Kokka. Die aufgedruckten Türen und Pforten in Kombination mit den Neonhasen fand ich einfach außergewöhnlich. Ich hatte noch ein paar Reste  vom festen Kokkastoff mit den dicken Silbermettalik-Dotts, die schützen nun den Rücken vom Kalender.


Einen Rest Reißverschluss in neonpink konnte ich hier verbrauchen. Der ist nun leider aus und auch nicht mehr nach zu ordern.

 

In der Anleitung in die Hülle mit so einigen Taschen und Täschchen versehen, die habe ich größtenteils weg gelassen. Höchstwahrscheinlich liegt der Kalender eher auf dem Schreibtisch und ich werde ihn weniger in der Handtasche mit schleppen, denn er hat schon ein ziemliches Gewicht!

 

Die Einteilung ist praktisch, jeder Monat hat eine komplette Übersicht und ist zusätzlich in Tagesspalten aufgeteilt. Für jede Woche gibt es eine Anleitung zu einem Block.
Zwischen den Monaten sind einige Seiten für Notitzen untergebracht.
Die Monate sind in Reitern geteilt.
Im hinteren Bereich findet man sieben Anleitungen für ganze Quilts. Hier haben einige Designer, wie Pat Sloan, ihre Ideen eingebracht. Von Desden Plate bis Paper Piecing ist es eine recht bunte und vor allem brauchbare Sammlung von Anleitungen.
Es ist schön ihn zu haben aber ein zweites mal für`s kommende Jahr brauche ich ihn sicher nicht.
Die Stoffe gibt es hier.

 

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ein schnelles Geschenk – kleine Origamibeutelchen

Auf dem Blog von Monika `Kundstnadel` habe ich so eine so nette kleine Beutelchen gesehen. Die gefielen mir richtig gut.
Ich brauchte dringend noch so ein paar Kleinigkeiten, natürlich selbst genäht und das vor allem schnell, für das Fest. So ein kleines Origamibeutelchen erschien mir genau das Richtige dafür. Und es ist mal etwas Anderes.

Zwei Stoffquadrate in der Größe von 35 x 35 cm und etwa einen Meter Band reichen für dieses Vorhaben. Mir Nahtzugabe sollte das genähte Quadrat 33 x 33 cm groß sein und somit durch drei teilbar.

Auf einen kleinen feinen Weihnachtsmarkt in der Eifel habe ich selbstgemachte Seifen gekauft und die brauchten noch eine schöne Verpackung. Eine duftet nach Lavendel und eine nach Rosmarin, an mich selber habe ich wieder nicht gedacht, na ja.

Origamibeutel in Robert-Kaufmann Stoffen

Ich habe eine Freundin, die Türkis sehr mag. Und so fand ich einen Stöffchen von Robert Kaufmann in meinem Fundus, den ich vor langer Zeit mal in den USA geordert hatte.

 

Und eine die anderen Beschenkte näht selber und liebt Frankreich, also war mir der Stoff mit den Garnröllchen der Richtige. AuchRobert Kaufmann.

Eins davon hab ich zum Ausprobieren genäht, macht also drei. Ein schnelles Geschenk braucht man ja immer. Ich lege mir gern solche Kleinigkeiten für die richtigen Anlässe zurück.

Und so sieht es nicht zusammen gerafft aus. Die Bändchen sind auch aus meinem Fundus. Lange bevor ich einen eigenen Laden aufmachte, hat mich schon der Sammelwahn befallen. Nähe ich zu Hause, kann ich also auch aus dem Vollen schöpfen. Material ist in Hülle und Fülle da.

Auf diesem Youtubekanal habe ich die Anleitung dazu gefunden. Ich glaube sie kommt aus Thailand, wenn ich diese Schriftzeichen richtig deute. Aber anhand der Bilder kommt man sehr gut ohne Worte zurecht. Die Bilder sprechen hier für sich!
Ich verlinke zu:
Freutag
Taschen und Täschchen

 

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eBook-Hülle von Mareike

Hinter rundherumblog steckt Mareike, 32 Jahre jung und ständig auf der Suche nach tollen Stoffen für Ihre Sammelleidenschaft. Wenn Sie nicht gerade wieder auf der Pirsch ist, vernäht sie diese Stoffe zu allerlei Nützlichem und Dekorativem. Ihre Lieblingsfarben sind pastellig Türkis und Aquagrün. Diese werdet ihr immer wieder auf ihrem Blog und auch in ihrem heutige Tutorial wiederfinden.
eReader sind als Weihnachtsgeschenk äußerst beliebt. Aber eine Hülle von der Stange kaufen?
Nein Danke!
Damit das Geschenk ganz persönlich und individuell wird, zeige ich euch heute ein Schritt-für-Schritt Tutorial, wie ihr in ca. zwei Stunden eine Schutzhülle nähen könnt, die ein echtes Unikat ist. 

