Kissen mit Herzchen nach Alpen-Art

Mein kleines neues Kissen sollte ganz nach Alpen-Art aussehen. Es sollte an Trachten und an Berge erinnern. Am liebsten soll es auch anfängertauglich sein, damit viele von euch, auch die Nähanfänger, es auch nähen können. Dabei habe ich mich für Herzchen entschieden. Und die Herzchen werden einfach appliziert. Das können auch Anfänger schaffen.

Kissen Alpen-Art

In Rahmen unseres 6Köpfe-12Blöcke Quilt-Alongs hatte ich euch beim letzten Block „Josephs Coat“, den Andra {Quiltmanufaktur} in ihrem umfangreichen Tutorial vorgestellt hatte, gezeigt wie man mit Fuse Under oder Vlisofix umgeht.

Bei meinem kleines Kissen habe ich genau diese Methode gewählt.

Material Kissen Alpen-Art

Die Materialien:

  • 30 cm Stoff (bei einer Stoffbreite von 112 cm) für das Kissen und die kleineren Herzen
  • 15 Stoff für die größeren Herzen und das Binding
  • Stecknadeln
  • passendes Nähgarn
  • passendendes Garn zum Applizieren
  • 15 cm Vlisofix oder Fuse Under
  • dünne Pappe oder Fotokarton
  • meine Vorlage zum Download
  • Bleistift

Herzchen für das Kissen Download

Zuschnitt der Kissenteile nach Alpen-Art:

  • Vorderseite ein Quadrat von 30 x 30 cm
  • Rückseite (Hotelverschluss) 30 x 28 cm und 30 x 18 cm
  • Binding: Streifen von 6 x 140 cm

 

Und los geht’s:

Die Vorlage mit der beiden Herzchengrößen druckt ihr euch aus. Achtet dabei darauf, dass der Drucker auch 100% gestellt ist. Das Kontrollkästchen auf dem Ausdruck wird euch dabei eine Hilfe sein, ob ich die richtige Größe gedruckt habt.

Die grob ausgeschnittenen Herzen klebt ihr auf eine dünne Pappe und schneidet sie dann exakt aus. So bastelt ihr eich eine Schablone um besser mit dem Stift an der Schablone entlang zeichnen zu können.

Der Streifen Vlisofix, oder auch das Fuse Under bügelt ihr nun auf die linke Stoffseite. Wie das Vlisofix oder das Fuse Under angewendet wird und welche Unterschiede es gibt, habe ich euch hier erklärt. Jetzt können, die Herzchen aufgezeichnet und dann ausgeschnitten werden. Für die größeren Herzen habe ich den pinken Stoff gewählt, die kleineren Herzen sind aus meinem Hintergrundstoff für das Kissen gemacht.

Herzen anordnen Kissen Alpen-Art

zum Applizieren

Um die Herzchen nun auch richtig und gerade auf dem Stoffquadrat zu platzieren, bietet es sich an, ihn jeweils diagonal zu falten und mit den „Fingern zu bügeln“. So bringt ihr eine Markierung an. So können die Herzchen ihren genauen Platz auf der Kissenvorderseite finden.

Herzen aufbuegeln Kissen Alpen-Art

Das Papier vom Flisofix ist inzwischen abgezogen und die Herzen sind aufgebügelt.

Nun könnt ihr auf eurer Nähmaschine einen schönen Zierstich wählen. Schön sieht auch ein enger Sick-Zack-Stich aus. Ich habe mich für einen einfachen geraden Stich entschieden und habe meine Herzen damit insgesamt drei mal umgenäht. Ich habe es im letzten Jahr schon einmal so gemacht, als ich meine applizierten Geschirrtücher hier im Blog gezeigt habe. Tolle Effekte lassen sich auch mit verschiedenen Garnen erzielen. Ein schöne Möglichkeit wären hier Metallicgarne oder Verlaufsgarne einzusetzen.

Ausschnitt Herzen Alpen-Art

Kissen Alpen-Art nah

Das Kissen wird zusammengesetzt

Die beiden Rückenteile werden an der einen 30 cm lange Kante zweimal eingeschlagen, und gebügelt. Die Kante wird mit Stecknadeln gut fest gesteckt und mit einem Geradstich versehen.

Saum Kissen Alpen-Art

Die Kissenteile werden links auf links aufeinander gelegt und mit einem Binding zusammen genäht.