Fertig

Material:

Als Stoffe habe einfache, nicht-dehnbare Baumwollstoffe verwendet. Es sieht besonders harmonisch aus, wenn das Binding und die Innentasche aus dem selben Stoff gemacht sind.
  • Außenteil: 21 x 31 cm
  • Innenteil: 21 x 31 cm
  • Tasche: 21 x 27 cm
  • Bügelvlies H640: 21 x 31 cm
  • Binding: Stoffstreifen 5 x 110 cm
  • 2 KamSnap Paare
  • optional Stempel und Stempelfarbe für Textilien

Den Außenstoff bestempeln:

Damit eure Kindlehülle etwas ganz besonderes wird, könnt ihr diese mit einem gekauften oder selbst gemachten Stempel bedrucken. Ich habe dafür aus Moosgummi zwei unterschiedlich große Vögel ausgeschnitten und mit doppelseitigem Klebeband unter zwei Holzspielfiguren geklebt. Anschließend habe ich meinen fertig zugeschnittenen Außenstoff mit meinen Stempeln und einem Textilstempelkissen bedruckt. Lasst die Farbe gut trocknen und fixiert sie laut Herstellerangaben.

Zusammennähen:

Jetzt habt ihr alle Materialien vorliegen. Bei den KamSnaps habe ich darauf geachtet, dass sie farblich gut zu den Stoffen passen. Daher sind beide Paarungen in zwei unterschiedlichen Farben vorhanden.
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Ihr beginnt damit die Innentasche vorzubereiten, die später euer Kindle hält. Dazu nehmt ihr den farbigen Stoff (27 x 21 cm) und faltet ihn in der Mitte, so dass die linke Seite innen liegt. Euer Stoff ist dann 13,5 x 21 cm groß. Bügelt die Falz gut aus und steppt sie, mit einem farblich passenden Garn, knappkantig ab. Anschließend legt ihr die Innentasche linksbündig auf die rechte (schöne) Seite eures Innenstoffes.

Innentasche vorbereiten
Fixiert die Innentasche mit ein paar Nadeln oder Klammern und markiert euch eine Linie, die 3 cm vom linken Rand entfernt liegt. Hier steppt ihr die Tasche mit dem Innenteil zusammen. Danach werden die KamSnaps entsprechend der Angaben auf dem Bild angebracht. Bei dünneren Stoffen könnt ihr das Innenteil auch mit etwas Bügelvlies verstärken, damit der KamSnap das Gewebe nicht so stark beansprucht. Danach ist das Innenteil der Hülle bereits fertig vorbereitet.
Im nächsten Schritt verstärkt ihr euer Außenteil mit dem Bügelvlies. Dabei bügelt ihr es auf die linke Stoffseite, entsprechend der Herstellerangaben. Lasst das Auflenteil ein paar Minuten liegen und auskühlen, damit sich beide Teile gut miteinander verbinden. Wenn euer Außenteil vorbereitet ist, legt ihr das Innenteil mit der linken Seite auf das Bügelvlies und fixiert die Teile mit ein paar Klammern aneinander. Dann steppt ihr mit ca. 5mm Abstand zum Rand beide Teile ringsherum aneinander fest. 

Ecken

 

Bereitet danach den Stoffstreifen für das Binding vor. Ich bügle den Streifen gern mit einem Schrägbandformer in Form. Wer keinen hat, kann auch einfach mit der Hand die beiden Längsseiten ca. einen cm umschlagen.
Mit dem Binding wird die Hülle nun noch veredelt. Es gibt mehrere Möglichkeiten, so ein Binding anzubringen. Ich zeige euch die Variante, mit der ich selber immer den größten Erfolg erziele. Ihr dürft natürlich auch jede andere Variante wählen.
Den Stoffstreifen nähe ich in einem Abstand von einem cm zum Rand an der Hülle fest. Dabei stoppe ich genau 1 cm vor der Kante und verriegle den Stich. Anschließend klappe ich den Streifen, wie im Foto zu sehen, so um, dass sich ein 90° Winkel ergibt. Ich halte die erste Falz gut fest und schlage den Streifen zurück. Dabei liegt die zweite Falz rechts genau bündig mit der Kindle-Hülle. Dann stecke ich den Streifen fest und beginne wieder einen cm vor der Kante mit einer neuen Naht. Auch hier das Verriegeln nicht vergessen! 

Binding 1

Wenn ich nun einmal ringsherum genäht habe, muss ich den Anfang und das Ende des Streifens zusammen bringen. Auch hier gibt es unzählige Methoden, von denen mir die Variante von Julchen näht am Besten gefallen hat. Diese zeige ich euch hier auch nochmal.

Dazu bügle ich den Stoffstreifen zunächst schräg um und lege die zweite Seite über den umgebügelten Streifen. Danach steppe ich beide Lagen an der Kindle-Hülle fest. Abschließend muss der festgenähte Streifen nur noch nach hinten umgeklappt und festgesteckt werden.
Binding 2
Formt auf der Vorderseite die Ecken schön aus und verfahrt auf der Rückseite genauso. Die zusammentreffenden Kanten sollten genau in der Ecke zu liegen kommen.
Es sieht besonders schön aus, wenn man das Binding von Hand an die Hülle näht. Dazu nehmt ihr einen Leiterstich und versteckt die Naht zwischen Hülle und Stoffstreifen. Eine genaue Anleitung dazu findet ihr hier. Ihr könnt natürlich auch mit der Nähmaschine ringsherum knappkantig absteppen. Das geht besonders schnell und unkompliziert. Dabei solltet ihr aber darauf achten, dass der Stoffstreifen auf der Rückseite immer den selben Abstand zur Kante hat, sonst fallen Unregelmäßigkeiten sofort ins Auge.
Mit Abschluss des Bindings seid ihr mit eurer Kindle-Hülle fertig und könnt sie nun verschenken.
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Ich hoffe ihr konntet alles gut nachvollziehen und habt Spaß an dieser Anleitung, die besonders schnell und einfach umzusetzen geht.nachmachen
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Ines vom Blog Nähzimmerplaudereien

Die liebe Ines vom Blog Nähzimmerplaudereinen macht heute den Anfang zu meiner Blogparty „DIY gegen Novemberblues“.
Ines ist 40+, hat vier Söhne, kommt aus dem Schwabenländle und spricht auch so!

Heute beginnt die tolle Blogparty von Dorthe „DIY gegen Novemberblues“ und ich darf den Anfang machen!! Um den düsteren November etwas fröhlicher zu gestalten, veranstaltet Dorthe den ganzen November eine Blogparty mit lauter fröhlichen hellen DIYs gegen den Novemberblues. Da findet Ihr in den nächsten Wochen immer montags, mittwochs und freitags eine Nachmachidee – Ihr dürft gespannt sein.

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Inspiriert vom „Goody Goody Binding Bag“ von „Lella Boutique“ habe ich ein „Nähtäschle“ genäht, in das verschiedene Nähutensilien verstaut werden können, damit man unterwegs nähen kann und seine Sachen besser mitnehmen kann.

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Gegenüber der urspünglichen englischsprachigen Anleitung in inch habe ich die Maße verändert, eine andere Aufteilung innen und noch so manches andere geändert. Und damit Ihr das Nähtäsche nachnähen könnt – vielleicht auch als Weihnachstgeschenk für andere Nähnerds- und euch damit die dusteren Novembertage etwas erhellen könnt, habe ich für Euch eine Anleitung geschrieben.

 

Allgemeine Hinweise

Das Nähtäschle besteht aus drei Abschnitten:
1. Fadenspulen- und Scherenaufbewahrung (links)
2. Reißverschlusstasche zum Verstauen von z.B. WonderClips (Mitte)
3. Steckfächer für Stift, Handmaß und einer weiteren Einstecktasche (rechts).
Ihr könnt die Aufteilung auch verändern und Euren Nähgewohnheiten anpassen. Dies hier soll als Grundidee dienen und Spaß machen, sich ein Täschle ganz nach eigenem Belieben zu nähen.
Ich habe hier die Idee einer sicheren Scherenaufbewahrung verwirklicht:
Eine Tasche auf der linken Seite ist die Scherenaufbewahrung. Die Schwere wird in die Tasche gesteckt und leicht geöffnet. Zwischen den zwei Schenkeln der Schere wird der Druckknopf geschlossen, dadurch wird die Schere am Herausfallen gehindert.
Die Tasche hat eine Höhe von ca. 24 cm. D.h., wenn beim Stoffzuschnitt 24 cm angegeben sind, entspricht dies der Höhe der Tasche. Falls Ihr ein Muster habt, das Ihr in einer bestimmten Richtung verwenden wollt, müsst Ihr da aufpassen.
Ihr verwendet am besten Baumwollstoffe, die gut miteinander harmonieren. Vielleicht habt Ihr noch Stoffreste… Für die Außenhülle könnt Ihr Euch mit einer Patchwork- und Quiltarbeit verkünsteln, es tut aber ebenso ein ganz normales Stück Stoff.
Die Nahtzugabe beträgt überall 1 cm.
Zur Orientierung: Als Untergrundstoff habe ich den hellblauen Stoff mit den weißen Blümchen genommen.