Wie das Binding hergestellt und genäht wird, habe ich im BERNINA-Blog in einem ausführlichen Tutorial beschrieben.

Kissen Alpen Art

…und fertig ist das Kissen nach Alpen-Art

verwendete Stoffe: Türkis mit kleinen Kreuzen und Pink mit weißen Pünktchen von Cotton & Steel

Applizierhilfe Fuse Under / Vlisofix

 

 

 

HOT  Creadienstag Dienstagsdinge

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6 Köpfe – 12 Blöcke – mein Joseph´s Coat – Tutorial – Applizieren mit Fuse Under

Auf diesen Block war ich so gespannt. Als Andrea {Quiltmanufaktur} ihn im Dezember bei unserer Planung vorgeschlagen hatte, waren wir alle irgendwie ehrfürchtig. Also ich hatte den noch nie genäht und wußte bis dato nicht, wie man den macht. Wir haben uns trotz einiger Bedenken dafür entschieden, denn  es gibt ja wieder etwas Neues zu lernen. Und das ist doch immer spannend! Toll ist ausserdem, dass ein weiterer runder Block nach dem Dresden Plate im April zu unserem Sampler hinzu kommt. Und dazu sieht er noch sehr elegant aus!

Andrea´s Block habt ihr ja nun schon gesehen, sie hat ihn uns ja pünktlich zum ersten des Monats gezeigt. Für Oktober hatten wir anderen fünf uns vorgenommen, alle unsere Blöcke in der ersten Woche zu präsentieren. Denn es gibt verschieden Techniken, mit denen sich dieser Block nähen läßt.

Block Oktober 6Köpfe-12Blöcke Joseph´s Coat

Bei Andrea, Gesine und Katharina haben wir gesehen, dass sie mit einem Vlies die einzelnen Teile verstürzt haben. Die drei haben dann mit der Hand oder mit der Nähmaschine appliziert. Die Öffnung zum Wenden ist dadurch einfach verschwunden. Ich habe meine Blockteile auch appliziert und dabei einen schmalen und dichten Zick-Zack-Stich gewählt. Benutzt habe ich dazu die Applizierhilfe Fuse Under von Legacy (kommt aus den Staaten). Das ist vergleichbar mit Vlisofix von Freudenberg. Bei beiden Produkten ist auf Papier eine Klebeschicht aufgebracht, die sich rau anfühlt. Beim Vlisofix löst sich nur gern diese Schicht ganz schnell, da reicht schon ein leichtes Knicken. Bei Fuse Under passiert das nicht so leicht. Die Schicht bleibt dort, wo sie bleiben soll. Es läßt sich also besser verarbeiten.

Im letzten Dezember habe ich mit dieser Technik gezeigt, wie ich damit selbst genähte Geschirrtücher aus einem Baumwoll-/Leinengemisch mit einer Applikation verschönert habe.

 

Eine Schablone herstellen

Zuerst habe ich mir mit der Josep´s Coat Papiervorlage eine Schablone gebastelt. Dafür eignet sich dünne Pappe wie z.Bsp. Fotokarton. Also hab ich die Papiervorlage (Vorlage ohne Nahtzugabe, links im Bild) ausgeschnitten, auf die dünne Pappe geklebt und wieder ausgeschnitten. Durch die festere Schablone, ist es leichter mit dem Bleistift an der Kanten entlang zu ziehen.

Schablone basteln

Mit Hilfe meine Schablone habe ich die Blockteile erste auf die Papierseite des Fuse Under aufgezeichnet und dann grob ausgeschnitten auf die linke Stoffseite gebügelt. So richtig bügeln ist hier nicht angesagt, besser ist pressen und zwar 5-8 Sekunden lang.

Mein Tipp: Gut auskühlen lassen.

Fuse Under aufbügeln

Fuse Under ausschneiden

Jetzt kommt der Zeitpunkt, wo die Teile ausgeschnitten werden. Solltet ihr Stoffe für eure Blöcke verwenden, die einen bestimmten Verlauf haben, dann achtet beim Aufbügeln des Fuse Under darauf. Es ist wirklich wichtig, gut auskühlen zu lassen. Ansonsten besteht die Gefahr, das beim Abziehen des Papiers, die Klebeschicht mit abgerissen wird. Dann ist der ganze Effekt dahin!