 

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Die linke Seite (Fadenspulen und Schere)

Dazu benötigt Ihr :
Stoff: 16 cm x 24 cm für den Untergrund
Stoff: 18 cm x 24 cm für den Fadenspuleneinschub
Stoff: 4 cm x 24 cm für das Binding (oder fertiges Schrägband)
Decovil light (oder ähnliches): 2 mal 2 cm x 2 cm
1 Druckknopf

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Den Stoff für die Einschubtasche hälftig links auf links (9 cm x 24 cm) falten, bügeln und die späteren Absteppungen jeweils alle 6 cm mit einem Markierstift markieren, die Falzkante liegt rechts:

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DecovilLight zur Verstärkung des Druckknopfes auf die linke Stoffseite aufbügeln:
a) am Untergrundstoff nach 8 cm von unten und 5 cm vom rechten Stoffrand entfernt
b) am Einschubtaschenstoff nach 8 cm von unten und bündig mit der Bügelfalte.

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Die Vorderkante der Einschubtasche mit dem Streifen versäubern. Dazu wird auf der linken Seite des gefalteten Stoffstreien der 4 cm breite Streifen mit etwas weniger als 1 cm Nahtzugabe aufgenäht.

 

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Den Streifen umbügeln und auf die Vorderseite falten. Die Nahtzugabe von 1 cm einbügeln und den Streifen von rechts knappkantig absteppen.

 

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Das Einschubteil auf den Untergrundstoff linksbündig auflegen und mit Stecknadeln fixieren. Darauf achten, dass die beiden aufgebügelten DecovilLight-Stücke übereinander liegen.

 

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Nun auf den markierten Linien mit farblich passendem Garn absteppen und den Druckknopf nach Herstellerangaben so anbringen, daß das Oberteil im Einschubtaschenteil und das Unterteil im Untergrundstoff befestigt ist.

 

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Die Mitte (Reißverschluss)

Dazu benötigt Ihr :
Stoff: 14 cm x 24 cm für den Untergrund
Stoff: 4 mal 8 cm x 24 cm für die Reißverschlusstasche
Endlosreißverschluss ca. 28 cm plus passenden Schieber

 

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Einen Stoffstreifen mit der rechten Seite nach oben vor Euch hinlegen, eine Seite des geteilten Reißverschlusses mit dem Nahtband nach oben darauf fixieren. Darauf kommt dann ein weiterer Stoffstreifen mit der linken Seite nach oben.
Ob die Zähnchen des Reißverschlusses nach oben oder unten zeigen ist egal, wenn hier für Innen und Außen der Reißverschlusstasche den gleichen Stoff verwendet. Ansonsten darauf achten, dass die Zähnchen beider Reißverschlussstreifen immer entweder zum Futterstoff oder zum Außensttoff zeigen.
Am Bild habe ich die linke Kante ein wenig verschoben, damit man die einzelnen Lagen besser erkennen kann. Diese muss natürlich bündig sein.

 

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Knappkantig mit dem Reißverschlussfuß absteppen.

 

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So sollte das dann an beiden Teilen aussehen:

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Nun beide Stoffstreifen umschlagen und vorsichtig vom Reißverschluss weg bügeln (Kunststoffreißverschlusszähnchen können schmelzen!) und knappkantig absteppen.

 

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Nun den Schieber auf die Reißverschlussteile auffädeln und mit dem Reißverschluss nach oben auf die rechte Seite des Untegrundstoffes legen und mit Stecknadeln fixieren. Auf dem Bild seht Ihr die Unterseite: das Reißverschlussteil ist etwas breiter als der Untergrundstoff.