Wie ihr sehen könnt habe ich einen Hauch neben der Markierug geschnitten, weil ich beim Markieren ja auch nie genau den Rand der Schablone treffen kann.

Papier abziehen

Blockteile Applizieren mit Hilfe von Fuse Under

Die Blockteile sind ja nun auf der linken Stoffseite mit dem Kleber beschichtet. Die Kanten sehen daher ganz scharf aus und fransen nicht. Die Klebeschicht fühlt sich jetzt nicht mehr rau an, sondern glatt und etwas klebrig. Eine Runde in der Waschmaschine würde die klebende Schicht aber wohl nicht überstehen. Deshalb appliziert oder umnäht ihr die Teile nach dem Aufbügeln.

Alle Teile können nun auf den Hintergrund angeordnet und mit dem Bügeleisen fixiert werden. Auch hier gilt: Pressen. Beim Anordnen macht euch Markierungen auf dem Hintergrundquadrat: ich habe es diagonal zur Mitte gefaltet und je noch einmal längs und quer, mit den Fingern dabei leichte Knicke gemacht. So hatte ich die Orientierung für die Anordnung der Blätter.

Joseph´s Coat

Jetzt kommt endlich auch die Nähmaschine in´s Geschehen. Meine Maschine hat fast 300 Zierstiche, die ich kaum nutze. Ich habe mich für einen schlichten ZickZack-Stich entschieden um meine Teile aufzunähen. Ein schöner passender Zierstich ist sicher auch eine gute Alternative.

Stiche ausprobieren

Mein Tipp: Probiert vorher auf einem Stück Stoff verschiedene Stiche aus. Testet dabei die Breite und Dichte der Stiche. Dann erst beginnt ihr mit dem Applizieren. Manche Stiche ziehen den Stoff zusammen (das ist gut auf meinem Foto zu sehen!), da empfiehlt es sich ein Stück festeres Vlies oder Stickvlies unterzulegen. Das kann man nachher von der Rückseite wieder abreißen. Wie ihr seht, habe ich auch ein paar Notizen zu den Stichen gemacht und nachher entschieden, welchen Einstellungen ich an der Maschine vornehme.

Mein Zick-Zack-Stich hat eine Breite von 3 mm und ich habe ihn recht dicht eingestellt. Die Garnfarben habe ich passend in schwarz und gelb (mit einem zarten Verlauf) zu meinen Stoffen ausgesucht.

Nadel sticht daneben ein

Zum Applizieren habe ich einen offenen Fuß genommen, meiner nennt sich „offener Stickfuß“. Ich kann also genau sehen, wo die Nadel einsticht. Sie soll direkt neben meinem gelben Stoff auf der rechten Seite und auf der linken Seite in den gelben Stoff stechen. So sind die offenen Kanten meiner Blockteile gut gesichert.

Mein Tipp: Unbedingt langsam nähen, dann kommt ihr auch schöner um die Rundungen.

Teile Applizieren

alle Teile von nahem

 

Viele Wege führen nach Rom

Ob diese Methode den Joseph´s Coat zu nähen einfacher ist, bezweifle ich. Aber vielleicht liegt euch diese Methode besser, als die, die wir bisher gesehen haben. Ich mag das Verstürzen mit Vlies und auch das Applizieren mit der Hand. Nadra {ellis & higgs} wird und diese Woche noch einen anderen Weg aufzeigen. Auf den Block von Verena {Einfach bunt Quilts} bin ich auch schon gespannt. Schaut mal rüber zu ihr, auch sie zeigt heute ihren Joseph´s Coat!

 

6Koepfe-12Bloecke Header

Januar – Rolling Stone von Dorthe / lalala Patchwork
Februar – Churn Dash von Nadra / ellis & higgs
März – Broken Dishes von Verena / einfach bunt Quilts
April – Dresden Plate von mir / Quiltmanufaktur
Mai – Dutchman´s Puzzle von Katharina / greenfietsen
Juni – Pineapple & Log Cabin von Gesine /allie and me design
Juli – Snail´s Trail von Dorthe / lalala Patchwork
August – Card Trick von Nadra / ellis & higgs
September – Bear´s Paw von Verena / einfach bunt Quilts
Oktober – Joseph´s Coat von Andrea / Quiltmanufaktu

 

Zeigt eure Blöcke in unserer Facebookgruppe und tauscht euch mit uns und den anderen untereinander aus.
Zeigt eure Blöcke in unserer Gruppe bei Flickr.
Auf unserem Pinterest-Board findet ihr Inspiration.
Zeigt eure genähten Blöcke auf Instagram und markiert sie mit #6köpfe12blöcke und für den Oktober #12blöckeoktober

Fuse Under bestellbar in meinem Shop!

 

 

Verlinkt zu HOT Creadienstag 


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6 Köpfe – 12 Blöcke – Bears Paw – September

Es ist September und somit ist der Bears Paw Thema. Ein schöner Block, wie ich finde. Der Sommer ist gegangen, der Herbst ist gekommen. Die Tage werden merklich wieder kürzer.

Dieser Monat gehört Verena {einfach bunt}, ihr zweiter Part nach ihrem Tutorial dem Broken Dishes im März. Ich habe auf meinem Board Bears Paw bei Pinterest eine Inspirationsquelle angelegt. Was man mit diesem Block so alles anstellen kann! Vor allem lassen sich richtig moderne Quilts damit machen. Faszinierend!

 

Mein Bears Paw – Block für September

Bears Paw

Diesen Block mag ich sehr und auch seine Geschichte. Verena hat einiges an Informationen über diesen traditionellen Block zusammen getragen. Besonders interessant fand ich seine Entstehung in Verbindung mit dem Medaillon-Quilt. Dieses Thema hatte mich ja schon seit dem Herbst im letzten Jahr beschäftigt und ich habe mit Andrea {Quiltmanufaktur} lange an der unserem anderen Quilt-Along gearbeitet.

Half Square Triangle nicht getrimmt Bear Paw

 

Half-Square-Triangle – die Krallen der Bärentatze

Im Mai, als ich den Block Dutchman´s Puzzle, vorgestellt von Katharina {greenfietsen}, genäht habe, habe ich die übrig gebliebenen Dreiecke aufbewahrt und jetzt im September für den Bears Paw verwendet. Die Dreiecke habe ich zu Half Square Triangle vernäht und dann in die richtige Größe getrimmt. Für den Block brauchen wir 16 Stück. Es war genauso viel, wie von Dutchman´s Puzzle über waren. Also habe ich die 16 Half Square Triangles in die passende Größe von 2 1/4 Inch gebracht. Zwar bin ich Fan vom Foundation Paper Piecing (siehe Löwe und Elefant von Violetcraft), aber hier habe ich mich für die HST´s entschieden.

Half Square Triangle getrimmt Bear Paw

Verena hatte im März, weil so viele Fragen zum Thema Trimmen aufkamen, eine schönes und ausführliches Tutorial geschrieben. Wer da also noch einmal nachlesen möchte, nur zu!

Der Block hat ein paar mehr Teile als die Blöcke davor. Hilfreich ist hier, damit man beim zusammen nähen nicht durcheinander kommt, ein Designboard. Gesine {allie and me} hatte in ihrem Blogpost „Block Layout“ darüber geschrieben und auch Tutorials für so ein praktisches Teil dazu verlinkt. Die Blockteile lassen sich gut anordnen, das Board dann neben die Nähmaschine gelegt, sollte dann jedes Teilchen an seinen richtigen Platz gelangen.

Bears Paw Block

Das war also nun Block Nummer neun, der Bears Paw.  Drei Viertel unseres Quilt-Along ist nun geschafft. Dank Verena´s umfangreicher Anleitung hat es großen Spaß gemacht, diesen Block zu nähen. Im nächsten Monat ist Andrea {quiltmanufaktur} mit ihrem zweiten Block an der Reihe. Ihr dürft gespannt sein!

 

6Koepfe-12Bloecke Header

Wer in unseren Quilt-Along noch einsteigen möchte, kann das jederzeit tun. In der Menüleiste unter ´6Köpfe-12Blöcke´findet ihr die Links zu den Tutorials und den wissenswerten Informationen.