 

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Innerhalb der Nahtzugabe (also so ca. 0,5 cm breit) einmal außenrum zusammennähen – von der Rückseite aus – und die längeren Seitenteile des Reißverschlussteils sowie die Reißverschlussenden zurückschneiden. Wenn es über den Reißverschluss geht, könnt Ihr diese Stelle durch Rückwärtsnähen zusätzlich sichern. So sollte das fertige Mittelteil nun aussehen:

 

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Die rechte Seite (Steckfächer und Einschubtasche)

Dazu benötigt Ihr :
Stoff: 15 cm x 24 cm für den Untergrund
Stoff: 25 cm x 24 cm für die untere Einschubtasche
Stoff: 12 cm x 24 cm für das obere Steckfach
Stoff: 4 cm x 24 cm für das Binding der unteren Einsschubtasche
Stoff: 4 cm x 12 cm für das Binding des oberen Steckfaches (fehlt auf dem Bild)
Filz: 4 cm x 8 cm (fehlt auf dem Bild)

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Für das obere Steckfach wird das Stoffstück (12 cm x 24 cm hälftig gefaltet und gebügelt und mit einem Binding (s. „linke Seite“) versehen.

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Das Steckfach auf dem hältig gefalteten unteren Einschubfach (hat dann 12,5 cm x 24 cm) fixieren und die Abtrennung markieren. Habt Ihr ein ähnliches Handmaß wie ich: 7 cm vom rechten Rand entfernt die Linie ziehen. Auf der Linie eine Steppnaht nähen.

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Das so vorbereitete obere Einschubfach nun an der linken Seite mit einem Binding versehen. Darauf achten, daß beide Teile – oberes Steckfach und unteres Einschubfach – erfasst werden.

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Nun das Filzstück auf die obere Hälfte des unteren Einschubfaches nähen – ich habe das hier vergessen, daher fehlt es auf den Bildern. Auf den Bildern weiter unten seht Ihr es dann.
Das so vorbereitete Teil auf den Untergrundstoff legen und oben, seitlich rechts und unten mit ca. 0,5 cm Randabstand absteppen. Dadurch werden die Lagen aufeinander fixiert.

 

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Zusammensetzen der Innentasche

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Nun liegen alle drei Teile vor Euch.
Diese werden nun an den langen Seiten zusammengenäht, rechts auf rechts.

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Die Nahtzugaben werden in Richtung Außenteile gebügelt.

 

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Der Außenstoff

Die Außenhülle des Nähtäschle könnt Ihr beliebig gestalten: Eine Patchworkarbeit (mit einer Technik, die Ihr immer schon ausprobieren wolltet) oder ein dazu passendes Stück Stoff.
Dazu benötigt Ihr :
Stoff: 48 cm x 28 cm (entweder einfach ein Stück Stoff oder Eure Patchworkarbeit)
Vlies: 48 cm x 28 cm x 24 cm für den Fadenspuleneinschub
Hier könnt Ihr wunderbar die Vliesreste von größeren Quilten verwenden.

 

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Eueren Außenstoff legt Ihr mit der rechten Seite nach oben auf das Vlies und näht/quiltet ein beliebiges Muster, dadurch wird der Stoff mit dem Vlies verbunden. Ihr könnt gerade Linien der Höhe oder Breite nach nähen, Euch im Freihandquilten ausprobieren oder was Euch sonst noch einfällt. Ich habe mich für eine nicht mittig gesetzte Spirale entschieden.

 

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Schneidet das überstehende Vlies ab und schneidet Eure beiden Teile (Außenstoff inkl. Vlies und das Innentaschenteil) auf die gleiche Größe. Am besten geht das, wenn Ihr das Außentaschenteil mit der Außenseite vor euch hinlegt, das Innentaschenteil mit der rechten Seite darauf:

 

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und dann die Kanten des Außenteil auf die Größe des Innenteils zurückschneidet.

 

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Legt die beiden Teile wieder auseinander.
Auf dem Außenstoff wird nun mittig ein Bändel angebracht, mit dem das Nähtäschle verschlossen wird.
Dafür benötigt Ihr einen Streifen Stoff 4 cm x 85 cm (der auch zusammengesetzt sein kann).

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Dieser Streifen wird der Länge nach gebügelt (dann sind das 2 cm x 85 cm).
Wieder auseinander falten und die kurzen Seiten 1 cm breit nach innen bügeln.
Die Innenkanten der langen Seiten bis zur Bügelfalte umfalten und bügeln.
Den so entstandenen 1 cm breiten und 83 cm langen Streifen knappkantig absteppen.