Dorthe {das bin ich} – Januar/Juli

Nadra – ellis & higgs – Februar/August

Verena – einfach bunt Quilts März/September

Andrea – Quiltmanufaktur April/Oktober

Katharina greenfietsen Mai/November

Gesine allie and me design Juni/Dezember

 

Wo wir noch zu finden sind

In unsere Facebook-Gruppe könnt ihr euch untereinander austauschen und eure Blöcke zeigen, genau wie in unserer Flickr-Gruppe. Pure Inspiration gibt es auf unserem Pinterest-Board. Auf Instagram nutze bitte #6köpfe12blöcke und zusätzlich für den Monat September #12blöckeseptember

 

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6Köpfe – 12 Blöcke – August – Card Trick

Ist es wirklich schon August? Gerade eben hatte ich doch noch meinen zweiten Block den Snail´s Trail unseres Quilt-Alongs präsentiert. Der Juli ist so schnell rum gegangen.

Der Juli geht – der August ist da

Hier in Nordrhein/Westfalen ist die vierte Ferienwoche angebrochen. Die Strassen sind wie leer gefegt. Eine ganze Menge mehr Parkplätze sind an der Strasse frei und es lässt sich ohne extremen Ampelstau die Stadt durchfahren. Der Sommer hat uns in diesem Jahr viele schöne Tage mit Sonne satt beschert. Durch ruhiger Zeiten in meinem Geschäft hatte ich Musse einige Dinge vorzubereiten: Im Herbst gibt es neue Kurse mit mir und wieder mit zwei meiner 6 Köpfe-12 Blöcke Kolleginnen, Andrea und Nadra. Andreas Kurse sind schon gut gebucht, der Kurs zum Thema „Kreise einnähen“ im September war nach einigen Tagen schnell ausgebucht. Nadra wird auch wieder bei mir zu Gast sein, hier stelle ich die Termine und Themen noch ein. Eines meiner Wunschthemen mit ihr ist der „Orange Peel“. Einige von euch haben nach dieser schönen Technik gefragt. Nach Nadra´s Urlaub holen wir die Planung ganz schnell nach.

Card Trick

 

Mein Card Trick

Der August ist Nadra´s {ellisandhiggs} Monat, ihr zweiter Part nach dem Februar und ihrem Churn Dash. Ihre Anleitung vom Block Card Trick ist wirklich super! Keinen noch so kleinen Arbeitsschritt hat sie ausgelassen. Da ich meine Blöcke mit nur drei verschiedenen Stoffen/Farben nähe, hatte ich aber trotzdem einen Knoten im Kopf. Trotz einiger, wenn nicht sogar jahrelanger Erfahrung, ist mir dieser Block noch nie untergekommen und ich habe ihn zum ersten mal genäht. Der Knoten hat sich Dank Nadra´s ausführlichen Tutorial schnell gelöst! Ich habe mir die Einzelzeile einfach neben meiner Nähmaschine zurecht gelegt und so konnte nichts schief gehen.

 

erste Gedanken zum Layout

Seit einiger Zeit schon mache ich mir Gedanken zum Thema Layout. Meine Blöcke will ich ganz anders anordnen, als wie in unserer grünen Grafik. Meine Idee dazu festigt sich so langsam. An dieser Stelle verrate ich aber noch nichts, wir werden ja später im Jahr noch ausführlich zu diesem Thema kommen. Ich kann euch aber sagen, dass auch die anderen Köpfe schon an Ideen schmieden.

Layout 6 Köpfe 12 Blöcke

Hier sind alle meine Blöcke zusammen. Ich habe sie in die monatliche Reihenfolge gelegt. Ob sich das mit meiner Layout-Idee vereinbaren läßt, weiß ich heute noch nicht im Detail. Der Mail-Block Dutchman´s Puzzle erscheint mir im Moment zu gelb. Später kann ich immer noch entscheiden, ob ich den Block ersetzte und noch einmal neu nähe. Eine Option für diesen Block wäre den grauen Stoff als Hintergrund zu wählen.

alle meine Bloecke mit Card Trick

Einige von euch nähen unsere Blöcke mehrmals um dann eine größere Fläche zu erhalten, auch eine sehr gute Idee.

Vor dem Card Trick ist nach dem Card Trick: Im nächsten Monat, dem September, wird uns Verena {einfachbunt} den nächsten Block zeigen. Der Monat neun im Jahr 2017 bricht dann an und der Herbst wird kommen.