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Den Mittelpunkt des Außenstoffes festlegen. Dort den Bändel mit ein paar Stichen festnähen – siehe Pfeil. Durch Rückwärtsnähen die Nahtenden sichern!

 

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Insgesamt sollte der Außenstoff nun so vorbereitet vor Euch liegen:

 

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Die Taschenteile mit einem „Binding“ verbinden

Dazu benötigt Ihr:
einen Streifen Stoff: 6,5 cm x 150 cm
Diesen Streifen müsst Ihr im Normalfall zusammensetzen. Damit es keine Knubbel gibt, werden die einzelnen Streifen schräg zusammengenäht.
Dazu werden die Einzelstreifen der Länge nach hälftig gebügelt und im rechten Winkel rechts auf rechts zusammengelegt:

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und auf der schrägen Linie zusammengenäht, hier schon mit auf 1 cm gekürzter Nahtzugabe:
Nahtzugabe auseinanderbügeln und die überstehenden Dreiecke abschneiden. So könnt Ihr Euren Streifen bis auf 150 cm Länge bringen.
Am Anfang bügelt Ihr nun den schräg abgeschnittenen Streifen 1 cm breit um.
Legt Eure Innentasche links auf links auf die Außentasche. Ich verbinde das so entstandene Sandwich gerne mit Sprühkleber, Quiltsicherheitsnadeln gehen auch.
Faltet das Band an der Bügelkante und steckt es mit der offenen Kante auf der Außenseite, nicht zu nah an einer Ecke fest. Näht nun das Einfassband fest, den Anfang ca. 8 cm lang nicht annähen. Die Nahtzugabe kann hier etwas weniger (ca. 0,6 cm) betragen.
Im Netz findet Ihr viele Anleitungen, wie die Ecken genäht werden. Wenn ich mit 0,6 cm Nahtzugabe das Band annähe, ende ich auch 0,6 cm vor der Ecke und nähe schräg genau ins Eck, nähe ein paar Stiche rückwärts und nehme die Arbeit von der Maschine. Das Band nun im 45-Grad-Winkel nach oben schlagen, an der Kante entlang wieder zurück zur nächsten Kante. Dort 0,6 cm vom Eck enfernt anfangen zu nähen usw. Am Ende wird das Band in den Anfang gesteckt, bei Bedarf evtl. gekürzt und abgeschrägt.
Achtet vor allem darauf, das Bindeband nicht festzunähen. Fertig sollte das nun so aussehen:
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Nun das Einfaßband umbügeln, nach innen falten – an den Ecken ergibt das schöne Briefecken – und mit Stecknadeln oder WonderClips feststecken.
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Von Hand den Einfaßstreifen innen annähen und FERTIG!
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Jetzt könnt Ihr Euer Nähtäschle füllen und verreisen!
Ich habe hier noch ein Beispiel für ein Nähtäschle mit einfachem Stoff als Außenseite. Hier habe ich unregelmäßige Wellenlinien gequiltet, um die aufgedruckten Pflanzen plastisch hervorzuheben-
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Die Stoffe stammen aus einer wunderschönen Moda-Kollektion. Im Inneren ist hier noch ein Nadelkissen eingebaut und der Nadelfilz ist an einer anderen Stelle. Probiert aus, was zu Euch passt, Ihr könnt Euch da nach Belieben austoben.
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Wichtig ist, dass Euer Nadelfilz immer der Länge nach befestigt wird und nicht wie hier der Breite. Beim Zusammenlegen des Nähtäschles pikst diese Nadel nach außen!
Jetzt hoffe ich, diese Anleitung animiert Euch, ein Nähtäschle zu nähen, der nächste Nähtreff oder Nähkurs kommt bestimmt. Und wenn Ihr fröhliche, schöne Stoffe nehmt, wird der November sicher ein bißchen heller.
Am Mittwoch geht es bei Dorthe weiter mit der Blogparty „DIY gegen Novemberblues“.
Sie hat sehr interessante Blogger eingeladen und es gibt sicher tolle DIY-Ideen zum Nachmachen.

Liebe Grüße
Ines

 
 
Stoffe:
buntes Nähtäschle: „Poppy Go Lucky“ von jolijou
(aus dem örtlichen Stoffladen)
Blaues Nähtäschle: „More hearty Good Wishes“ von Moda
(von Lalala-Shop)
Schnitt:
inspiriert vom Goody Goody Binding Bag
selbst weiterentwickelt und geändert

 

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Goody Goddy Binding Bag

Lella Boutique

Auf Instagram bin ich auf diese Niedliche Binding Bag in Form einer kleinen Tasche, die alles beinhaltet, was man so zum nähen braucht, gestoßen.

Dazu wurde von der lieben Vanessa Goertzen von LellaBoutique ein Sew along veranstaltet. Vanessa entwirft für Moda fabrics sehr geschmackvolle Stoffkollektionen, wie etwa „In to the Woods“

Meine kleine Goodybag ist aus vielen Resten entstanden, die ich von einem Babyquilt übrig hatte. Bei diesem hübschen Täschchen kann man sich beim Stoffe zusammenstellen ordentlich austoben.

Inzwischen habe ich drei von diesen netten kleinen Teilen genäht und zwei davon verschenkt. Die beiden Damen haben sich sehr gefreut.

Entworfen hat Vanessa sie für das Binding annähen. Links gibt es eine Tasche mit Reißverschluss für die Clover Wonderclips, mittig können Schere und Garn untergebracht werden und rechts gibt es eine Einstecktasche für Süßigkeiten etwa?! Angedacht ist es so.

 


 Goody Goody Binding Bag im Entstehen
Von Innen
 Goody Goody Binding Bag
Goody Goody Bag
Goody Goody Bag
 

 

Meine kleine Tasche werde ich jetzt gleich benutzen, denn ich stelle gerade einen Quilt fertig und nähe die Einfassung an!

Verlinkt zu RUMS
und Kopfkino August

 

 

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altes Leinen und Spitze aus der Schweiz

Vor Jahren bekam ich altes Leinen geschenkt, richtig schönes dickes Leinen.  Es sind richtig große Stücke dabei gewesen, sogar Teile mit gestickten Monogrammen. Einige Jahre hat es nun bei mir im Schrank verbracht und hat auf seinen großen Auftritt gewartet. Irgendwann kommt der Zeitpunkt ja immer und man weiß, wofür man es brauchen kann. Manchmal ist es so, dass diese Dinge ganz in Vergessenheit geraten und man es findet beim Neusortieren in der Kommode.

 altes Leinen und schweizer Spitze 

Vor einiger Zeit hatte ich  ein Nähutensilo für die Sofalehne genäht. Schon als ich vor der Nähmaschine saß, wußte ich für wen ich es nähen würde. Nämlich für einen großen Türkisfan. Mein Geschenk ist sehr gut angekommen und ich wollte nun selber auch so praktische Teil haben.

Dieses Leinen-Utensilo werde ich nicht verschenken. Ich behalte es, denn selten genug nähe ich etwas für mich!

Vor einigen Jahren war ich in einigen Brokenhäusern bei einem Besuch in der Schweiz. Ein Bummel durch diese Second-Handläden lohnt sich gerade in der Schweiz immer. Dort findet man eher selten Klamotten zum Anziehen. Dafür aber Gebrauchsgegenstände für den Alltag, von der Nähnadel bis zum antiken Kleiderschrank. Ich fand dort einen alten Bauernschrank, ganz bunt bemahlt, schwer und ziemlich groß. Leider passte der nicht ins Handgepäck in den Flieger, sonst stünde er nun in meinem Wohnzimmer!

Dafür würde ich fündig bei alter Spitze. Es war ein kleiner Schatz den ich da gefunden hatte. Teile davon habe ich nun mit dem Leinen zusammen vernäht.

Das Binding ist mit der Hand angenäht, was eine ziemliche Qual war. Das Leinen ist richtig dicht gewebt und ohne Fingerhut ging das gar nicht! Das Gewebe ist so fest verwebt, da blieb die Nähnadel  einfach stecken und wollte nicht rutschen. Nur mit festen Gegendrücken mit dem Fingerhut hat es die Nadel dann geschafft.

 

altes Leinen und Spitze

 

altes Leinen Nadelkissen
altes Leinen

In der Mitte ist ein mit dick gepolstertes Nadelkissen mit ein paar großen Stichen fixiert. Auf den Bildern ist gut die Dicke und die Struktur des alten Leinen sichtbar.

altes Leinen
Nähutensilo

Hier ist genug Platz für meine Hexieschablonen, Schere, Garn und Nadeln.

Die Anleitung fand ich hier.

Verlinkt zu Creadienstag und Mertjes staff

 

 

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EIn Nähutensilo für die Sofalehne

Sei einiger Zeit lese ich immer mal wieder gern im Blog von LintLady.  Bei las ich von einem Caddy für all den Nähkram für die Sofalehne. Caddy habe ich umbenannt in Nähutensilo für die Sofalehne.