 

6Koepfe-12Bloecke Header

Januar/Juli: Dorthe – das bin ich!
Februar/August: Nadra von {ellis & higgs} 
März/September: Verena {einfach bunt…}
April/Oktober: Andrea {Quiltmanufaktur}
Mai/November: Katharina {greenfietsen}
Juni/Dezember: Gesine {Allie and me}

 

Meine verwendeten Stoffe

gelb mit Kreuzen Cotton & Steel

grau mit Tupfen und schwarz mit Pfeilen Robert Kaufmann

verlinkt zu RUMS

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Kölle Alaaf – die Narrenkappe

Den kommenden Samstag machen mein Mann und ich einen Kurztrip zum Bodensee, wir sind dort zu einer Karnevalsparty eingeladen. Erst diese Woche fing ich nun an mir Gedanken um ein Kostüm zu machen, denn es besteht Kostümzwang mit einem Motto. In der Einladung steht: Ideenbehinderte setzten sich bitte eine Narrenkappe auf. Mit meiner Narrenkappe komme ich an das Motto bei Weitem nicht heran. Egal, ich habe etwas Buntes auf meinem Kopf und freue mich einfach an den Kostümen der anderen.

Hier ist die Skizze mit den Maßen meiner Narrenkappe

Zuerst habe ich meinen Kopfumfang ausgemessen, es sind 57 cm. Der Umfang von 60 cm enthält die Nahtzugabe von einem Zentimeter auf jeder Seite. Einen Zentimeter habe ich Luft gelassen, denn die Kappe habe ich gefüttert und das Futter nimmt ja etwa vom Umfang weg. Sie passt jetzt perfekt auf meinen Kopf.

Ihr braucht

  • mindestens zwei verschieden Stoffe
  • einen Stoff für das Futter
  • verschiedene Bänder und Borten
  • S320

Beim Futter habe ich in der Höhe 2 cm dazugegeben, damit ich die Kappe unten an der Kante direkt einfassen konnte. Als Verstärkung fand ich das S320 super, es stärkt und ist dabei nicht zu starr. Ich überlegte erst, es mit H630 zu versuchen, habe mich aber dann dagegen entschieden und S320 aufgebügelt.

Die beiden Stoffe für die Kappe kann man zugeschnitten direkt auf das S320 aufbügeln und dann ein Zierband darüber nähen so sind dann die offenen Kanten gesichert.

Die Narrenkappe kann man so richtig bunt gestalten, mit Borten und Bändern kann man sie verzieren. Hier und dort sogar Glitzer und Bling-Bling anbringen. So ein paar Swarovskis kann ich mir gut vorstellen.

Hier kann man sich so richtig austoben!

Die liebe Anne von cut sew love nimmt oft an meinem mittwöchentlichen Nähtreff von 10-13 Uhr teil und wir haben rasch ein paar Bilder geschossen.

Anne von vorn. Ein Bisschen schief sieht es witziger aus. Schnell noch den Zopf gerichtet und freundlich in die Kamera gelächelt!

Von der Seite sieht man gut: die Kappe ist vorn etwas höher geschnitten.

Ein paar Tage sind für euch noch Zeit um die Narrenkappe zu nähen! Ran an die Nähmaschine!

Kölle Alaaf!

 

 

Verlinkt zu Freutag!

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6 Köpfe – 12 Blöcke

Blogtour 6Köpfe-12Blöcke – Willkommen zum Quilt-Along 2017

Wir sind sechs Köpfe und wollen Euch zwölf Blöcke zeigen – jeden Monat soll es ein Tutorial geben.

Aus den Staaten ist des sehr bekannt und vielleicht haben einige von Euch bei diesen zahlreichen Aktionen „Block of the Month“ schon mit genäht. Ich selber habe das auch gemacht. Dadurch habe ich viel Übung mit verschiedenen Techniken bekommen. Mein Erfahrungsschatz ist immens gewachsen.

Ein bisschen Geschichte

Wir wollen nun ein wenig Licht in´s Dunkel bringen und Euch jeden Monat einen traditionellen Block präsentieren, etwas zur Bedeutung des Blockes und seines Ursprungs erzählen. Bei vielen Blöcken lassen sich ihre Entstehung nicht mehr feststellen. Landfrauen entwarfen diese traditionellen Blöcke und gaben sie an Familie und Nachbarn weiter. So etwas wie einen Urheber gab es damals nicht. Deshalb weichen manchmal einige Blöcke nur durch eine Kleinigkeit leicht voneinander ab und sind unter mehreren Namen bekannt, wie etwa der Block „Rocky Road to Kansas“.

Einige der Patchworkblöcke haben ihren Ursprung aus den Jahren der Besiedlung Nordamerikas. Damals brachen die ersten Siedler aus Europa auf, die aus ihren Ländern wegen ihres Glaubens vertrieben wurden (Amishen , Hutterer und Mennoniten).  Daher haben viele der alten Blöcke auch biblische Namen wie z.B die Jakobsleiter. Andere Blöcke dienten als Hinweis für Sklaven um flüchten zu können. Landfrauen hingen ihre Quilts vor ihre Häuser so zusagen als Signal.

Verbreitet wurden die Blöcke  dann im späten 19. Jahrhundert durch die ersten Zeitschriften.

Gutes Handwerkszeug ist wichtig:

  • Schneidematte und Rollschneider
  • Inch-Lineal
  • Nähmaschine und Viertel-Inch-Füsschen
  • Markierstift
  • Stecknadeln
  • Patchworkstoffe
  • Sprühstärke
  • Quiltnadeln (die kommen erst zum Schluss zum Einsatz)

Jeder Block wird eine Größe von 12,5 Inch haben. Er kann und soll am Jahresende 2017 zu einem Quilt zusammen wachsen. Dazu wird es ganz viel Wissenswertes und Nähtips rund um unser schönes Hobby das Patchworken und Quilten geben. Wir zeigen Euch, wie man den Quilt zusammen setzen kann, eine Layout-Variante geben wir Euch mit. Aber freuen uns riesig, wenn der Phantasie freien Lauf gelassen wird und Ihr selber Eure fertigen Blöcke am Ende des Jahres 2017 anordnet.

Stoffverbrauch

Stoffbreite ist 42“ (110 cm Standard Patchworkstoffe)

Quilt Block: ca. 1 FatQuarter pro Block (genaue Angaben erfolgen in der Monatsanleitung)

Sashing: 1 ⅛ Yard x Stoffbreite (100 x 110 cm)

Rückseite: 3 Yards x Stoffbreite (260 x 110 cm)

Vlies: 52“ x 67“ (132 x 170 cm)

Einfassung: ⅜ Yard x Stoffbreite  (34 x 110 cm) für eine schmale Einfassung, ½ Yard x Stoffbreite (46 x 110 cm) für eine breitere Einfassung

Wir 6 Köpfe nähen die 12 Blöcke zu einem Quilt zusammen und wir sind uns sicher, wir werden nicht nur 6 bleiben, denn Ihr macht ja alle mit!

Wenn Ihre Eure Blöcke auf Instagram zeigt: #6köpfe12blöcke für die Monate: #12blöckejanuar usw.

Damit wir uns alle austauschen können und wir sechs Euch Hilfestellung bei Fragen geben können, ist hier der Link zur Facebook-Gruppe.

Hier ist für Euch eine Checkliste mit allen wichtigen Informationen.

Und nun verrate ich, wer die sechs Köpfe sind und Euch Monat für Monat ein Tutorial für einen Block zeigen werden:

6 Köpfe – 12 Blöcke

Januar und Juli Dorthe lalala-patchwork

Februar und August Nadra ellisandhiggs

März und September Andrea Quiltmanufaktur

April und Oktober Verena Einach bunt

Mai und November Katharina Greenfietsen

Juni und Dezember Gesine Alli and Me

 

Diesen Button hier dürft Ihr gerne mitnehmen! Wir freuen uns über eine rege Teilnahme und wünschen uns ganz viele Mitstreiter!

 

Im Januar geht es los und ich darf mit großer Freude den Anfang machen und Euch den ersten Block präsentieren! Schaut unbedingt ganz am Anfang vom neuen Jahr hier wieder vorbei! Meine Stoffauswahl zeige ich Euch jetzt schon:

Stoffauswahl Robert Kaufmann

Wir alle sechs werden Block für Block mit nähen und ich bin so gespannt auf die Auswahl der Stoffe der anderen. Am Ende des Jahres werden dann mindestens sechs verschiedene Quilts entstehen. Dabei werden wir auch hier zeigen, wie unterschiedlich man einen Quilt zusammen setzen kann.

Jetzt bleibt mir erst mal Euch einen guten Rutsch und für das neue Jahr alles Liebe und vor allem, das wichtigste überhaupt, beste Gesundheit wünschen!

 

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