Sie hat mich inspiriert und ich habe heute trotz Traumwetter schon ganz früh an der Nähmaschine gesessen.

Einige liebe Menschen fallen mir ein, die ich mit diesem praktischen Teil beschenken möchte.

Mir selber möchte ich auch eins nähen. Im Stoffschrank schlummert noch altes Leinen und auch alte Spitze, beide miteinander kombiniert sieht sicher sehr schön aus. Bei nächster Gelegenheit werde ich es hier zeigen

Da ich leidenschaftliche Handnäherin bin, kann ich selber so ein Teil sehr gut gebrauchen. Mein Plan, genau so eins aus altem Leinen zu machen, werde ich umsetzen und es dann selbst behalten.

 

 

 

Eine ausführliche Anleitung gibt es hier!
Verlinkt bei
Creadienstag

TT – Taschen und Täschchen 

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aufgestickter Reißverschluss

Diese Endlos-Reißverschlüsse habe ich für meinen Laden in Neonfarben entdeckt. 
Die kommen ziemlich gut an, weil die eben mal anders sind.
Bisher hat man Reißverschlüsse eingenäht, aber diese sind so bunt und schön, die kann man oben aufnähen.
Hier habe ich schon mal dazu geschrieben. 

Warum nicht einfach mal aufsticken!?
Da ich liebend gerne mit der Hand nähe und auch gerne sticke, habe ich Reißverschluss und das Sticken mal zusammen gebracht.

Innen ist ein Neon-Schrägband (zwei cm Breite) einfach auf das Futter aufgenäht. 
Das fand ich ein ganz witziges Detail.
Neon-Orange und Türkis ist eine tolle Kombination.
Das Ende vom Reißverschluss ist mit Schrägband umhüllt. 
Das hier hat eine Breite vom 3 cm. Ein paar Stiche mit der Hand und es ist fixiert.

Alle Stoffe stammen aus einem Charm Pack,  
was ich noch im umfangreichen Stofflager zu Hause hatte.
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ein bissche Englisch Paper Piecing

Schon vor Jahren hat mich begeistert mit der Hand zu nähen und vor einiger Zeit habe ich Hexies entdeckt und habe  ich dafür begeistert. Der Fachausdruck in Patchworkkreisen ist dafür „Englisch Paper Piecing“.

Mit der Hand nähen ist für mich die pure Entspannung, wie ein bisschen Meditation. Die Gedanken gehen dabei fliegen und ich kann gut abschalten. Auf der Suche nach neuen Ideen bin ich oft auf Pinterest unterwegs und habe mir dort zum Thema auch ein Pinboard angelegt um Ideen fest zuhalten und zu sammeln.

Um Anfangen zu können, brauchte ich natürlich die Vorlagen der Hexagone in Form von Papier.

Hier habe ich mir die Schablonen in Form von Hexagons mit einem Durchmesser von 6 cm kostenlos ausgedruckt und dafür einfach Druckerpapier verwendet.  Ehrlich gesagt, ist es etwas praktischer und einfacher stärkeres Papier in den Drucker zu legen und die Schablonen dann auszudrucken.
Zum Thema Paper Piecing gibt es reichlich Literatur. Einiger Bücher hab ich mir dazu angeschafft. Ein größeres Projekt habe ich bisher aber nicht genäht. Denn diese kleinteiligen Teile kosten ja viel Zeit. Im Moment verschönere ich lieber kleine Taschen und Täschchen. Da bin ich eher für schnelle Projekte um rasch einen Erfolg zu haben.

Von einem Taschenprojekt hatte ich eine kleinere Stoffreste übrig. Daraus wurden nun einige Täschchen. Die SToffe sind von Kokka Fabrics und enthalten Leinen, sind also etwas dicker und eignen sich aber genauso gut für Hexie-Projekte.
Senf und Grau in Kombination sieht man derzeit in vielen Stoff-Kollektionen. Hier habe ich einfach eine Biese schräg zwischen zwei Taschenteile genäht. Ich fand es wirklich ganz hübsch so.

 

Hexagon
Auf diesem Exemplar ist eine Blume aus Hexies mit der Hand appliziert. Das Täschchen selber ist aus Leinenstoff genäht
Hexagon an Hexagon in Reihe
Hexagon
Der Endlos-Reißverschluss wurde geteilt und außen um die Tasche gelegt und mit Zierstich aufgenäht.
Das Ende vom Reißverschluss habe ich mit einem kleinen Stück Stoff verhüllt.
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